Archiv ‘Erneuerungsrunde’

Bitis

Bitis: „Die Kunden merken, dass es sich lohnt“

 Exklusiv  Für Unternehmen wird es immer schwieriger und auch teurer, eine Cyberversicherung abzuschließen. Dass sich die hohen Ausgaben für die Deckung lohnen, sehen die Unternehmen spätestens im Schadenfall ein, sagt Howden-Experte Theodoros Bitis. Der Jurist leitet als Head of Cyber bei der deutschen Einheit des britischen Maklers ein 15-köpfiges Cyber-Team. Am Rande des Ferma-Forums in Kopenhagen in der vergangenen Woche äußerte sich Bitis gegenüber dem Versicherungsmonitor zur aktuellen Erneuerungsrunde in der Sparte, den Personalengpässen in der Branche und den steigenden Anforderungen der Versicherer. … Lesen Sie mehr ›

Hurrikan „Ian“ verzögert Erneuerungsrunde

 Exklusiv  Hurrikan „Ian“ hat in den USA für schwere Schäden gesorgt, Risikoanalysefirmen rechnet damit, dass Sturm- und Flutschäden Versicherer und Rückversicherer über 60 Mrd. Dollar kosten werden. Das wird auch Implikationen für die Vertragsverhandlungen in Europa haben, glaubt Axel Flöring, Chef für Deutschland, Österreich und die Schweiz beim Rückversicherungsmakler Guy Carpenter. Die Hurrikanschäden werden die Erneuerungsrunde weiter verzögern und den Markt weiter verhärten, erklärt er im Interview mit dem Versicherungsmonitor. … Lesen Sie mehr ›

Hurrikan „Ian“ teurer als 9/11-Terroranschläge

Der Hurrikan „Ian“, der in den US-Bundesstaaten Florida und South Carolina für schwere Verwüstungen gesorgt hat, wird für Versicherer und Rückversicherer teurer werden als die Terroranschläge vom 11. September 2001 und die Corona-Pandemie. Davon geht die Landesbank Baden-Württemberg aus. Der Sturm wird deutliche Spuren in den Ergebnissen der Rückversicherer hinterlassen, in der Erneuerungsrunde zum Jahreswechsel aber auch für einen ordentlichen Preisschub sorgen, glauben die Analysten. … Lesen Sie mehr ›

Südvers: „Wir bleiben eigenständig“

 Exklusiv  Nach über zwei Jahren Pandemie sitzt Geschäftsführer Florian Karle wieder in seinem Büro beim Makler Südvers. Auch die Mitarbeiter sind wieder zurückgekehrt. „Die Regel ist zwei Tage Homeoffice, drei Tage Büro“, sagt er im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Karle spricht über den aktuellen Zustand der Maklerbranche, erklärt, was er von Private Equity-Unternehmen hält und warum der von Russland geführte Krieg in der Ukraine den Beratungsbedarf der Kunden erhöht. … Lesen Sie mehr ›

D&O – die Spannungen halten an

 Meinung am Mittwoch  Die Beweggründe der vergangenen Jahre hinter gestiegenen Preisen bei verringerten Zeichnungskapazitäten in der D&O-Versicherung sind nicht verschwunden, teilweise haben sie sich in ihrer Ausprägung sogar noch verschärft. Dies erhöht den Druck, frühzeitig Gespräche zu führen und gemeinsam Lösungen zu finden. Gewiss gibt es hierbei Verbesserungspotenzial aufseiten der Versicherer, doch Kommunikation ist keine Einbahnstraße. Risikomanager und Makler sollten höchstmögliche Transparenz sicherstellen und gute Risikoinformationen liefern, um eine bestmögliche Einschätzung zu gewährleisten. … Lesen Sie mehr ›

Russland-Krieg überschattet Erneuerungsrunde

Der Rückversicherungsmakler Gallagher Re zeigt sich zufrieden mit der aktuellen Erneuerungsrunde zum 1. April. Sie sei grundsätzlich ruhig und geordnet mit leichten Preissteigerungen in fast allen Sparten verlaufen. Doch die Ereignisse in der Ukraine gingen nicht spurlos an den Rückversicherern und ihren Kunden vorbei. Die wachsende Inflation fordert mehr Risikomanagement von den Erstversicherern, auch unklare Deckungssituationen müssen aufgelöst werden. … Lesen Sie mehr ›

