Archiv ‘Schadenschätzung’

Hurrikan „Ida“ kostet bis zu 44 Mrd. Dollar

Hurrikan „Ida“ wird für Versicherer und Rückversicherer deutlich teurer als zunächst gedacht. Während erste Schätzungen von bis zu 20 Mrd. Dollar ausgingen, hat die Risikoanalysefirma RMS die versicherten Schäden auf 31 bis 44 Mrd. Dollar beziffert. In der vorherigen Schätzung war RMS noch von maximal 35 Mrd. Dollar ausgegangen. Mittlerweile hat die Firma aber auch die Schäden an der Ostküste ausgewertet – Starkregen im Gefolge des Hurrikans hatte etwa in New York für ein Rekordhochwasser gesorgt. … Lesen Sie mehr ›

GDV schätzt „Bernd“-Schäden auf 7 Mrd. Euro

Sturmtief „Bernd“ wird für die Versicherer immer teurer. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat seine Schadenschätzung erneut angehoben. Der Verband geht jetzt von versicherten Schäden von rund 7 Mrd. Euro aus, der Großteil betrifft Wohngebäude, Hausrat und Betriebe. Zusammen mit den schweren Hagelschäden aus dem Frühsommer könnte 2021 für die Versicherer eines der schadenreichsten Jahre überhaupt werden. In der Debatte um eine Pflichtversicherung zeigte sich der GDV kompromissbereit. … Lesen Sie mehr ›

„Bernd“: R+V zahlt knapp halbe Milliarde Euro

Das Sturmtief „Bernd“ kommt die R+V teurer zu stehen als zunächst erwartet. Nach einer vorsichtigen Schadenschätzung im Juli, die bei 167 Mio. Euro lag, musste der Wiesbadener Versicherer seine Prognose jetzt deutlich anheben. Bis heute sind 14.000 Schadenmeldungen in Höhe von insgesamt 470 Mio. Euro bei der R+V eingegangen. Das Ende der Fahnenstange ist damit noch nicht erreicht, doch schon jetzt steht fest: 2021 ist das bisher teuerste Naturkatastrophenjahr in der rund 100-jährigen Unternehmensgeschichte der R+V. … Lesen Sie mehr ›

Versicherte Naturkatastrophenschäden steigen

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben Naturkatastrophen nach vorläufigen Schätzungen des Swiss Re Institutes weltweit versicherte Schäden in Höhe von 40 Mrd. Dollar verursacht. Im Vorjahreszeitraum waren es 35 Mrd. Dollar. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2020 gingen die gesamtwirtschaftlichen Schäden infolge von Katastrophen aber zurück. Da das historisch gesehen schadenträchtigste Quartal erst noch bevorsteht, werden die wirtschaftlichen und versicherten Schäden im Laufe des zweiten Halbjahres wohl aber noch deutlich steigen. … Lesen Sie mehr ›

„Bernd“ wird teurer als gedacht

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat seine Schätzung der versicherten Schäden durch das Sturmtief „Bernd“ um eine halbe Milliarde nach oben gesetzt: Er geht jetzt von 4,5 bis 5,5 Mrd. Euro aus. Die neue Prognose umfasst neben Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen auch andere Bundesländer wie Bayern und Sachsen. Auch weitere Versicherer haben Schätzungen abgegeben: Die Allianz Deutschland rechnet mit einer Belastung von mehr als 500 Mio. Euro, die Signal Iduna hat bisher Schadenmeldungen in Höhe von 44 Mio. Euro registriert. … Lesen Sie mehr ›

GDV: Unwetter kostet 4 bis 5 Mrd. Euro

Die Schadenschätzungen zum Sturm „Bernd“ werden immer höher. Der GDV rechnet mit versicherten Schäden von 4 bis 5 Mrd. Euro. Die Rechnung für die Versicherer dürfte noch steigen. Die Schäden in Bayern und Sachsen sind in dieser Prognose noch nicht enthalten. Die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) hatte zuvor von über 1 Mrd. Euro Schaden für die Versicherer gesprochen. Die wirtschaftlichen Schäden des aktuellen Unglücks seien wegen der geringen Verbreitung der Elementarschadendeckung mehr als doppelt so hoch wie der versicherte Schaden, so MSK. Das lässt die Diskussion über eine Versicherungspflicht neu aufflammen. … Lesen Sie mehr ›

