Archiv ‘Merck’

Cyberversicherer müssen Kriegsklauseln überarbeiten

Klassische Kriegsklauseln in Cyberpolicen, die nur auf traditionelle Kriegsführung abstellen, haben sich überlebt. Staatlich unterstützte Hackerangriffe nehmen immer mehr zu. Nicht immer werden sie wie im Fall des Ukraine-Kriegs von Waffengewalt begleitet. Die Cyberversicherer müssen sich an diese neue Realität anpassen, hieß es auf einer Veranstaltung der Lloyd’s Market Association. Über das Ziel hinausschießen sollten die Anbieter aber auch nicht. … Lesen Sie mehr ›

Cyberschutz: Vom Betroffenen zum Akteur werden

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Unternehmen benötigen Cyberversicherungen mehr denn je. Doch die weltweite Entwicklung von Cyberrisiken wird sehr wahrscheinlich dazu führen, dass die Anbieter der Deckungen ihren Leistungsumfang weiter einschränken werden. Streitigkeiten werden zunehmen. Eine Debatte um eine systemische Absicherung von Cyberrisiken erscheint unausweichlich. Auch die deutsche Wirtschaft sollte sich hier einbringen. Es gilt, vom Betroffenen zum Akteur zu werden. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Unglaubwürdig durch Cyber-Ausschlüsse

 Herbert Frommes Kolumne  Mancher Cyberversicherer bereitet sich gerade darauf vor, künftige Schäden nicht zu zahlen, wenn vermutlich russische Hacker beteiligt waren. Dabei wollen sie sich auf den Kriegsausschluss in den Policen berufen. Das berichten Makler. Wenn die Branche das tatsächlich durchzieht, macht sie sich für viele industrielle und gewerbliche Kunden endgültig unglaubwürdig. In der Pandemie gab es Betriebsschließungsschäden – die meisten Versicherer haben nicht gezahlt. Wollen sie das im Ukraine-Krieg wiederholen? Sie sollten auf die Wiederholung dieser unwürdigen Aufführung verzichten. … Lesen Sie mehr ›

Die Cyberversicherer und der Krieg

 Exklusiv  Die Kämpfe in der Ukraine werden von einem Cyberkrieg begleitet, in dem staatliche, regierungsnahe und private Akteure mitmischen. Die Gefahr wächst, dass auch Unternehmen aus dem Westen von Cyberangriffen getroffen werden – und damit auch das Risiko von hohen Cyberschäden für die Versicherer. Der Kriegsausschluss, der sich in vielen Policen findet, scheint ein Ausweg – zumal es im Gegensatz zu früheren Cyberattacken einen bewaffneten Konflikt als Ursache gibt. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Industriepolicen: Mehr Sorgfalt, bitte

 Herbert Frommes Kolumne  Ein US-Gericht hat Mitte Januar 2022 geurteilt, dass der Kriegsausschluss bei der Cyberpolice des Pharmaunternehmens Merck nicht greift. Die Versicherer, darunter Hannover Rück und Munich Re, müssen zahlen. Der Schaden war unter der Allgefahrenpolice des Konzerns gemeldet worden. Industrieversicherer müssen künftig öfter mit einem Scheitern vor Gericht rechnen, wenn sie nicht sorgfältiger und deutlich transparenter werden mit ihren Policen. Denn dann ist Krach mit den Kunden unausweichlich. … Lesen Sie mehr ›

Kampfansage an alle Hacker

 Exklusiv  Ransomware, Supercomputer, staatlich gestützte Hacker – all das hält Jörg Wälder, Chef des Cyber-Spezialisten Cogitanda, für beherrschbare Risiken. Nicht nur die digitalen Angreifer, sondern auch die Verteidiger haben aufgerüstet, sagt er im Interview. Aufgrund seiner Expertise sei es für den jungen Assekuradeur kein Problem, genügend Kapazität von Versicherern zu bekommen. Deshalb stehen die Zeichen bei Cogitanda auf weiterem Wachstum – bald auch für Großindustrie und Privatkunden. … Lesen Sie mehr ›

Streit von Zurich und Mondelez geht weiter

Das Urteil eines Gerichts aus dem US-Bundesstaat New Jersey, dass sich die Versicherer des US-Pharmakonzerns Merck bei Schäden durch die Ransomware Notpetya nicht auf den Kriegsausschluss des Vertrags berufen können, bedeutet nicht, dass damit auch alle anderen, ähnlich gelagerten Streitigkeiten entschieden sind. Darauf weist die Ratingagentur A.M. Best hin. So hängt ein Verfahren zwischen dem Lebensmittelhersteller Mondelez und der Zurich America in Illinois immer noch in der Schwebe. … Lesen Sie mehr ›

