Archiv ‘Schadenschätzung’

Hurrikan „Ian“ sorgt für Swiss Re-Verlust

Der Rückversicherer Swiss Re erwartet für das dritte Quartal einen Verlust von 500 Mio. Dollar. Grund dafür sind die hohen Schäden durch Hurrikan „Ian“, die die Schweizer auf rund 1,3 Mrd. Dollar schätzen. Angesichts der hohen Naturkatastrophenschäden, des Ukraine-Kriegs und der Volatilität an den Finanzmärkten gibt Swiss Re das Ziel auf, in diesem Jahr eine Eigenkapitalrendite von zehn Prozent zu erreichen. … Lesen Sie mehr ›

Weniger versicherte Katastrophenschäden

Heftige Naturereignisse und menschengemachte Katastrophen haben nach Schätzungen des Swiss Re Institutes im ersten Halbjahr 2022 weltweit zu versicherten Schäden von insgesamt 38 Mrd. Dollar geführt. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Rückgang um 11 Mrd. Dollar. Der 10-Jahres-Vergleich offenbart allerdings einen Anstieg. Teuerstes Schadenereignis waren die schweren Überschwemmungen in Australien. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Der Krieg wird teuer

 Herbert Frommes Kolumne   Swiss Re-Chef Christian Mumenthaler hat Schluss gemacht mit der Mär, dass der Ukraine-Krieg die internationale Versicherungswirtschaft praktisch nichts kostet. Natürlich wird die Branche Schäden erleben, Mumenthaler vergleicht sie mit Naturkatastrophenbelastungen von rund 15 Mrd. Dollar. Der tatsächliche Schaden wird höher ausfallen. Dazu kommen direkte Belastungen auf der Investmentseite und indirekte durch die Inflation, die Krieg und Sanktionen anheizen. Im Lichte des menschlichen Leids und der Zerstörung in der Ukraine erscheint die Lage der Versicherer trivial. Aber sie ist relevant für die Gesellschaften und viele andere Unternehmen. … Lesen Sie mehr ›

500 Mio. Euro Schaden durch „Ylenia“

Erst „Nadia“ und „Roxana“, jetzt „Ylenia“ und „Zeynep“. Das noch junge Jahr 2022 hat schon einige Sturmschäden gesehen. Das Orkantief „Ylenia“, das am Donnerstag großflächig über Deutschland hinweggefegt war, hat mit 500 Mio. Euro bisher den größten versicherten Schaden in diesem Jahr verursacht. Davon geht die aktuarielle Beratungsgesellschaft MSK aus. In der Nacht von Freitag auf Samstag folgt mit „Zeynep“ bereits der nächste Sturm. … Lesen Sie mehr ›

US-Tornados kosten Assekuranz 3 Mrd. Dollar

Die Risikoanalysefirma Karen Clark & Company (KCC) wagt als erstes Unternehmen eine Schätzung der Schäden aus dem Unwetter, das am Wochenende die USA heimgesucht hat. Sie geht von 3 Mrd. Dollar (2,7 Mrd. Euro) aus. Das dürfte zumindest die Ergebnisse der US-Schaden- und Unfallversicherer beeinträchtigen, erwartet die Ratingagentur A.M. Best. Aon geht davon aus, dass die Tornado-Serie der teuerste Dezember-Sturm der USA sein wird. … Lesen Sie mehr ›

Hurrikan „Ida“ kostet bis zu 44 Mrd. Dollar

Hurrikan „Ida“ wird für Versicherer und Rückversicherer deutlich teurer als zunächst gedacht. Während erste Schätzungen von bis zu 20 Mrd. Dollar ausgingen, hat die Risikoanalysefirma RMS die versicherten Schäden auf 31 bis 44 Mrd. Dollar beziffert. In der vorherigen Schätzung war RMS noch von maximal 35 Mrd. Dollar ausgegangen. Mittlerweile hat die Firma aber auch die Schäden an der Ostküste ausgewertet – Starkregen im Gefolge des Hurrikans hatte etwa in New York für ein Rekordhochwasser gesorgt. … Lesen Sie mehr ›

GDV schätzt „Bernd“-Schäden auf 7 Mrd. Euro

Sturmtief „Bernd“ wird für die Versicherer immer teurer. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat seine Schadenschätzung erneut angehoben. Der Verband geht jetzt von versicherten Schäden von rund 7 Mrd. Euro aus, der Großteil betrifft Wohngebäude, Hausrat und Betriebe. Zusammen mit den schweren Hagelschäden aus dem Frühsommer könnte 2021 für die Versicherer eines der schadenreichsten Jahre überhaupt werden. In der Debatte um eine Pflichtversicherung zeigte sich der GDV kompromissbereit. … Lesen Sie mehr ›

„Bernd“: R+V zahlt knapp halbe Milliarde Euro

Das Sturmtief „Bernd“ kommt die R+V teurer zu stehen als zunächst erwartet. Nach einer vorsichtigen Schadenschätzung im Juli, die bei 167 Mio. Euro lag, musste der Wiesbadener Versicherer seine Prognose jetzt deutlich anheben. Bis heute sind 14.000 Schadenmeldungen in Höhe von insgesamt 470 Mio. Euro bei der R+V eingegangen. Das Ende der Fahnenstange ist damit noch nicht erreicht, doch schon jetzt steht fest: 2021 ist das bisher teuerste Naturkatastrophenjahr in der rund 100-jährigen Unternehmensgeschichte der R+V. … Lesen Sie mehr ›

Versicherte Naturkatastrophenschäden steigen

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben Naturkatastrophen nach vorläufigen Schätzungen des Swiss Re Institutes weltweit versicherte Schäden in Höhe von 40 Mrd. Dollar verursacht. Im Vorjahreszeitraum waren es 35 Mrd. Dollar. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2020 gingen die gesamtwirtschaftlichen Schäden infolge von Katastrophen aber zurück. Da das historisch gesehen schadenträchtigste Quartal erst noch bevorsteht, werden die wirtschaftlichen und versicherten Schäden im Laufe des zweiten Halbjahres wohl aber noch deutlich steigen. … Lesen Sie mehr ›

„Bernd“ wird teurer als gedacht

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat seine Schätzung der versicherten Schäden durch das Sturmtief „Bernd“ um eine halbe Milliarde nach oben gesetzt: Er geht jetzt von 4,5 bis 5,5 Mrd. Euro aus. Die neue Prognose umfasst neben Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen auch andere Bundesländer wie Bayern und Sachsen. Auch weitere Versicherer haben Schätzungen abgegeben: Die Allianz Deutschland rechnet mit einer Belastung von mehr als 500 Mio. Euro, die Signal Iduna hat bisher Schadenmeldungen in Höhe von 44 Mio. Euro registriert. … Lesen Sie mehr ›