Sturm „Bernd“ trifft Industrieversicherer

Die Schäden durch den Sturm „Bernd“, der in dieser Woche in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wütete, sind immer noch schwer abschätzbar. Das Unwetter wird aber auf jeden Fall für deutliche Schäden in der Industrieversicherung sorgen. Bei den Anbietern laufen ständig neue Schadenmeldungen ein. Die Schadenregulierung wird jedoch eine Herausforderung: Teilweise besteht wegen unterbrochener Kommunikationsnetze kein Kontakt zu den Kunden oder sie sind von der Außenwelt abgeschnitten. … Lesen Sie mehr ›

Hurrikan „Laura“: Energie-Sektor ist die Wildcard

Während Bewohner der US-Bundestaaten Louisiana und Texas nach Hurrikan „Laura“ gerade erst zu ihren Häusern zurückkehren, versuchen sich Branchenexperten bereits an Schadenschätzungen für die Assekuranz. Während die ersten Prognosen bei maximal 15 Mrd. Dollar (12,7 Mrd. Euro) lagen, erreichen die Schätzungen mittlerweile 25 Mrd. Euro und mehr. Dabei spielen Schäden an Energieanlagen und Raffinerien eine entscheidende Rolle. Sie könnten das Schadenvolumen noch weiter nach oben treiben. Fast sicher ist, dass Rückversicherer stark betroffen sein werden. … Lesen Sie mehr ›

Corona-Roundup: Krankenversicherung, Guy Carpenter

Um Urlaubern in Spanien in Zeiten von Corona ein Stück Sicherheit zu geben, bietet die Palladium Hotel Group eine kostenlose Krankenversicherung für ihre Gäste, die sich während ihres Aufenthalts mit Covid-19 infizieren. Risikoträger ist der spanische Versicherer Intermundial. Außerdem: Nach Berechnungen des Beratungsunternehmens GC Capital Ideas könnte die Pandemie gemeinsam mit Naturkatastrophen in diesem Jahr zur bislang höchsten Schadensumme für Erst- und Rückversicherer führen. Der Wimbledon-Veranstalter All England Club muss im kommenden Jahr ohne Pandemieschutz auskommen. … Lesen Sie mehr ›

Hurrikan „Dorian“ befeuert Preise

Noch ist unklar, wie teuer der Hurrikan „Dorian“ für Versicherer und Rückversicherer werden wird. Eins ist aus Sicht der Ratingagentur Standard & Poor’s allerdings sicher: Der Wirbelsturm, der derzeit auf die US-Ostküste zusteuert, wird dem Trend zu höheren Rückversicherungspreisen Vorschub leisten. Das Unternehmen rechnet in den kommenden zwölf Monaten mit Preiserhöhungen von durchschnittlich fünf Prozent. Insgesamt bewertet S&P die Rückversicherer besser als Konkurrent A.M. Best, der zuletzt scharfe Kritik an der Branche übte. … Lesen Sie mehr ›

Sturm „Eberhard“ teuerster Sturm der Saison

Sturm „Eberhard“ verwüstete am Sonntag weite Teile der Bundesrepublik und hinterließ Schäden in Millionenhöhe. Die Beratungsfirma Meyerthole Siems Kohlruss rechnet mit versicherten Schäden in Höhe von 600 Mio. Euro. Das liegt etwas unter der Schätzung des Maklers Aon von bis zu 800 Mio. Euro. Laut MSK dürfte „Eberhard“ der teuerste Sturm dieses Winters sein. Die Beratungsgesellschaft rechnet über die Saison mit einem Gesamtschaden für die Assekuranz von 1 Mrd. Euro. … Lesen Sie mehr ›