Tag Archive for ‘Schaden’

Fitch: Keine Herabstufungen wegen FCA-Urteil

Am Freitag hatte der britische Supreme Court im Musterprozess der Finanzaufsicht FCA um Betriebsunterbrechungspolicen entschieden, dass die Versicherer Schäden durch den Corona-Lockdown größtenteils übernehmen müssen. Das Urteil wird die Ratings der Anbieter allerdings nicht in Mitleidenschaft ziehen, glaubt die Ratingagentur Fitch. Die zusätzlichen Reservierungen der Versicherer für Schäden halten sich bisher in Grenzen – auch dank Rückversicherungsschutz. Der Richterspruch könnte die Gesellschaften aber an einem anderen Punkt erheblichen Schaden zufügen. … Lesen Sie mehr ›

Deutsche sehen automatisiertes Fahren skeptisch

Fahrassistenten sollen die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Das bedeutet auch geringere Schäden für Versicherer. Doch die deutschen Autofahrer stehen der automatisierten Technik kritisch gegenüber, zeigt eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Infas Quo und des Versicherers DA Direkt. Rund die Hälfte der Befragten vertraut den Fahrassistenten in einer Gefahrensituation nicht. Mehr als jeder Dritte befürchtet sogar eine höhere Ablenkung durch die Systeme. … Lesen Sie mehr ›

Gericht gibt AIG bei Grohe-Schaden Recht

Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) hat am Donnerstag einen vorläufigen Schlusspunkt unter die jahrelange Auseinandersetzung zwischen dem japanischen Baustoffkonzern Lixil und dem US-Versicherer AIG gesetzt. Lixil scheiterte vor dem OLG mit dem Versuch, das Urteil eines Schiedsgerichts aus dem Mai 2020 aufheben zu lassen. Bei dem Streit geht es um einen hohen Millionenschaden aus der Übernahme des deutschen Armaturenherstellers Grohe durch Lixil. Die Japaner wollen sich aber nicht geschlagen geben und kündigten weitere Schritte an. … Lesen Sie mehr ›

Assistenzsysteme werden zum Kostentreiber

Dank moderner Assistenzsysteme sinkt die Zahl der Schadenfälle auf deutschen Straßen. Für die Versicherer geht damit jedoch keine Entlastung einher, denn die Schäden werden immer teurer. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Generali Deutschland. Die durchschnittlichen Kosten für einen Schaden sind im vergangenen Jahr auf 2.350 Euro geklettert. Beunruhigend findet Generali, dass inzwischen jeder dritte Schaden über 2.500 Euro kostet. … Lesen Sie mehr ›

Ausmaß der Corona-Schäden noch länger unklar

Die Schätzungen über die Folgen der Corona-Pandemie für die Versicherer gehen noch weit auseinander. Die Unsicherheit über die letztendlichen Schäden wird auch noch eine Weile anhalten, erwartet Analyst Carlos Wong-Fupuy von der Ratingagentur A.M. Best. Der Großteil der Schäden komme aus der Veranstaltungsausfallversicherung. Bei Betriebsunterbrechungs- und Betriebsschließungspolicen gibt es noch viele Streitigkeiten zwischen den Gesellschaften und ihren Kunden, das macht die Schadenschätzung schwierig. … Lesen Sie mehr ›

Streit um Mega-M&A-Schaden geht weiter

Der jahrelange Streit um die Deckung für den Schaden aus der Übernahme des deutschen Armaturenherstellers Grohe durch den japanischen Baustoffhersteller Lixil geht weiter: Nach einer Niederlage gegen die M&A-Versicherer im Schiedsverfahren versucht Lixil nun, die Aufhebung des Schiedsspruchs zu erreichen. Insgesamt macht Lixil einen Schaden von 270 Mio. Euro bei seinen Versicherern geltend. In dem aktuellen Verfahren geht es nur um einen Teil der Deckung, den der US-Versicherer AIG gezeichnet hat. … Lesen Sie mehr ›

