Archiv ‘Schaden’

Vorsicht bei zukunftsbezogenen Beitragsanpassungen

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Angesichts steigender Inflation und zunehmender Schäden aus Naturkatastrophen möchten viele Versicherer ihre Beiträge erhöhen. Viele Preisanpassungsklauseln sind so gestaltet, dass die Entwicklungen verschiedener Vorjahre miteinander verglichen werden und Prämienerhöhungen auf Grundlage dieser Berechnungen erst in den Folgejahren an die Versicherungsnehmer weitergereicht werden können. So hinken die Versicherer allerdings der Preisentwicklung hinterher. Eleganter wäre es, sicher eintretende Ereignisse der Zukunft versicherungsmathematisch in der Berechnung von Prämienanpassungen zu berücksichtigen. Doch dieses Vorgehen hat seine Tücken. … Lesen Sie mehr ›

Opioide: Milliardenklage gegen Versicherer

Der US-Einzelhändler Walmart, dem zahlreiche Apotheken und Drogerieabteilungen in seinen Supermärkten gehören, klagt gegen eine Reihe von Industrieversicherern, weil sie nicht für Schäden aus der Opioid-Krise zahlen wollen. Es geht um Milliarden. Walmart hat Opfern Entschädigungen von 3,3 Mrd. Dollar angeboten, dazu kommen Kosten und weitere Ausgaben. Das erinnert an die Asbest-Krise. … Lesen Sie mehr ›

Oh Schreck, der Halloween-Dreck muss weg!

 Nachschlag – Der aktuelle Kommentar  Viele amerikanische Trends schaffen es irgendwann nach Europa und Deutschland. So auch das Feiern von Halloween. Während die gruseligen oder lustigen Kostüme noch ganz spaßig sind, sind Trends wie das Streiche spielen weniger lustig – zum Beispiel, wenn die geworfenen Eier ein Fenster zerstören. Versicherer hierzulande reagieren auf diese Entwicklung typisch deutsch. Sie sollten sich lieber etwas von ihren amerikanischen Kollegen abschauen. … Lesen Sie mehr ›

Hurrikan „Ian“ sorgt für Swiss Re-Verlust

Der Rückversicherer Swiss Re erwartet für das dritte Quartal einen Verlust von 500 Mio. Dollar. Grund dafür sind die hohen Schäden durch Hurrikan „Ian“, die die Schweizer auf rund 1,3 Mrd. Dollar schätzen. Angesichts der hohen Naturkatastrophenschäden, des Ukraine-Kriegs und der Volatilität an den Finanzmärkten gibt Swiss Re das Ziel auf, in diesem Jahr eine Eigenkapitalrendite von zehn Prozent zu erreichen. … Lesen Sie mehr ›

Hiscox: Cyberversicherer spielen mit dem Feuer

Während Unternehmenskunden über hohe Preise und schrumpfende Kapazitäten bei Cyberpolicen klagen, gehen dem Versicherer Hiscox die Reaktionen der Anbieter nicht weit genug. Der deutsche Markt habe weniger schnell und drastisch auf die steigenden Schäden in der Sparte reagiert als Anbieter in den USA, sagte Deutschland-Chef Markus Niederreiner. Die Prämien seien nach wie vor nicht adäquat. Wer sich jetzt noch opportunistisch mit Geschäft eindecke, spiele mit dem Feuer, warnte er. Die unzureichenden Preise seien aber nicht die einzige Baustelle in der Cyberversicherung. … Lesen Sie mehr ›

Brennende E-Autos gefährden Schifffahrt

In den Frachträumen von Schiffen finden sich immer häufiger auch Elektroautos und Batterien. Das erhöht das Feuerrisiko an Bord der Frachter, so eine aktuelle Studie des Spezialversicherers Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS). Die verwendeten Lithium-Ionen-Akkus sind hochentzündlich und haben bereits Brände an Schiffen verursacht. Da diese Feuer sehr schwer zu löschen sind, ist die Prävention besonders wichtig, betonen Experten des Versicherers. Brände auf Schiffen, insbesondere Containerschiffen, bereiten den Transportversicherern seit einigen Jahren immer größere Sorgen. … Lesen Sie mehr ›

Klimawandel kostet 6,6 Mrd. Euro im Jahr

Laut einer Prognos-Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz hat der Klimawandel in Deutschland in den vergangenen 22 Jahren Schäden von im Schnitt 6,6 Mrd. Euro jährlich verursacht. Besonders teuer waren das Hochwasser im Juli 2021 und die beiden Dürrejahre 2018 und 2019. Auch für Versicherer sind das keine guten Nachrichten, sie fordern mehr Prävention gegen Wetterextreme. … Lesen Sie mehr ›

Keine Sommerpause

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Run-off in der Lebensversicherung und eine Studie zu weltweiten Schäden in der Industrieversicherung von AGCS … Lesen Sie mehr ›

Luftfahrt: Ukraine-Krieg schlimmer als 9/11

Noch ist die Unsicherheit groß, wie stark die Luftfahrtversicherer zur Kasse gebeten werden könnten. Doch angesichts der zahlreichen von westlichen Firmen geleasten Flugzeuge, die in Russland gestrandet sind, besteht das Potenzial für einen Großschaden, der bislang in keinem Schadenmodell auftauchte. Er könnte bis zu sieben Mal so hoch sein wie die Rechnung, die Luftfahrtversicherer nach den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 begleichen mussten, glaubt der US-Makler Gallagher. Das führt bei Versicherern und Rückversicherern zu Besorgnis. … Lesen Sie mehr ›

R+V: So viele Großschäden wie nie zuvor

Das schwere Hochwasser an Erft und Ahr im vergangenen Jahr hat die R+V rund 730 Mio. Euro gekostet. 420 Mio. Euro sind davon schon an Kunden ausbezahlt, meldet der Versicherer. Die Flutkatastrophe wird den Anbieter aber noch lange beschäftigen, der Versicherer verzeichnete so viele Großschäden wie nie zuvor. Der Wiederaufbau der zerstörten Gebäude wird noch Jahre dauern. … Lesen Sie mehr ›