Der Online-Makler Gewerbeversicherung24 benennt sich um. Er wird künftig Thinksurance heißen und als Technologieanbieter arbeiten. Ein Grund dafür ist, dass der Markt für Gewerbeversicherungen immer noch größtenteils offline geprägt ist. Der Online-Makler Gewerbeversicherung24 soll vorerst als Marke erhalten bleiben, könnte später aber auch verkauft werden, sagte Mitgründer und Geschäftsführer Christopher Leifeld dem Versicherungsmonitor. Als Softwareanbieter will Thinksurance ins Ausland expandieren, erste Projekte sind bereits geplant.
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Finanzchef24 verliert Geschäftsführer
Leute – Aktuelle Personalien Das Gewerbeversicherungs-Vergleichsportal Finanzchef24 verliert mit Moritz Winter (Bild) erneut einen Geschäftsführer. Winter, 33, hat das Unternehmen Ende Juni verlassen, berichtete Finanz-Szene.de. Es soll Meinungsverschiedenheiten mit dem Co-Geschäftsführer Benjamin Papo gegeben haben. Papo dementierte das gegenüber dem Versicherungsmonitor. Außerdem: Mathias Zingg wird Marketingleiter bei der Baloise Schweiz. Er hatte zuvor den Schadenbereich geleitet. Bei Aspen Re tritt Julien Mollinier am Standort Zürich als Europachef an. Jonathan Hewitt übernimmt bei Trans Re die Leitung der neuen Europa-Zentrale in Luxemburg.
Berkshires neue Einfachheit
Herbert Frommes Kolumne Oliver Bäte will die Allianz radikal vereinfachen. Damit ist er nicht allein. In den USA haben Berkshire Hathaway, Allstate und Starr Companies unabhängig voneinander Gewerbeversicherer auf den Markt gebracht, die sehr einfach und billig sein sollen. Sie verkaufen direkt ohne Makler und andere physische Vermittler. Damit booten die Anbieter nicht nur die Makler aus, sondern auch Versicherer, die noch nach Sparten anbieten. Denn alle drei haben All-Risk-Policen im Angebot, die den Gewerbetreibenden ruhig schlafen lassen sollen.
Provinzial Nordwest mit neuem Gewerbeversicherer
Mit einem neuen Digitalversicherer will die Provinzial Nordwest kleine Gewerbekunden für sich gewinnen. Der Anbieter Andsafe hat schon einen Internetauftritt, demnächst soll eine Betriebshaftpflichtversicherung darüber abgeschlossen werden können. Aber auch Makler und Vergleichsportale sollen als Vertriebsweg dienen. Der Prozess soll möglichst einfach bleiben, um die online-affine Kundschaft nicht abzuschrecken.
Schneller zur Firmenversicherung
Digitale Trends 2019 Kleinteilige Arbeitsschritte, überladene Risikofragebögen mit vielen nicht konkret zum Risiko passenden Fragen und langwierige Kommunikationsschleifen mit den Versicherern – so sieht oft die Realität aus, wenn Makler Ausschreibungsprozesse für Firmenversicherungen durchführen. Mit der „MyBusinessApp“ will die HDI Versicherung den Prozess effizienter gestalten. Makler können in der App einen digitalen Risikofragebogen ausfüllen, der nur die für den Kunden relevanten Fragen beinhaltet. Alle für die Angebotserstellung benötigten Daten lassen sich gebündelt und in strukturierter Form direkt aus der App an verschiedene Versicherer senden. Durch den Einsatz von Cloud-Technologie haben die Makler auf allen Endgeräten jederzeit einen Überblick über […]
Adam Riese mit neuer Betriebshaftpflicht
Die Wüstenrot & Württembergische bringt mit ihrem Online-Versicherer Adam Riese eine neue Betriebshaftpflichtversicherung auf den Markt. Gewerbe-, Bauhandwerk- und Gastronomiekunden können die Policen künftig in wenigen Schritten digital abschließen. Der Stuttgarter Versicherer sieht in dem Geschäftsfeld gute Chancen, bei kleinen und mittelständischen Unternehmen an Attraktivität zu gewinnen. Der Abschluss von Gewerbeversicherungen sei bei etablierten Versicherern bisher meist sehr aufwendig.
Firmenversicherung: Cyber wächst am schnellsten
Die Cyberversicherung bleibt die weltweit am schnellsten wachsende Sparte in der Gewerbe- und Industrieversicherung. Das Beratungshaus Finaccord prognostiziert in einer aktuellen Studie, dass die Sparte in den kommenden Jahren um mehr als 30 Prozent wachsen könnte. Das Volumen des Cybermarktes sei schwer zu beziffern, unter anderem weil es neben den eigenständigen Deckungen zahlreiche Paketlösungen im Markt gibt. Insgesamt kamen die Gewerbe- und Industrieversicherer in der Schadenversicherung laut Finaccord im vergangenen Jahr auf ein Prämienvolumen von 730 Mrd. Dollar. Am meisten Prämie floss für Haftpflichtdeckungen. Den meisten Versicherungsschutz kauften produzierende Unternehmen ein.
Axa stellt Industriegeschäft neu auf
Axa-Chef Thomas Buberl war am Mittwoch in Hongkong und besuchte die dortigen Axa-Gesellschaften. Aber er ließ es sich nicht nehmen, den Sieg der französischen Fußball-Nationalmannschaft über Belgien in einem Tweet und auf Linkedin ausführlich zu loben. Die geheime Zutat zum Sieg sei Vertrauen, so Buberl, und lässt sich dann über Markenstrategie aus. Quasi nebenbei bestätigte die Axa per Pressemitteilung die bereits im März angekündigte neue Aufstellung des um die XL erweiterten Konzerns.
HDI: Gewerbeversicherung ohne Makler?
In der Gewerbeversicherung wird es im Zuge der Digitalisierung immer mehr standardisierte Policen geben. Das stellt die Notwendigkeit vieler Versicherungsvermittler in Frage. Davon geht Tobias Warweg von der HDI Vertriebs AG aus. Der Vorteil dieser Standard-Verträge: Sie können komplett dunkel verarbeitet werden. Um das zu testen, hat HDI ein Programm entwickelt, mit dem Gewerbekunden Verträge selbstständig zusammenstellen und abschließen können. Bisher tun das allerdings die wenigsten, berichtet Warweg. Noch vertrauen die meisten Kunden einem Makler mehr als einem Computerprogramm.
Kein Verlass auf alte Marktzyklen bei Industriepolicen
Die Versicherer werden bei Industrie- und Gewerbekunden weiterhin nur geringe Preiserhöhungen durchsetzen können, prognostiziert Willis Towers Watson. Der Berater und Makler rechnet damit, dass die Unternehmen im Jahr 2018 nur für vereinzelte Versicherungssparten höhere Prämien zahlen müssen. Trotz außergewöhnlich hoher Versicherungsschäden im vergangenen Jahr dürfte das Beitragsniveau bei den meisten Policen stabil bleiben oder sogar sinken. Die Annahme, dass aus einer Periode mit hohen Versicherungsschäden automatisch höhere Prämien resultieren, gehört der Vergangenheit an, glaubt Willis Towers Watson. Die Industrieversicherer müssten andere Quellen für Umsatz- und Gewinnsteigerungen finden.










