Archiv ‘Underwriting’

Hiscox: Keine Pandemieausschlüsse in D&O

 Exklusiv  Der D&O-Markt wird härter und das nicht erst seit der Corona-Krise. Die Pandemie verstärkt jedoch den Trend zu höheren Preisen und knapperen Kapazitäten, glaubt Mario Hartmann, Underwriting Manager Berufshaftpflicht und D&O bei Hiscox. Die oft diskutierten pauschalen Pandemie- und Insolvenzausschlüsse in der Managerhaftpflichtversicherung finden bei dem Spezialversicherer jedoch keine Verwendung. Hiscox geht einen anderen Weg, mit dem die Kunden Hartmann zufolge einverstanden und zufrieden sind. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re verliert Insurtech-Experten

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Rückversicherer Munich Re baut die Organisation seiner auf Insurtech-Partnerschaften spezialisierten Tochter Digital Partners um. Der unmittelbare Auslöser ist der Weggang von Andrew Rear. Er verabschiedet sich im kommenden Frühjahr nach fünf Jahren an der Spitze der Gesellschaft, um sich neuen Aufgaben zu stellen. Außerdem: Der Schadenregulierer Regu24 baut sein Führungsteam um, das Insurtech Helden.de hat einen neuen Marketingchef, der Makler Howden holt eine Financial Lines-Expertin, und der Spezial- und Rückversicherungsmakler Howden Specialty hat eine Chefin für sein neues Team für den Bereich erneuerbare Energie ernannt. … Lesen Sie mehr ›

Allianz: Nachhaltiges Underwriting lohnt sich doppelt

Nachhaltiges Underwriting kann einen zweifachen Nutzen generieren, schreibt die Allianz in einem aktuellen Bericht. Indem Versicherer in nachhaltigen Geschäftsfeldern Risiken übernehmen, können sie sich Einnahmen in wachsenden Märkten sichern und zugleich positive Effekte für die Gesellschaft generieren. Die Branche kann so die nachhaltige Transformation der Weltwirtschaft beschleunigen. Es reicht jedoch nicht aus, sich auf bestehende nachhaltige Aktivitäten zu konzentrieren, betont die Allianz. … Lesen Sie mehr ›

Cyberdeckungen über 1 Mrd. Dollar bald Realität

 Exklusiv  Munich Re-Underwriter Chris Storer traut dem globalen Cyberversicherungsmarkt viel zu. Der Brite ist als Chief Underwriting Officer bei der Einheit Munich Re Facultative & Corporate für das Cyberversicherungsgeschäft des Münchener Rückversicherers mit großen Firmenkunden verantwortlich. Seine Prognose: Schon bald dürfte der Markt Versicherungssummen von mehr als 1 Mrd. Dollar anbieten – und sich damit auf das Level der traditionellen Industrieversicherungssparten begeben. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erläutert Storer außerdem, was es mit dem Aus für das Joint Venture „Vector“ auf sich hatte, das Munich Re vier Jahre lang gemeinsam mit Beazley betrieben hat. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Was digital geht – und was nicht

 Herbert Frommes Kolumne  Eine Schaden-App in der Kfz-Versicherung ist grober Unsinn. Denn nach einem Unfall wollen die Betroffenen mit Menschen reden und keine App laden und öffnen. Das Underwriting in der Industrieversicherung können Maschinen zum großen Teil zuverlässig erledigen – auch wenn fast jeder Underwriter das zunächst einmal heftig bestreiten würde. Solche Einsichten gab es bei der SZ-Konferenz „The Digital Insurance“ am Dienstag. Man konnte viel lernen. … Lesen Sie mehr ›

Swedbank nutzt Underwriting-Technik der Munich Re

Die schwedische Bankengruppe Swedbank setzt im Vertrieb von Lebensversicherungen auf Underwriting-Technik der Munich Re. Ihre Versicherungstochter Swedbank Försäkring soll künftig die modulare Software „Allfinanz“ einsetzen, die eine digitale und automatisierte Risikoprüfung und die Analyse der dabei gewonnenen Daten bietet. Das System stammt von Munich Re Automation Solutions, einer irischen Tochter des Münchener Rückversicherers. Auch die Swedbank-Kunden sollen profitieren: Sie können über ihr Online-Banking auf Informationen und Dienste rund um ihre bei Swedbank Försäkring abgeschlossenen Policen zugreifen. … Lesen Sie mehr ›

Externes Rückversicherungskapital schrumpft

Zum ersten Mal seit zehn Jahren ist der Zufluss von alternativem Kapital in den Rückversicherungsmarkt zurückgegangen – nachdem Anleger zweieinhalb Jahre vor allem Verluste erlitten hatten und viel Kapital weiterhin in den Firmenstrukturen gebunden ist. Dennoch bleibt das alternative Kapital entscheidend für die Zukunft der Rückversicherer und wird auch weiter in den Markt kommen, glaubt die Rating-Agentur Standard & Poor’s. Die Konkurrenz wird kaum schwächer werden – und traditionelle Rückversicherer bauen immer öfter das von außen stammende Kapital in ihre Strategien ein. … Lesen Sie mehr ›

