Clarisse Kopff verlässt Ende Oktober den Vorstand der Munich Re. Der Rückversicherer verkleinert das Gremium. Bei der Ideal kommt CDU-Finanzpolitiker Carsten Brodesser in den Aufsichtsrat. Weitere Veränderungen gibt es bei Berkshire Hathaway Specialty Insurance und der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse. … Lesen Sie mehr ›
Aussagen, nach denen das alternative Kapital ein Fünftel des gesamten Rückversicherungskapitals ausmacht, sind mit Vorsicht zu genießen, glaubt Thomas Blunck, Rückversicherungschef der Munich Re. Gemessen an den Risiken, die branchenfremde Investoren übernehmen, könne nur von einem Bruchteil die Rede sein. … Lesen Sie mehr ›
Die Munich Re schließt nicht aus, dass es in der aktuellen Erneuerungsrunde im Markt zu Zugeständnissen bei den Bedingungen kommen könnte. Auch ein Comeback von Aggregatdeckungen sei denkbar, glaubt Vorstand Stefan Golling. Er sieht darin kein Problem – sofern die Verträge richtig strukturiert sind. … Lesen Sie mehr ›
Hohe Brandschäden in den USA, sinkende Rückversicherungspreise, geopolitische Unsicherheiten – Rückversicherer sehen sich zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Die Munich Re will dennoch beim Gewinn kräftig zulegen. Mit den 6 Mrd. Euro, die sich der Konzern für 2025 vorgenommen hat, sei das Ende der Fahnenstange nicht erreicht, sagte Chef Joachim Wenning (Bild). Wachstum soll vor allem das Geschäft mit Spezialrisiken bringen. Negative Einflüsse für das Rückversicherungsgeschäft durch US-Präsident Donald Trump befürchtet er nicht. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Der Rückversicherer Munich Re glaubt nicht, dass sich in der Erneuerungsrunde zum Jahreswechsel viel an den Rückversicherungsprogrammen und -panels verändern wird. Nach turbulenten Zeiten hätten die Kunden einen starken Wunsch nach Kontinuität, berichtet Vorstand Thomas Blunck im Interview mit dem Versicherungsmonitor – auch wenn einige gern wieder mehr Frequenzschäden rückversichern wollen. Außerdem spricht er über die Gefahren des US-Haftpflichtgeschäfts, die Risiken der künstlichen Intelligenz und die Chancen der Digitalisierung. … Lesen Sie mehr ›
Beim Rückversicherungstreffen in Monte Carlo sind die steigenden Schäden in der US-Haftpflichtversicherung ein großes Thema. Rück- und Erstversicherer haben in dem Bereich in den vergangenen Jahren einiges falsch gemacht, glaubt die Munich Re. Den Anbietern sei es nicht gelungen, Schaden- und Inflationstrends richtig einzuschätzen, monierte Vorstand Stefan Golling. Zudem hätten sie viel zu lange einen weichen Markt toleriert. Das könne nicht so weitergehen. … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherer Munich Re hat seine Vorstände auch im Jahr 2023 ordentlich entlohnt. Der leichte Gewinnrückgang des Jahres wird sich erst in den Vergütungen 2024 zeigen. Vorstandschef Joachim Wenning verdiente 2023 knapp 6,5 Mio. Euro, die anderen Vorstandsmitglieder zwischen 1,54 Mio. Euro und 4,15 Mio. Euro. Dazu kommt bei einer Reihe von Vorständen noch die Altersvorsorge. Das geht aus dem gerade veröffentlichten Vergütungsbericht hervor. Im Schnitt erhalten Munich Re-Vorstände das 25-Fache der Vergütung aller übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Trotz neuer Start-ups in der Rückversicherung glaubt Munich Re-Vorstand Thomas Blunck nicht, dass es zu dem von einigen Experten prognostizierten starken Kapitalzufluss in den Markt kommen wird. Die Investoren seien nach wie vor skeptisch, erklärt er im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Beim Rückversicherungstreffen in Monte Carlo sorgen die Inflation, Naturkatastrophendeckungen und Cyberkriegsausschlüsse für reichlich Gesprächsstoff. … Lesen Sie mehr ›
