Archiv ‘Katastrophenrückversicherung’

J.P. Morgan: Katastrophenrückversicherungen werden deutlich günstiger

Die Preise für Katastrophenrückversicherungen werden zum 1. Januar 2026 im zweistelligen Prozentbereich sinken, erwartet die Investmentbank J.P. Morgan. Auch wenn die Tatsache, dass Naturkatastrophenschäden in den vergangenen fünf Jahren jeweils über 100 Mrd. Dollar (aktuell 85 Mrd. Euro) lagen, anderes vermuten lässt: Der Anteil, den die Versicherer für diese Schäden ausgeben mussten, war im Verhältnis zum gesamten Prämienvolumen im Schaden- und Unfallbereich nicht höher als im langfristigen Schnitt seit 1980.

Guy Carpenter: Rückversicherungspreise steigen leicht

Die Preise für Rückversicherungen haben im Zuge der Vertragserneuerung zum 1. Januar 2019 im Schnitt um 1,1 Prozent zugelegt, berichtet der Rückversicherungsmakler Guy Carpenter. Die bestehenden Überkapazitäten im Markt haben einen stärkeren Anstieg verhindert, obwohl 2018 das Jahr mit den vierthöchsten jemals verzeichneten Katastrophenschäden war. Auffällig sind die Unterschiede zwischen dem US-Markt, auf dem die Preise um 2,6 Prozent gestiegen sind, und der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika), die einen Rückgang um 2,5 Prozent verzeichnet hat.

Milliardenübernahme bei Bermuda-Rückversicherern

Der Rückversicherungskonzern Renaissance Re Holdings übernimmt die deutlich kleinere Platinum Underwriters Holdings für 1,9 Mrd. Dollar. Damit nimmt die Konsolidierung des Rückversicherungsmarktes Fahrt auf. Beide Unternehmen sind auf Bermuda ansässig und überwiegend auf die Katastrophenrückversicherung spezialisiert, die vor allem im größten Markt USA erheblich unter Preisdruck ist.

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