Die Klimainitiative Net-Zero Asset Owner Alliance (NZAOA) hat mit der HUK-Coburg ein weiteres Mitglied aus Deutschland verloren. Die Motivation der Coburger für den Austritt ist eine andere als zuletzt bei der Munich Re – beide Unternehmen betonen, an ihren Klimazielen festzuhalten.
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BaFin-Beschwerdestatistik: Ausreißer ist ein Pflegeversicherer
Die Verbraucherbeschwerden bei der BaFin über Versicherer sind 2025 sprunghaft angestiegen. Die Behörde sprach von einem Einzelfall, der die Zahl in die Höhe getrieben hat. Es handelt sich um einen wenig bekannten Pflegeversicherer, wie die Einzelauswertung der Aufsicht nach Unternehmen zeigt. Auch bei den Kfz-Versicherern gab es Überraschungen.
Was Trade Republic die Versicherer lehren kann
Die Neobank Trade Republic will künftig bei der Beantwortung von Kundenanfragen weniger auf Chatbots setzen und stattdessen mit externen Callcentern arbeiten. Was aussieht wie ein Rückzug eines allzu technikgläubigen Unternehmens, ist in Wirklichkeit ein Frontalangriff auf Sparkassen und Banken. Versicherer sollten genau hinschauen, schreibt Herbert Fromme.
Neodigital wächst, macht aber weiter Verlust im Kerngeschäft
Der Digitalversicherer Neodigital konnte im vergangenen Geschäftsjahr seinen Vertragsbestand und die Bruttobeitragseinnahmen steigern, verzeichnete aber erneut einen versicherungstechnischen Verlust. Das zeigt der aktuelle SFCR-Bericht des Unternehmens. Welche Auswirkungen die Insolvenz der Tochter Hector Digital auf Neodigital haben wird, kann das Unternehmen noch nicht abschätzen.
Rätselraten um Insolvenz von Hector Digital
Der Assekuradeur Hector Digital GmbH ist insolvent. Zurück bleiben viele Fragen, von den Gründen für die überraschende Pleite über die Eigentumsverhältnisse des Unternehmens bis hin zum Verhältnis zur Hector GmbH, mit der der Assekuradeur mehr als nur den Namen teilte. Der Versuch einer Einordnung.
HUK-Coburg verdient mit Kfz wieder Geld
Es läuft wieder besser für Deutschlands größten Autoversicherer: Im vergangenen Jahr hat die HUK-Coburg sowohl die Zahl der Kfz-Versicherungsverträge als auch die Preise erhöht und kehrt zurück in die Gewinnzone. HUK-Chef Klaus-Jürgen Heitmann spricht von einem Rekordjahr und erläutert, worin sich sein Unternehmen von der Konkurrenz unterscheidet.
Wieder alles gut bei der HUK?
An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Geschäftszahlen der HUK-Coburg für 2025 und eine Online-Veranstaltung des GVNW zum Thema betriebliche Vorsorge
BU-Markt: Preisverfall bedroht Stabilität
Sinkende Beiträge und ein harter Wettbewerb setzen die Berufsunfähigkeitsversicherer unter Druck. In einer Analyse warnt die Ratingagentur Franke und Bornberg: Aggressive Kalkulation und lockere Risikoprüfung könnten langfristig die Stabilität in der Sparte gefährden – mit möglichen Folgen für Versicherer und Kunden.
EU Data Act: Der Preis ist entscheidend
Die EU-Richtlinie „EU Data Act“ könnte für Bewegung in der Kfz-Versicherung sorgen. Sie verpflichtet Autohersteller, Fahrzeugdaten auf Wunsch des Kunden an Dritte herauszugeben – auch an Versicherer. Das eröffnet vor allem Autoversicherern neue Möglichkeiten, insbesondere bei der Entwicklung von Telematik-Tarifen, glaubt Dennis Heinig, leitender Berater bei der Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss. Dabei sei vor allem der Preis der Daten entscheidend.