Corona verändert Schadentrends

Die Corona-Krise hat bei den Versicherern zu hohen Schäden geführt, vor allem bei Veranstaltungsausfallpolicen. Aber auch in anderen Sparten wie der Betriebsunterbrechungsversicherung hat die Pandemie die Schadenszenarien verändert. Das zeigt eine Studie des Industrieversicherers AGCS. Während die Risiken in einigen Bereichen gesunken sind, sind sie in anderen gestiegen. Corona wird die Schadentrends langfristig verändern, glaubt Chief Claims Officer Thomas Sepp. … Lesen Sie mehr ›

Hoffnungsschimmer für Schiffsversicherung

Die Seekasko-Versicherung ist berüchtigt dafür, seit vielen Jahren meist technische Verluste zu schreiben. Auf der Konferenz der Internationalen Transportversicherer-Vereinigung IUMI gab es endlich optimistische Stimmen. Rama Chandran, der bei dem Verband für die Sparte zuständig ist, erwartet jetzt eine Aufwärtsentwicklung. Auch die Corona-Krise hilft den Versicherern: Es gibt in diesem Jahr deutlich weniger Schäden. Allerdings birgt die Lage auch Risiken. … Lesen Sie mehr ›

Lloyd’s: 5 Mrd. Pfund Schäden durch Corona

Der Versicherungsmarkt Lloyd’s of London hätte in diesem Halbjahr ein stark verbessertes versicherungstechnisches Ergebnis vorweisen können – wäre da nicht Corona. Die Krise kostete die Briten in den ersten sechs Monaten 2,4 Mrd. Pfund. Unter dem Strich muss Lloyd’s deshalb einen Verlust von 438 Mio. Pfund vor Steuern verbuchen. Seine Gesamtschäden durch Corona schätzt der Versicherungsmarkt auf 5 Mrd. Pfund, wobei er 2 Mrd. Pfund an Rückversicherer weiterreichen kann. Der Musterprozess der Finanzaufsicht FCA gegen Betriebsschließungsversicherer macht Lloyd’s-CEO John Neal … Lesen Sie mehr ›

Immer weniger Autodiebstähle

2019 haben Kriminelle in Deutschland erneut weniger Autos gestohlen als im Vorjahr, die Diebstähle gingen um fünf Prozent zurück. Für die Versicherer blieb die Schadenbelastung allerdings vergleichsweise hoch, zeigt ein Bericht des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Berlin und Hamburg sind demnach Hochburgen der Autodiebe, während im Süden des Landes im vergangenen Jahr nur jedes zehntausendste kaskoversicherte Auto verschwunden ist. … Lesen Sie mehr ›

Auswirkungen von Covid-19 ähnlich wie 9/11-Folgen

Bisher halten sich die versicherten Schäden durch Corona in Grenzen. Sie erreichen eher das Niveau einer sehr großen Naturkatastrophe als eines außergewöhnlich großen Schadenereignisses, erklären die Analysten der Berenberg Bank. Besonders sei allerdings die Länge der Pandemie, dadurch ähnelten die Auswirkungen auf die Assekuranz denen nach dem Terrorangriff auf das World Trade Center 2001. Für Versicherer ist das allerdings nicht unbedingt ein Nachteil, denn dadurch steigen auch die Prämien. Am meisten profitieren können laut Berenberg Munich Re und Zurich. … Lesen Sie mehr ›

Das Büro ist out

 Exklusiv  Vor der Corona-Krise gab es große Zweifel am Homeoffice. Doch die Umstellung und die Arbeit von zu Hause haben bei den Versicherern bisher gut funktioniert, zeigt eine Studie der Versicherungsforen Leipzig. Deshalb ist das Büro jetzt out. Fast 90 Prozent der befragten Mitarbeiter wünschen sich, dass es auch nach der Pandemie flexible Arbeitsplätze und -zeiten gibt. Negative Auswirkungen hat die Krise vor allem auf das Neugeschäft in allen Sparten und langfristig auf die Kfz- sowie Lebensversicherung, glauben die … Lesen Sie mehr ›