Schneller und einfacher zur Police

Der Abschluss von Risikopolicen in der Lebensversicherung hat wenig zu tun mit dem, was Kunden beim Online-Einkauf oder der Auswahl und Buchung von Dienstleistungen über eine App gewohnt sind. Grund ist die umfangreiche Risikoprüfung, die von Kunden und Vermittlern als potenzieller Hemmschuh auf dem Weg zum Vertragsabschluss gesehen wird. Underwriting-Experte Markus Unterkofler vom Rückversicherer Swiss Re erklärt im Interview mit dem Versicherungsmonitor, wie ein deutlich reduzierter Antragsprozess das Kundenerlebnis beim Versicherungskauf verbessern und die Wachstumschancen der Versicherer erhöhen kann. Die Swiss Re bietet Erstversicherern seit Kurzem ein cloudbasiertes Risikoprüfungssystem an. … Lesen Sie mehr ›

Schwerer Spagat für Cyber-Versicherer

Der große Durchbruch auf dem Cyber-Markt steht noch aus. Die Auflösung eines Widerspruchs könnte dabei helfen: zwischen den immer detaillierteren Anforderungen an die Risikobewertung bei Großunternehmen und dem Bedarf an standardisierten, leicht abschließbaren Produkten für kleine und mittlere Firmen. Kapazität gebe es dagegen genug, meinten die Experten. Allerdings könne die mangelnde Profitabilität einige Anbieter auf Sicht wieder aus dem Markt verdrängen. … Lesen Sie mehr ›

Lloyd’s baut groß um und spart

Der Londoner Versicherungsmarkt Lloyd’s hat am Mittwoch ein weitreichendes Umbau- und Sparprogramm vorgestellt, das jetzt in eine Konsultationsphase geht. Lloyd’s will zwei neue digitale Platzierungsplattformen einführen – eine für einfache Risiken und eine zweite für komplexere Geschäfte. Die Einsparungen könnten zu Kostensenkungen von 10 Prozent bis 20 Prozent der Prämien führen, das wären mehr als eine Milliarde Pfund. Das würde die heutigen Kostensätze von 30 Prozent bis 40 Prozent spürbar senken. Außerdem will der Markt attraktiver und leichter zugänglich für alternatives Kapital werden. … Lesen Sie mehr ›

Gefangen im Digitalisierungs-Trilemma

 The Long View – Der Hintergrund  Die vierte Stufe der industriellen Revolution bietet riesige Chancen für Versicherer – sowohl in der Absicherung neuer Risiken als auch in der Digitalisierung ihrer Prozesse. Um sie zu ergreifen, muss sich die Branche allerdings endlich freimachen von vermuteten Widersprüchen zwischen Innovation und Tradition. Es gilt, das „Digitalisierungs-Trilemma“ zu lösen und die sich bietenden Möglichkeiten trotz alter IT-Systeme und althergebrachter Unternehmenskultur zu nutzen. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re bleibt der Linie treu

Der Rückversicherer Munich Re erfreut seine Anleger weiter und tastet sich gleichzeitig vorsichtig in die neue digitale Zeit. Der Rückversicherer hatte schon am Dienstagabend bekannt gegeben, dass er im laufenden Jahr 2,5 Mrd. Euro verdienen will, 200 Mio. Euro mehr als 2018. Gleichzeitig kündigten die Münchener ein weiteres Aktienrückkaufprogramm über 1 Mrd. Euro an. Vorstandschef Joachim Wenning will Rück- und Erstversicherer enger verzahnen. Ergo-Chef Markus Rieß sieht den Konzern beim Strategieprogramm „voll auf Kurs“. Für den Absturz der Boeing 737 Max der Ethiopian Air und den Schaden bei Boeing muss Munich Re 100 Mio. Euro bis 120 Mio. Euro zahlen. … Lesen Sie mehr ›

Fallbeispiel Waldbrände in Kalifornien

Die US-Versicherungswirtschaft muss sich auf Milliardenschäden aus den Waldbränden in Kalifornien einstellen. Sie wüten vor allem in Regionen, die bislang als wenig oder moderat gefährdet galten. Die Ratingagentur A.M. Best hat die Auswirkungen der Feuer auf die Branche untersucht und rät zum Umdenken in der Zeichnungspolitik. Die Waldbrandsituation könnte zum neuen Normalzustand werden. Kalifornien liefert ein Musterbeispiel für rasche Veränderungen in der Risikosituation durch veränderte Klimaumstände und vermehrte Bautätigkeit. … Lesen Sie mehr ›