Tag Archive for ‘Standard & Poor’s’

USA: Was die Politik anrichten kann

Wenn die US-Schadenversicherer von der Politik und von Gerichten gezwungen werden, Betriebsunterbrechungsschäden wegen der Covid-19-Pandemie zu zahlen, auch wenn sie eigentlich ausgeschlossen sind, ist die Branche in zwei Monaten pleite. Das erwartet die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P). Allerdings glauben die S&P-Experten, dass die Wahrscheinlichkeit eines solchen Vorgehens gerade abnimmt. In einem Webinar erläuterte S&P, warum die Pandemie keineswegs der Megaschaden wird, den manche erwarten, aber durchaus Auswirkungen haben wird – zum Bespiel in der Arbeiterunfallversicherung (Workers‘ Compensation). … Lesen Sie mehr ›

Cat Bonds hui, Rückversicherer pfui

Die Aussichten für Rückversicherer sind düster: Ihre Schaden- und Kostenquote wird 2020 oberhalb von 100 Prozent liegen, glaubt die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P). Den Ausblick für die Branche setzen die Analysten deshalb auf negativ. Optimistischer sind sie bei Katastrophenanleihen: Sie seien von der Pandemie kaum getroffen. Aufgrund der geringen Korrelation mit anderen Bereichen des Finanzmarktes ist das ein Argument für die Anleihen als Investment. … Lesen Sie mehr ›

Corona-Virus belastet chinesische Versicherer

Der Ausbruch des Corona-Virus wird sich in den Zahlen der chinesischen Versicherer in diesem Jahr bemerkbar machen, glauben die Ratingagenturen S&P und A.M. Best. Dabei werden die eigentlichen Schäden gar nicht so sehr ins Gewicht fallen. Für viel schwerwiegender halten sie einen kurzfristigen Einbruch im Neugeschäft, weil die Kundschaft sich nicht mehr aus dem Haus traut. Langfristig rechnen beide Ratingagenturen allerdings damit, dass der Absicherungsbedarf der Chinesen steigt. Davon werden aber nicht alle Sparten gleichermaßen profitieren. … Lesen Sie mehr ›

S&P: Eiopa-Vorschläge drücken auf Solvenzquoten

Die Vorschläge der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa für die 2020 anstehende Überarbeitung des Aufsichtsregimes Solvency II könnten die Solvenzquoten der Versicherer erheblich verringern. Besonders stark wäre der Effekt laut einer Analyse der Ratingagentur Standard & Poor’s auf Lebensversicherer mit langlaufenden Garantien, wie sie die Gesellschaften in Deutschland oder den Niederlanden in den Büchern haben. Für einige Lebensversicherer geht es um ein Minus um 100 Prozentpunkte oder mehr, schätzen die Analysten. … Lesen Sie mehr ›

S&P sieht wenig Änderung bei Überschussbeteiligung

Die durchschnittliche laufende Verzinsung der deutschen Lebensversicherer wird für 2020 leicht unter die zuletzt erreichten 2,34 Prozent sinken, erwartet die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P). Gleichzeitig rechnen die Analysten mit einem Anstieg der Zuführungen zur Zinszusatzreserve auf 10 Mrd. Euro. Das liegt noch über dem Wert, den zuletzt Assekurata prognostiziert hatte. Die Lebensversicherer könnten dennoch auf absehbare Zeit mehr Erträge aus ihren Investments erwirtschaften als zur Erfüllung der Garantien nötig sind, so S&P. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Das schwarze Loch der AGCS in den USA

 Herbert Frommes Kolumne  Die Probleme des Industrieversicherers Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) treffen die Führung der Allianz härter als der kleine Umsatzanteil vermuten lässt. Die AGCS kann den Nimbus der Allianz-Führung gefährden, mit Volatilitäten im Geschäft gut umgehen zu können und Anlegern zuverlässig die versprochenen Gewinne zu liefern. Jetzt soll Joachim Müller an der Spitze der AGCS den Kurswechsel bewältigen: Unterstützt wird er vom früheren Chef Axel Theis, der heute Vorstand der Allianz SE ist. Es ist keineswegs … Lesen Sie mehr ›

S&P sieht Versicherer auch ohne Zinswende stabil

Die Ratingagentur Standard & Poor’s rechnet bis auf weiteres nicht mit Entspannung an der Zinsfront. Der Versicherungssektor in Europa steht trotz der damit verbundenen Schwierigkeiten sehr gut da und gehört zu den am besten bewerteten Branchen, glauben die Analysten. Nigel Wilson, Chef des britischen Versicherers Legal & General, sieht in der Niedrigzinsphase sogar mehr Chancen als Risiken. Er ermuntert die Branche, die Chance des günstigen Geldes für Investitionen beim Schopfe zu packen. … Lesen Sie mehr ›

Friederike Krieger

Strategische Einblicke

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Neue Trends in den Versicherungsmärkten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, strategische Neuausrichtung bei der DA Direkt und digitale Transformation bei der Axa Deutschland … Lesen Sie mehr ›

IFRS 17 macht Leid der Lebensversicherer sichtbarer

Die Ratingagentur Standard & Poor’s begrüßt die Einführung des neuen Bilanzierungsstandards IFRS 17, warnt aber, dass die Vergleichbarkeit zwischen einzelnen Versicherern schwieriger werden könnte. Am deutlichsten werden Lebensversicherer die neuen Bilanz-Regeln zu spüren bekommen. Einige von ihnen werden dadurch weniger Eigenkapital ausweisen, so die Ratingagentur. Das sei aber eine zutreffende Darstellung der Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf die Unternehmen. S&P erwartet, dass die Unternehmen dazu ermutigt werden, auf Garantien zu verzichten. … Lesen Sie mehr ›

Alternatives Kapital: Gekommen um zu bleiben

Auch die beiden schweren Schadenjahre 2017 und 2018 mit Großschäden wie durch den Hurrikan „Irma“ haben die Investoren, die alternatives Kapital für die Rückversicherung bereitstellen, nicht verschreckt. Aktuell gehen die Neugeschäftszahlen in dem Segment zwar zurück, aber schon sehr bald wird es wieder einen stärkeren Zufluss geben. Darin stimmten die Teilnehmer eines Fachgesprächs in Monte Carlo überein. Die Munich Re führte das Gespräch zum elften Mal durch. Zeitgleich veröffentlichte die Swiss Re ihren Bericht zum alternativen Kapital – mit ähnlicher … Lesen Sie mehr ›

Fitch: Preiserhöhungen schwächen sich ab

Die Ratingagentur Fitch geht davon aus, dass die Preiserhöhungen in der Rückversicherung, die sich 2018 und 2019 gezeigt haben, nicht anhalten werden. Zwar rechnet das Unternehmen noch mit positiven Preisentwicklungen im Jahr 2020, sie werden aber weniger stark ausfallen als in diesem Jahr. 2019 waren die Prämien um ein bis zwei Prozent gestiegen. Auch Hurrikan „Dorian“ wird den Trend nicht drehen. Er wird die Versicherer wahrscheinlich unter 10 Mrd. Dollar kosten. Der Makler Aon erwartet einen Zuwachs beim alternativen Kapital. … Lesen Sie mehr ›