Mit Alpine Re und Mereo Advisors schicken sich laut Medienberichten gleich zwei neue Rückversicherungs-Start-ups an, von den hohen Preisen im Markt zu profitieren. Mit prominenter Unterstützung von Branchengrößen wollen sie jeweils 1 Mrd. Dollar von Investoren einsammeln. Ratingagenturen warnen davor, dass ein Zufluss frischen Kapitals in den Markt die Preise ab 2025 wieder aufweichen könnte. … Lesen Sie mehr ›
Noch nie gingen die Meinungen der Rückversicherer so weit auseinander, was den richtigen Umgang mit Naturkatastrophenrisiken angeht. Während einige Anbieter die Gefahren wegen der hohen Volatilität am liebsten gar nicht mehr in den Büchern haben wollen, bauen andere ihr Geschäft fleißig aus, um von den hohen Preisen in dem Bereich zu profitieren. Auch der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hat große Lust das Geschäft, betont Vorstand Thomas Blunck – wie auch auf Cyberrisiken. Nicht geheuer sind dem Rückversicherer dagegen der Haftpflichtmarkt in den USA. … Lesen Sie mehr ›
Swiss Re-Chef Christian Mumenthaler und seine Vorstandskollegen haben 2022 weniger verdient als im Vorjahr, wie aus dem Vergütungsbericht des Rückversicherers hervorgeht. Beim Konkurrenten Munich Re gab es dagegen ansehnliche Gehaltszuwächse. Das war aber nicht der guten Performance der Münchener im vergangenen Jahr geschuldet. Sie wird sich erst bei der Gehaltszahlung 2023 bemerkbar machen. 2021 war die Vergütung aufgrund einer Änderung am Bonussystem und dem ausgebliebenen Jahresbonus für das Corona-Jahr 2020 besonders niedrig ausgefallen. … Lesen Sie mehr ›
Die Industrie beschließt angesichts der schwierigen Lage im Cybermarkt mit Miris einen eigenen Risikoträger zu gründen. Hurrikan „Ian“ richtet in den USA schwere Schäden an. Der Europäische Gerichtshof trifft eine folgenreiche Entscheidung zur Gruppenversicherung. Die Finanzaufsicht BaFin macht Ernst mit ihrem Provisionsrichtwert. Der Versicherungsmonitor blickt auf interessante Deals, die wichtigsten Personalien und die größten Ereignisse des Jahres zurück. Hier folgt der letzte von insgesamt drei Teilen. … Lesen Sie mehr ›
Nach dem Scheitern im Jahr 2014 war es lange ruhig um das fünf Jahre zuvor mit großen Ambitionen gestartete Wüstenstromprojekt Desertec, an dem die Munich Re führend beteiligt war. Wenige Tage vor dem Ende seiner Tätigkeit als Vorstand bei dem Rückversicherer bringt Torsten Jeworrek das Thema wieder auf den Tisch. „Die Idee von Desertec müsste man wiederbeleben“, sagt er im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Wenn es um Klimawandel und Energiekrise gehe, müssten Deutschland und Europa groß denken. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Umfangreicher Vorstandsumbau bei der Munich Re: Torsten Jeworrek, seit 32 Jahren im Unternehmen und aktuell Chef der Rückversicherungsaktivitäten, verlässt den Konzern mit 61 und geht in den Ruhestand. Nachfolger wird Thomas Blunck. Außerdem holt der Konzern Clarisse Kopff (Bild) und Mari-Lizette Malherbe in den Vorstand. Kopff war bislang für die Allianz tätig, zuletzt als CEO des Kreditversicherers Allianz Trade, früher Euler Hermes. Bei Allianz Trade wird Aylin Somersan Coqui neue Chefin, aktuell Chief Risk Officer der Allianz SE. … Lesen Sie mehr ›