Notpetya-Angriff: Kriegsausschluss zieht nicht

40.000 lahmgelegte Rechner und über 1,4 Mrd. Dollar Schaden – der Angriff mit der Erpressungssoftware Notpetya im Sommer 2017 hat den US-Pharmahersteller Merck schwer getroffen. Seine Sachversicherer verweigerten die Zahlung und beriefen sich dabei auf den Kriegsausschluss. Jetzt hat ein Gericht in New Jersey geurteilt, dass ein Malware-Angriff nicht von diesem Ausschluss erfasst ist. Der Fall verdeutlicht, dass sogenannte Silent Cyber-Schäden eine ernstzunehmende Gefahr für Versicherer sind. … Lesen Sie mehr ›

VM NewsQuiz Nr.68 Insurance Quiz

VM NewsQuiz Nr. 69

Während sich Politiker und Manager beim Weltwirtschaftsforum in Davos treffen und unter anderem über Klimaziele sprechen, schreitet das Umdenken zumindest im Bereich Smart Home weiter voran. Der südkoreanische Versicherer Samsung Fire & Marine entwickelte ein Gerät, das die Welt teilweise sicherer macht. Um welches Zufallsprodukt es sich dabei handelt, erfahren Sie im VM NewsQuiz Nr. 69. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! … Lesen Sie mehr ›

Industriekunden fordern mehr Mut von Versicherern

Was haben der Haftpflichtversicherungsmarkt für Pharma- und Luftfahrtrisiken gemeinsam? In beiden Segmenten tummeln sich viel zu wenig Anbieter, beklagten Stephan Schröder und Sebastian Vogel, Versicherungseinkäufer von Merck und Airbus, auf der Euroforum-Haftpflichtkonferenz in Hamburg. Durch den fehlenden Wettbewerb mangele es an Druck, neue, innovative Deckungen gemeinsam mit Kunden zu entwickeln. Die beiden stellten der Versicherungsbranche ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. … Lesen Sie mehr ›

Weniger Angst vor Silent Cyber

Versteckte Cyberrisiken sorgen für Schäden bei Policen, die gar nicht auf die Deckung dieser Schäden ausgelegt sind. Das hat Versicherern vor allem im vergangenen Jahr viel Sorge bereitet. Diese Ängste scheinen sich gelegt zu haben. Laut einer Umfrage des Beraters und Maklers Willis Towers Watson rechnen die Anbieter jetzt mit weniger Schäden aus Silent Cyber-Risiken. Das kann am besseren Risikomanagement der Versicherer liegen oder auch daran, dass es in den vergangenen Monaten vergleichsweise wenige Großschäden gab. … Lesen Sie mehr ›

Cyberversicherer arbeiten an Kriegsausschluss

Führende Londoner Cyberversicherer arbeiten laut einem Bericht der Fachzeitung Insurance Day an einem Kriegsausschluss für ihre Policen. Damit wollen sie große Angriffe von staatlicher Seite, die erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Infrastruktur des Gesundheitswesens oder die nationale Sicherheit des Ziellandes haben können, von der Deckung ausschließen. Kleinere Angriffe und Kollateralschäden wie durch den Trojaner Notpetya sollen nach wie vor gedeckt sein. Mit dem Schritt reagieren die Anbieter auf die Verunsicherung der Kundschaft, nachdem Zurich und andere Versicherer bei Notpetya-Schäden in der Sachversicherung den Kriegsausschluss gezogen hatten. … Lesen Sie mehr ›

Peter Sitt verlässt Sitt & Overlack

 Leute – Aktuelle Personalien  Peter Sitt, seit 2009 Geschäftsführer der Ecclesia-Tochter Interassekuranz Sitt & Overlack, hat die Firma verlassen. Grund seien unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung, heißt es bei Ecclesia. Mit dem Streit zwischen Ecclesia und Gerd und Dirk Overlack über Untreuevorwürfe gegen den Gründer und seinen Sohn habe der Abgang Sitts nichts zu tun, heißt es in Unternehmenskreisen. Außerdem: Marcus Reichel geht als Risk Manager vom Pharmahersteller Merck zum Gipsplattenproduzenten Knauf. Sein Nachfolger bei Merck wird Stephan Schröder, der von der Axa Corporate Solutions kommt, dem Industrieversicherer der Axa. … Lesen Sie mehr ›