Fast die Hälfte der Beschäftigten in der Versicherungsbranche fürchtet, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) ihren Arbeitsplatz gefährdet. Das hat die Gewerkschaft Verdi in einer Umfrage unter den Belegschaften großer deutscher Versicherer ermittelt. Von der versprochenen Entlastung durch KI ist noch lange nichts zu spüren.
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Chubb-Chef bekräftigt: KI wird im Unternehmen viele Jobs kosten
Der Versicherer Chubb wird seine Mitarbeiterzahl aufgrund des verstärkten Einsatzes von künstlicher Intelligenz (KI) weltweit deutlich reduzieren, bekräftigt CEO Evan Greenberg in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre. Wer weiter im Unternehmen arbeiten will, muss bestimmte Voraussetzungen mitbringen.
Rollinger: Angst vor KI ist ein schlechter Ratgeber
Norbert Rollinger hält die Sorge vor Jobverlust durch künstliche Intelligenz (KI) für unbegründet. Beschäftigte sollten die Technologie als Chance und nicht als Bedrohung sehen, sagte der GDV-Präsident und R+V-Chef vor Journalisten in Frankfurt. Umbrüche habe es immer gegeben. Arbeitsplätze hätten sich dabei zwar gewandelt, seien aber nicht verschwunden.
Ergo will die Kosten weiter senken
Der zur Munich Re gehörende Ergo-Konzern will bis Ende 2019 rund 260 Mio. Euro Kosten einsparen und 1.300 Stellen abbauen. Das meldet das „Manager Magazin“. Die Prämieneinnahmen will der Konzern danach von 18 Mrd. Euro auf 20 Mrd. Euro steigern, den Gewinn von 436 Mio. Euro auf 580 Mio. Euro. In Unternehmenskreisen spielt man die Nachricht herunter: Der jährliche Abbau von 200 Stellen durch Fluktuation sei lange bekannt.




