Archiv ‘Private Equity’

Eiopa setzt neue Maßstäbe: Private-Equity-Beteiligungen im Visier der Aufsicht

Legal Eye – Die Rechtskolumne

Im Februar 2026 hat die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa eine Konsultation zu verschärften Aufsichtsstandards für Versicherer mit Private-Equity-Bezug (PE) eingeleitet. Hintergrund sind das wachsende Engagement von PE-Investoren im Versicherungssektor und die bisherigen Erfahrungen der Aufsichtsbehörden. Künftig sollen insbesondere Eigentümerstrukturen, Governance, Finanzierung und Exit-Strategien der Investoren genauer geprüft werden, schreibt Anna-Catharina von Girsewald, Partnerin bei der Wirtschaftskanzlei Oppenhoff & Partner.

BaFin fragt: Wie riskant investieren die Versicherer?

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Der Markt für Private Credit – Kredite von Nichtbanken wie Versicherern und Pensionskassen an Unternehmen – wächst weltweit stark. Die BaFin beobachtet das genau, denn Schieflagen könnten eine neue Finanzkrise auslösen. Mit einer Umfrage, die in wenigen Wochen startet, will sie herausfinden, welche Risiken die Versicherer mit ihren Kapitalanlagen eingehen.

HWF Partners: W&I-Schäden steigen

Im vergangenen Jahr haben europäische Unternehmen mit einer Gewährleistungsversicherung (W&I) mehr Schäden gemeldet als im Vorjahr. Das geht aus dem aktuellen Bericht des Spezialmaklers und Beraters HWF Partners hervor. Dabei sei mehr als die Hälfte der Schadenmeldungen auf Betrug und das Verschweigen von Informationen zurückzuführen. Angesichts dieser Ergebnisse betont HWF Partners die Relevanz von W&I-Policen und prognostiziert ein Wachstum in diesem Bereich.

MRH Trowe beginnt Integration von Privatkundengeschäft

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Die Maklergruppe MRH Trowe bringt ihre beiden Zukäufe afm Holding und FP Finanzpartner in ein neu gegründetes Segment namens Private & Commercial Solutions ein und will künftig noch gezielter an wohlhabende Privatkunden herantreten. Das bestätigte das Unternehmen auf Anfrage des Versicherungsmonitors. MRH-Chef Ralph Rockel will auch weiter im Privatkundenbereich zukaufen.

Verkauf von Makler Global geplatzt

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Castik Capital, der Mehrheitsbesitzer des Kölner Großmaklers Global, hat nach Informationen des Versicherungsmonitors den Verkaufsprozess abgebrochen. Zuletzt hatte Castik noch mit drei anderen Private-Equity-Firmen verhandelt. Doch die Preisvorstellungen lagen zu weit auseinander. Global bestreitet das Scheitern. Der Fehlschlag bringt das Kölner Unternehmen in eine komplizierte Lage und hat auch Auswirkungen auf andere Konsolidierer.

Global-Verkauf: CEO Thomas Wang zeigt sich gelassen

Der Chef der zum Verkauf stehenden Maklergruppe Global zeigt sich entspannt, was den laufenden Verkaufsprozess des Unternehmens angeht. Auf einer Konferenz in Düsseldorf ließ Thomas Wang durchblicken, dass es kein herber Rückschlag wäre, wenn sich keine neuen Eigentümer finden. Von einem Verkauf im eigentlichen Sinn will Wang ohnehin nicht sprechen.

Maklerkonsolidierung schreitet moderat voran

Die auf Fusionen und Übernahmen (M&A) spezialisierte Beratungsgesellschaft Marshberry hat im ersten Halbjahr 2025 einen „verhaltenen Optimismus“ beobachtet, was die Zusammenschlüsse im europäischen Versicherungsmaklermarkt betrifft. Die Rolle der Private-Equity-Investoren bleibt bedeutend, allerdings haben auch strategische Käufer erneut zugegriffen.

Ecclesia und Aon erneut vorn im Maklerranking

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Die Konsolidierer werden wichtiger, traditionelle Industrie-Versicherungsmakler wachsen moderat. Das zeigt das aktuelle Maklerranking des Versicherungsmonitors. Wir listen die 20 größten Industrie-Versicherungsmakler auf, gemessen am Umsatz in diesem Segment im Jahr 2024. Ecclesia und Aon führen weiter, die GGW Group hat Funk vom dritten Platz verdrängt. Global, Marsh und MRH Trowe folgen. Die Konsolidierer gewinnen Marktanteile.

Oakley Capital startet Konsolidierungsplattform

Die Private-Equity-Gesellschaft Oakley Capital baut unter dem Namen Tiger HoldCo eine europäische Konsolidierungsplattform für die Gewerbeversicherung auf. Der Fokus der Aktivitäten soll zunächst auf Südeuropa liegen. Oakley hatte im vergangenen Jahr unter Mitwirkung des früheren Allianz-Managers Joachim Müller K&M übernommen. Bei dem Hannoveraner Assekuradeur ist Müller seit diesem Jahr auch als Chairman tätig, seit Mai ist zudem der frühere Lloyd’s-Finanzchef Burkhard Keese an Bord.

Private Equity schrumpft. Und die Makler?

 Herbert Frommes Kolumne  Noch werden Maklerfirmen zum 15- oder 16-Fachen eines schön gerechneten operativen Gewinns gekauft. Die Blase ist zumindest in Deutschland noch nicht geplatzt. Doch es gibt Anzeichen dafür, dass es schwieriger wird. So sucht der Kölner Makler Global bislang vergeblich einen Käufer für einen Milliardendeal. Das Langfristproblem: Den Private-Equity-Firmen fällt es immer schwerer, Anlegergelder einzuwerben.

Wenn die KI den Vermittler ersetzt

 Herbert Frommes Kolumne  Mehr als die Hälfte kleiner und mittelgroßer Unternehmen in Großbritannien findet die Idee gut, dass die künstliche Intelligenz (KI) den eigenen Versicherungsbedarf analysiert und entsprechende Deckungen vorschlägt. Das zeigt eine Umfrage des Daten- und Beratungsunternehmens Global Data. Der Trend hat weitreichende Auswirkungen auf den Maklermarkt – und auf Private-Equity-Investoren, die bereitwillig Milliarden für Vermittler zahlen.

Zurich-Chef Greco kritisiert Apollo und KKR

Nordamerikanische Private-Equity-Investoren wie Apollo und KKR werden mit ihren Versicherungsdeals in Europa Probleme bekommen, glaubt Zurich-Chef Mario Greco. Der von Apollo unterstützte Versicherer Athora hat gerade den britischen Altersvorsorge-Spezialisten PIC gekauft. Die in den USA erprobte Strategie der Investoren werde in Europa jedoch kaum funktionieren, sagte Greco in einem Interview mit der Financial Times.

Axa vs. Allianz: Wer bekommt Prima?

Laut italienischen Medienberichten liefern sich die Versicherer Axa und Allianz einen Bieterstreit um das Insurtech Prima Assicurazioni. Dabei soll Axa die Nase vorn haben, dicht gefolgt von der Allianz. Die beiden Versicherer zeigen großes Interesse an Prima. Das auf Kfz-Versicherungen spezialisierte Insurtech ist in den vergangenen zwei Jahren stark gewachsen. Der Gesamtwert von Prima wird auf 1,5 Mrd. Euro geschätzt.

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