Archiv ‘Schaden’

Schiffsversicherer leiden unter sozialer Inflation

Eine Vielzahl von juristischen Herausforderungen hält die Transportversicherer in Atem. Die soziale Inflation treibt vor allem in den USA die Schadenhöhen nach oben, hieß es bei einer Diskussionsrunde der Internationalen Transportversicherervereinigung IUMI. Die Versicherer müssen sich dabei mit neuen Strategien von Klägeranwälten auseinandersetzen. Eine wichtige Rolle dabei spielen auch Prozessfinanzierer, die die Häufigkeit von Gerichtsverfahren erhöhen. Auch die rechtlichen Folgen der steigenden Zahl von Containerverlusten auf See beschäftigen die Versicherer.
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Munich Re: Cyber soll Milliardengrenze sprengen

Der Münchener Rückversicherer Munich Re bleibt seiner Wachstumsstory treu. Cyberversicherungen sollen ordentlich Prämienvolumen in die Bücher spülen. In diesem Jahr will der Konzern die Grenze von 1 Mrd. Dollar knacken. Von der früher getätigten Aussage, die zehn Prozent Marktanteil auch in Zukunft zu halten, will der Rückversicherer aber nichts mehr wissen. Im traditionellen Rückversicherungsgeschäft rechnet der Konzern wegen der hohen Naturkatastrophenschäden weiter mit steigenden Preisen. … Lesen Sie mehr ›

Hurrikan „Ida“ wird teurer als gedacht

Hurrikan „Ida“, der jüngst die US-Golfküste schwer in Mitleidenschaft gezogen hat, wird die Versicherer und Rückversicherer nach einer neuen Schätzung der Risikoanalysefirma RMS zwischen 25 und 35 Mrd. Dollar kosten. Bisher hatten die meisten Experten den versicherten Schaden auf 15 bis 25 Mrd. Dollar beziffert. Die Rechnung für die Assekuranz könnte sogar noch höher ausfallen: In der Schätzung von RMS sind nur die Schäden in den Bundesstaaten Alabama, Florida, Louisiana und Mississippi enthalten, nicht aber die Verwüstungen, die „Ida“ etwa in New York angerichtet hat. … Lesen Sie mehr ›

IUMI: Transportversicherer mit Prämiensteigerungen

Die Prämien in der Transportversicherung sind im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Die beiden wichtigsten Sparten – Warentransportversicherung und Seekasko – legten jeweils um rund 6 Prozent zu, hieß es auf der Konferenz der Internationalen Transportversicherervereinigung IUMI. Den Versicherern half zudem, dass es relativ wenige Schäden gab, was auch mit der geringeren Aktivität im Corona-Jahr 2020 zusammenhängt. Astrid Seltmann vom Statistik-Komitee der IUMI äußerte die Sorge, dass sich das wieder ändern könne, nachdem die Schifffahrt wieder im Normalbetrieb läuft. … Lesen Sie mehr ›

Cyber: Harte Sanierung steht bevor

Unternehmen, die ihre Cyberpolice zum Jahreswechsel erneuern wollen, werden tief in die Tasche greifen müssen. Makler Sven Erichsen berichtet auf der Cyber-Konferenz von Euroforum über eine Verzehnfachung von Prämien bei gleichzeitiger Verdopplung des Selbstbehalts und Reduzierung des Limits. Er vergleicht die anstehende Sanierung mit der Reaktion der Versicherer auf die Terroranschläge vom 11. September 2001. Auch damals fuhren die Anbieter ihre Kapazität stark zurück. Die Cyberversicherer reagierten auf eine dramatisch verschärfte Schadensituation, berichtet Erichsen. Daran seien die Kunden nicht ganz unschuldig. … Lesen Sie mehr ›

Oliver Bäte mit Charmeoffensive

Die Allianz versucht, nach den schlechten Nachrichten wegen einer Untersuchung des US-Justizministeriums wieder in die Offensive zu kommen. Konzernchef Oliver Bäte (Bild) betonte bei einer Telefonkonferenz, wie eng das Unternehmen mit den Behörden zusammenarbeite und dass auch intern bereits viele Veränderungen vorgenommen worden seien. Der Konzern rechnet mit einem hohen operativen Gewinn für 2021 – wie sich die Vorgänge in den USA auf das Nettoergebnis auswirken, wollten Bäte und Finanzchef Giulio Terzariol noch nicht sagen. Mit dem zweiten Quartal sind beide sehr zufrieden. … Lesen Sie mehr ›

Gebäudeversicherung: „Bernd“ bringt rote Zahlen

 Exklusiv  Im vergangenen Jahr konnten die Wohngebäudeversicherer durchschnaufen, größere Schäden blieben aus. Jetzt wird der Sturm „Bernd“ sie wieder deutlich in die roten Zahlen treiben. Davon zeigt sich Assekurata-Chef Reiner Will im Interview mit dem Versicherungsmonitor überzeugt. Die Schäden durch das Unwetter werden seiner Einschätzung nach in die Milliarden gehen – und könnten mittelfristig auch eine neue Runde Preiserhöhungen einleiten. … Lesen Sie mehr ›

VW und Wirecard stärken die Reputation der D&O

 Meinung am Mittwoch  Die D&O-Versicherer werden gerade verstärkt zur Kasse gebeten. Im VW-Dieselskandal legen sie die Rekordsumme von 270 Mio. Euro auf den Tisch, um sich zu vergleichen. Im Fall Wirecard verlangt der frühere CEO Markus Braun von den Gesellschaften die Übernahme der Abwehrkosten seiner Verteidigung in Millionenhöhe. Die hohen Schäden wirken aber nicht nur belastend auf die beteiligten D&O-Versicherer, sondern stärken auch das Vertrauen der versicherungsnehmenden Industrie in die Anbieter. … Lesen Sie mehr ›

Juni-Erneuerungen: Preisanstieg verlangsamt

Die Rückversicherer konnten bei den Vertragserneuerungen zum 1. Juni erneut höhere Preise durchsetzen – allerdings stiegen die Prämien weniger stark als im vergangenen Jahr, berichtet HX, die Analyse- und Beratungseinheit des Maklers Howden. Im Juni wird ein großer Teil des US-Geschäfts erneuert, unter anderem Verträge in Florida. Hier drohen in diesem Jahr außerdem überdurchschnittliche Hurrikan-Schäden, warnt die Ratingagentur Fitch. … Lesen Sie mehr ›

AGCS erwartet starke Hurrikansaison

In weniger als zwei Wochen beginnt die diesjährige atlantische Hurrikansaison. Schon jetzt gehen Wissenschaftler von einer überdurchschnittlichen Aktivität aus. Auch der Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) erwartet in diesem Jahr mehr Tropenstürme als im langjährigen Durchschnitt. Die Prognosen deuten auf eine im Vergleich zum extremen Vorjahr moderatere Saison hin. AGCS betont allerdings, dass die bisherigen Vorhersagen mit großen Unsicherheiten behaftet sind. … Lesen Sie mehr ›

Generali auf Vor-Krisen-Niveau

Der italienische Versicherer Generali hat im ersten Quartal 2021 einen Nettogewinn von rund 802 Mio. Euro erzielt. Das ist nicht nur wesentlich mehr als die 113 Mio. Euro des Vorjahres. Der Gewinn liegt auch über den 744 Mio. Euro, die der Konzern in den ersten drei Monaten des Vor-Corona-Jahres 2019 erwirtschaftet hatte. Auch für den Rest des Jahres zeigen sich die Italiener optimistisch – zumindest, was die Entwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung angeht. … Lesen Sie mehr ›