Archiv ‘künstliche Intelligenz’

Ehemaliger Wefox-Chef will SAP Konkurrenz machen

Julian Teicke, Gründer und ehemaliger Chef von Wefox, kündigt sein erstes Projekt nach dem Ausstieg aus dem angeschlagenen Insurtech an: Über sein Investmentvehikel The Delta steigt er als Investor beim Berliner Softwareanbieter Agent F ein. Damit will er traditionellen Anbietern wie SAP Konkurrenz machen.

ADAC zur IT-Transformation: „Ich hatte schlaflose Nächte“

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Ihre IT treibt vielen deutschen Versicherern Schweißperlen auf die Stirn. Die Systeme sind oft veraltet. Eine Erneuerung ist sehr kosten- und zeitintensiv. Das weiß auch Sascha Herwig, Vorstand der ADAC Versicherung AG. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor berichtet er von den Herausforderungen dieses langwierigen Prozesses.

MLP trotz gesunkenem Vorsteuerergebnis optimistisch

Der Finanzdienstleister MLP hat 2025 weniger verdient als im Vorjahr. Der Grund dafür ist vor allem die Umstrukturierung des Immobiliengeschäfts. Deswegen zeigten sich der Vorstandsvorsitzende Uwe Schroeder-Wildberg und Finanzchef Reinhard Loose bei der Präsentation der Geschäftszahlen optimistisch für die Zukunft. Zumal durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) weitere Einsparungen winken.

KI-Start-up in Bayern sammelt 1,7 Mio. Euro ein

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Das Technologie-Start-up Neuramancer AI Solutions aus München hat in einer Pre-Seed-Finanzierung insgesamt 1,7 Mio. Euro eingesammelt. Damit will das Unternehmen gegen Betrug in der Versicherungsbranche vorgehen, wie es mitteilte. Führender Investor ist der auf Deep-Tech und künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte Venture-Capital-Fonds Vanagon Ventures.

Gräfer: „Wir sind da als Branche einfach nicht gut“

Die Erfahrungswerte aus der Vergangenheit reichen nicht mehr aus, um der steigenden Schadeninflation in der Versicherungsbranche zu begegnen, waren sich Expertinnen und Experten bei einem Pressegespräch der Versicherungsforen Leipzig einig. Um eine langfristige Versicherbarkeit zu gewährleisten, sind neben Prävention grundsätzliche Kostensenkungen durch Digitalisierung erforderlich. Die Branche mache dabei derzeit keinen guten Job und müsse grundlegend umdenken, warnte Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen.

KI AI Büroarbeit

KI gewinnt vor dem Policenkauf an Bedeutung

Immer mehr junge Menschen setzen bei der Suche nach einer Kfz-Versicherung auf künstliche Intelligenz. Laut einer Studie von Sirius Campus nutzt bereits jeder vierte Angehörige der Generation Z entsprechende Tools – doppelt so viele wie im Vorjahr. KI hilft nicht nur beim Tarifvergleich, sondern auch beim Verstehen von Leistungsunterschieden. Auch Vermittler entdecken die Technologie zunehmend für Beratung und Kommunikation.

KI in der Assekuranz: Der fehlende strategische Hebel

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Bei der Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) macht die Versicherungsbranche Fortschritte. Ein echter strategischer Hebel sei jedoch noch nicht zu erkennen, sagt Josef Adersberger, Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Qaware, im Gespräch mit dem Versicherungsmonitor. In vielen Bereichen, zum Beispiel beim Einsatz von KI im Input-Management, sieht Adersberger noch Potenzial.

Scor: Mitarbeiterstamm stabil halten

Der Rückversicherer Scor hat nach einem sehr schwachen Geschäftsjahr 2024 im Jahr 2025 wieder höhere Gewinne verbuchen können. Rückgänge gab es allerdings bei den Prämieneinnahmen. Chef Thierry Léger blickt dennoch positiv in die Zukunft seines Unternehmens. Bei der Vorstellung der Quartalszahlen berichtete er von Erfolgen bei der Nutzung von künstlicher Intelligenz. Mitarbeitende von Scor müssten aber keine Angst haben, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, versprach er.

Digitale Souveränität: Nicht alles in einen Topf

Angesichts der Dominanz von Tech-Firmen vor allem aus den USA bei Cloud Computing oder künstlicher Intelligenz (KI) sorgen sich Politik und Wirtschaft über digitale Abhängigkeiten. Die Antwort kann keine vollständige Abschottung sein, waren sich die Teilnehmer einer Veranstaltung des Versichererverbands GDV zur digitalen Souveränität einig.

KI-Versicherungen: Munich Re kooperiert mit Mosaic

Die Munich Re arbeitet künftig mit dem auf den Bermuda Inseln ansässigen Versicherer Mosaic bei Policen zur künstlichen Intelligenz (KI) zusammen. Die Münchener bringen ihr Produkt „AIsure“ in die Partnerschaft ein. Mit diesem können sich Unternehmen gegen Fehler versichern, die durch KI entstehen. Auch Mosaic hat ein solches Angebot, das nun um das der Munich Re ergänzt wird.

KI-Regulierung: Warum die BaFin keine Kaffeemaschinen überprüft

Die Versicherungsunternehmen sind in Sachen künstlicher Intelligenz noch nicht so weit, wie sie es gerne wären. Liegt es an zu viel Regulierung? Bei einer Fachveranstaltung haben sich Experten zu dieser Frage ausgetauscht. Die einen sehen die zögerlichen Unternehmen selbst in der Verantwortung, die anderen den Gesetzgeber – der mit der Umsetzung des AI Act in nationales Recht einmal mehr im Fokus steht.

Aon sieht KI als größte Bedrohung

Der Großmakler Aon sieht die Versicherer in der Pflicht, sich auf die sich durch künstliche Intelligenz (KI) verändernde Risikolandschaft einzustellen. Aus Sicht von Aon ist die KI derzeit das größte Risiko für Unternehmen. Neben den Chancen, die die Technologie mit sich bringt, entstünden zunehmend Gefahren wie Falschinformationen, Mängel in der Datenqualität oder neue Haftungsrisiken, warnt Aon in seiner Marktprognose 2026 für Deutschland.

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