Tag Archive for ‘Schadenversicherung’

Wohngebäudeversicherung: Kaum Besserung in Sicht

 Versicherungsmonitor-Analyse  Kaum eine Sparte ist so komplex und gleichzeitig so wichtig für die Versicherer wie die Wohngebäudeversicherung. Die Ratingagentur Assekurata hat errechnet, dass die marktweite Schaden- und Kostenquote in den vergangenen zwanzig Jahren bei 106 Prozent lag – für jeden zweiten Versicherer war das Geschäft defizitär. Vor allem Leitungswasser- und Feuerschäden gehen ins Geld. Viele Gesellschaften haben sich in den vergangenen Jahren an Bestandssanierungen versucht. Dass die Sparte dennoch auf keinen grünen Zweig kommt, liegt auch daran, dass der … Lesen Sie mehr ›

Versicherer drohen IT-Trends zu verschlafen

Versicherer und Softwarehersteller schätzen wichtige IT-Zukunftsthemen unterschiedlich ein. Die Versicherer könnten dadurch entscheidende technische Entwicklungen verpassen, warnt das IT-Beratungs- und Softwarehaus PPI in einer Studie zur Schaden- und Unfallversicherung. Davon dürften vor allem die Insurtechs profitieren, indem sie die Rolle als disruptive Innovationsführer im Versicherungsmarkt einnehmen, prognostizieren die Softwarehersteller. Sie sehen Nachholbedarf bei den Versicherern in einigen IT-Bereichen. Aber auch die Versicherer wünschen sich von den Softwarefirmen bei bestimmten Themen mehr Aufmerksamkeit. … Lesen Sie mehr ›

Generali beschwört eigene Stärke

Der italienische Versicherer Generali bemüht sich, die Debatte um eine Übernahme zu beenden. Konzernchef Philippe Donnet wollte bei der Präsentation der Zahlen für 2016 deshalb ein Bild der Stärke verbreiten: Der operative Gewinn sei der beste, den das Unternehmen jemals erzielt habe, der Nettogewinn der höchste seit neun Jahren. Die Börse reagierte positiv. Ob Generali die Diskussionen um eine Übernahme auf Dauer zum Verstummen bringen kann, ist aber fraglich. … Lesen Sie mehr ›

Signal Iduna warnt vor Digital-Hype

Der mittelgroße Versicherer Signal Iduna will die Zusammenarbeit mit Insurtechs weiter ausbauen, sieht aber gleichzeitig Gefahren im Trend zur Digitalisierung der Gesellschaft. Nicht alles, was technisch machbar sei, sei auch wünschenswert, sagte Vorstandschef Ulrich Leitermann. An der Begrenzung des Online-Vertriebs will der Versicherer festhalten – nur bei wenigen Produkten wie der Reisekrankenversicherung will er den Direktabschluss ermöglichen, während auch bei der Kfz-Versicherung der Verkauf nur über Agenten und Makler möglich ist. Mit den Zahlen für 2016 ist Leitermann „einigermaßen zufrieden“. … Lesen Sie mehr ›

Run-off: Darag rechnet mit Milliarden-Deals in 2017

In diesem Jahr wird in Europa erstmals ein mittelgroßer Versicherer einen Run-off Deal mit einem Volumen über 1 Mrd. Euro abschließen, erwartet der Run-off-Spezialist Darag. Insgesamt werde das Volumen der Transaktionen in der europäischen Schadenversicherung 2017 auf bis zu 8 Mrd. Euro anwachsen. 2016 gaben Versicherer Nichtleben-Bestände für insgesamt 4,4 Mrd. Euro in die Abwicklung. Arndt Gossmann, Vorstandsvorsitzender der Darag, stellt sich auf neue Konkurrenz ein. 2016 seien Anbieter bereits mit Kampfpreisen auf den Markt vorgedrungen. … Lesen Sie mehr ›