Reichelt: Cyber sollte mehr Aufmerksamkeit erhalten

 Exklusiv  Die Cyberversicherung gilt vielen Versicherern und Rückversicherern als wichtiger Wachstumsbereich. Doch Hackerangriffe bringen auch ein hohes Schadenpotenzial mit sich. Versteckten Cyberrisiken und dem Kumulpotenzial der Sparte sollten die Anbieter noch viel mehr Aufmerksamkeit schenken als bisher, fordert Frank Reichelt, Chef für Nord-, Zentral- und Osteuropa bei dem Rückversicherer Swiss Re, im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Auch bei der Absicherung künftiger Pandemien ist vieles noch ungeklärt. … Lesen Sie mehr ›

Thofern: „Kein harter Markt“

 Exklusiv  Bei dem am Sonntag beginnenden Rückversicherungstreffen in Baden-Baden werden einige Rückversicherer versuchen, deutlich höhere Preise durchzusetzen. Die Anbieter sollten sich dabei aber nicht zu sehr auf bestimmte Prämienvorstellungen festlegen, warnt Jan-Oliver Thofern, einer von drei Chief Executive Officers beim Makler Aon Deutschland, im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Die zur Verfügung stehende Rückversicherungskapazität sei trotz der hohen Schäden in diesem Jahr auf einen neuen Rekord gestiegen. … Lesen Sie mehr ›

Reichelt: „Das können wir besser“

Das Juli-Hochwasser durch Sturm „Bernd“ hat drastisch vor Augen geführt, dass in Deutschland immer noch zu wenige Hausbesitzer gegen Elementarschäden versichert sind. Daran trägt die Versicherungsbranche eine gewisse Mitschuld, aber auch der Staat, glaubt Frank Reichelt, Chef für Nord-, Zentral- und Osteuropa bei der Swiss Re. Die Versicherer hätten den Wert der Deckung nicht gut genug erklärt. „Das können wir besser machen“, sagte er bei einer virtuellen Pressekonferenz. Auch den Verkauf des Hochwasserschutzes als Zusatzdeckung betrachtet er als Fehler. … Lesen Sie mehr ›

Fitch und Moody’s haben Rückversicherer wieder lieb

Die Ratingagenturen Fitch und Moody’s zeigen bei der Beurteilung der Rückversicherer wieder mehr Optimismus. Fitch hat den Branchenausblick von „stable“ auf „improving“ hochgesetzt, Moody’s von negativ auf stabil. Preiserhöhungen, die wirtschaftliche Erholung und mehr Sicherheit bei den Pandemie-Schäden sind die Hauptgründe dafür. Ob die Preiserhöhungen zum Jahreswechsel aber wirklich so hoch ausfallen werden, wie von einigen Experten erhofft, ist aber noch nicht ausgemacht. … Lesen Sie mehr ›

Rückversicherung: Wie „Ida“ die Preise befeuert

US-Hurrikan „Ida“ und die Juli-Überschwemmungen in Europa werden für weiter steigende Rückversicherungspreise sorgen. Davon zeigt sich die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) überzeugt. Das könnte dem Trend zu einem Abflachen der Preiserhöhungen, der schon seit einigen Erneuerungsrunden anhält, entgegenwirken. Höhere Prämien durch die Bank, wie sie in anderen Zyklen zu beobachten waren, wird es aber nicht geben, glaubt S&P. … Lesen Sie mehr ›

Covéa-Deal verhilft Scor zu Gewinnsprung

Der französische Rückversicherer Scor hat im ersten Halbjahr 380 Mio. Euro verdient, nach nur 26 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Diesen Gewinnsprung hat der Konzern nicht nur geringeren Corona-Schäden, sondern vor allem einer Retrozessions-Vereinbarung mit dem Versicherer Covéa zu verdanken. Der Deal, mit dem die Konzerne einen Schlussstrich unter ihre jahrelangen Auseinandersetzungen gezogen haben, spült Scor kräftig Geld in die Kasse. Profitiert hat der Rückversicherer auch von guten Erneuerungsrunden in der Rück- und Industrieversicherung. Das Ausmaß der Schäden durch das Juli-Hochwasser bleibt indes unklar. … Lesen Sie mehr ›