Nachhaltigkeit: Franke und Bornberg sieht Verbesserungspotenzial bei Versicherern
Zwar konnte die Versicherungsbranche im Jahr 2024 ihre Emissionen deutlich senken. Die Ratingagentur Franke und Bornberg sieht insgesamt mit Blick auf die Nachhaltigkeit aber noch Verbesserungsbedarf. Laut dem fünften Nachhaltigkeitsbericht der Ratingagentur gilt das insbesondere für die Kapitalanlagen. Die CSRD, die Unternehmen eigentlich entlasten soll, führte zu einem Mangel an wichtigen Daten, kritisiert die Ratingagentur.
Gut informierte Versicherte wechseln seltener
Zum 1. Januar 2026 haben rund 7 Prozent der Kundinnen und Kunden in der Kfz-Versicherung ihren Anbieter gewechselt. Das zeigt eine Erhebung der Unternehmensberatung Sirius Campus. Wenn die Versicherten vom Umfang der Prämienerhöhung überrascht werden, sind sie demnach wechselwilliger als die bereits vorbereiteten Versicherten. Allianz und HUK-Coburg gehören erneut zu den Versicherern, die am meisten Neugeschäft gewinnen konnten.
HUK-Coburg hat Auto-Abo eingestellt
Die HUK-Coburg hat ihr Auto-Abo eingestellt, ein Angebot der HUK-Tochter Autowelt. Es sollte helfen, das Kfz-Geschäft zu diversifizieren, in dem HUK-Chef Klaus-Jürgen Heitmann infolge des aufkeimenden autonomen Fahrens weniger Schäden und damit weniger Prämieneinnahmen erwartet. Über das Auto-Abo konnten Kundinnen und Kunden Fahrzeuge in einem Paket mieten, in dem Kosten für Zulassung, Reparaturen und Versicherungen inbegriffen waren.
Zeitreise: Allianz, Gerling, Talanx, Zurich
Drei Ereignisse bestimmten die Schlagzeilen über die deutsche Versicherungswirtschaft im vierten Quartal 2005: Die Allianz änderte ihre Struktur und plante einen weitreichenden Arbeitsplatzabbau. Talanx setzte sich gegen Cerberus bei Gerling durch und übernahm den Rivalen. Außerdem musste die Branche mit den Folgen des Hurrikans „Katrina“ fertigwerden, der Ende August 2005 mehr als 1.800 Menschenleben kostete und Schäden in Milliardenhöhe anrichtete.
Der Rückblick auf 2025, Teil 2: Übernahmen, Captives und Cyberattacken
Naturkatastrophen, politischer Druck und teure Risiken stellen die Versicherungsbranche auch im Sommer auf die Probe. Von Mai bis August reicht die Spanne von Kapitalproblemen beim Bäckerei-Versicherer SHB und der Suche nach einem Käufer über den Boom firmeneigener Versicherer – Captives – bis zu spektakulären D&O-Fällen. Gleichzeitig verschärft die BaFin den Ton im Vertrieb, Munich Re verlässt Klimainitiativen, und Cyberangriffe treffen erneut die Branche. Bei den Maklern eskaliert der Wettbewerb.
Workation: Viel gefordert, wenig genutzt?
Seit der Corona-Pandemie ist nicht nur das Homeoffice ein fester Bestandteil der Arbeitswelt in vielen Unternehmen. Auch das zeitweise Arbeiten aus dem Ausland, auch Workation genannt, gilt bei vielen als Inbegriff modernen Arbeitens. Viele Versicherer bieten ihren Beschäftigten diese Möglichkeit inzwischen an, meistens zeitlich und auf das EU-Ausland begrenzt. Eine Umfrage des Versicherungsmonitors unter verschiedenen Gesellschaften zeigt auf, ob und wie stark diese Angebote wirklich genutzt werden.