Industrieversicherungspreise sinken weiter

Das Prämienniveau in der Industrieversicherung ist in den ersten beiden Quartalen erneut zurückgegangen. Das zeigt der globale Versicherungsmarkt-Index des Industrieversicherungsmaklers Marsh. Der seit Jahren andauernde Prämienabrieb verlangsamte sich allerdings in beiden Quartalen mit Ausnahme des US-Marktes, wo insbesondere die Preise für Managerhaftpflichtversicherungen (D&O) nachgaben. Die im ersten Halbjahr gestiegenen Katastrophenschäden etwa durch die Waldbrände in Kanada könnten den Preisrückgang in der Sachversicherung weiter bremsen, schreiben die Marsh-Experten. … Lesen Sie mehr ›

Greco: Reputation der Zurich hat gelitten

Hohe Schäden, Probleme im US-Haftpflichtgeschäft, Gewinneinbruch, verfehlte Rentabilitätsziele – der Versicherer Zurich hatte in letzter Zeit nicht viel Positives zu vermelden. Mario Greco, seit Anfang März Chef der Gesellschaft, sieht die Wiederherstellung des ramponierten Rufs als momentan größte Herausforderung. Wie er den Versicherer wieder auf Kurs zu bringen gedenkt, will Greco aber erst am 17. November beim Investorentag verraten. In den ersten drei Monaten 2016 hat Zurich zwar erneut einen Gewinnrückgang verbucht, der fiel aber nicht so heftig aus wie … Lesen Sie mehr ›

Barmenia sucht digitales Wachstum

Das Hauptproblem der Barmenia liegt auf der Hand: Zuviel Kranken- und Lebensversicherung, zu wenig Schadenversicherung. Mit einer Wachstumsoffensive versucht das Unternehmen, hier aufzuholen. Billig ist das nicht, die Kostenquoten sind hoch. Dennoch zeigt sich der Vorstand unter Konzernchef Andreas Eurich zufrieden mit der Entwicklung, denn Umsatz und Gewinn steigen. Er sieht das Unternehmen als digitalen Vorreiter. Zur geplanten Kooperation mit anderen privaten Krankenversicherern wollten die Vorstände nichts sagen. … Lesen Sie mehr ›

GDV: Keine Zinswende in Sicht

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft erwartet keine Zinswende in Europa, auch wenn die US-Notenbank die Zinsen erhöhen sollte. Das sagte GDV-Präsident Alexander Erdland am Dienstagabend vor Journalisten in Berlin. Erdland mahnte eine baldige Änderung der Mechanik für die Zinszusatzreserve an, hat aber wenig Hoffnung, dass in dieser Legislaturperiode noch etwas geschieht. 2015 werden die Prämieneinnahmen in der Lebensversicherung wohl zurückgehen, in der Schadenversicherung steigen. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Kippt der Markt oder kippt er nicht?

 Herbert Frommes Kolumne  Seit einigen Jahren ist die Preisentwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung für private Kunden erstaunlich robust. Selbst in der notorisch wettbewerbsgetriebenen Autoversicherung sind die Schaden- und Kostenquoten positiv. Jetzt erwarten die ersten Versicherer, dass der Trend spätestens 2016 kippt. Dafür spricht einiges – auch wenn die Kombination aus Niedrigzins und Problemen in der Lebensversicherung eigentlich genug Gründe für andauernde Preisdisziplin liefert. … Lesen Sie mehr ›

W&W: Kostensenkung über Plan

Der Bauspar- und Versicherungskonzern Wüstenrot & Württembergische hat bereits 2014 die Einsparziele seines Kostensenkungs- und Umbauprogramms „W&W 2015“ erreicht. Jetzt will die Konzernspitze ein weiteres Programm bis zum Jahr 2020 auflegen. Im Mittelpunkt steht neben den Kosten die Digitalisierung. 2014 hat das Unternehmen mit 242 Mio. Euro deutlich besser verdient als im Vorjahr, dazu trugen allerdings auch Einmaleffekte bei. Besonders gut lief es in der Schadenversicherung. … Lesen Sie mehr ›