In eigener Sache: Digitalisierung mit Corona-Turbo

„Digitalisierung: Nichts bleibt, wie es war“ – das ist der Titel des aktuellen gedruckten Dossiers des Versicherungsmonitors. Alles muss sich wandeln – aber wie? Welche Stoßrichtung schlagen die Insurtechs aktuell ein? Wie viel Zeit bleibt Versicherern noch, sich bei Ökosystemen in Stellung zu bringen? Klar ist, dass sich die Branche beeilen muss. Die Krise wirkt wie ein Digitalisierungsturbo. Versicherer, Makler und Insurtechs müssen jetzt digital und vernetzt mit Kunden und Partnern interagieren. Das Jahr 2020 könnte die Branche bei der Digitalisierung nach vorne katapultieren – doch es ist absehbar, dass es auch Verlierer geben wird.

Die Mai-Ausgabe des gedruckten Dossiers

© Versicherungsmonitor

Das Jahr 2020 könnte in Sachen Digitalisierung der Wendepunkt für die Versicherer werden. Seit mehr als 20 Jahren quält sich die Versicherungswirtschaft mit der Digitalisierung. Die aktuelle Pandemie unterzieht Risikoträger, Makler und Insurtechs der digitalen Nagelprobe. Es muss den Unternehmen jetzt gelingen, Kunden umfassend und ohne Medienbrüche digital zu bedienen. Wer in der Krise für die Kundschaft nicht oder nur unzureichend erreichbar ist, sammelt Minuspunkte.

Die Versicherer verzeichnen sinkende Prämieneinnahmen und weniger Neugeschäft in der Lebensversicherung. Außerdem spüren die Gesellschaften die Turbulenzen der Märkte heftig bei der Kapitalanlage. Das bringt die Reduzierung von Vertriebs- und Verwaltungskosten nach oben auf die Tagesordnung. Die Krise wirkt auf die Digitalisierung wie ein Turbo, schnell müssen neue Lösungen her. Nur wer nichts gelernt hat aus der Entwicklung der vergangenen Jahre setzt auf die stumpfe Reduzierung von Arbeitsplätzen. Kluge Vorstände investieren kräftig – vor allem in die IT. Und sie suchen wo immer möglich den engen Schulterschluss mit Insurtechs. Wer jetzt seine digitalen Hausaufgaben nicht macht, der wird verlieren.

Im aktuellen Dossier des Versicherungsmonitors hat die Redaktion nach zahlreichen Gesprächen mit Experten den aktuellen Stand der Digitalisierung analysiert. Die Premium-Abonnenten des Versicherungsmonitors haben das Dossier direkt nach Erscheinen per Post erhalten. Wer kein Abonnement hat oder weitere Exemplare haben möchte, kann sie im Shop bestellen.

Im Dossier erfahren Sie:

Warum die Pandemie das Verhältnis von Insurtechs und traditionellen Versicherern noch schwieriger macht und wodurch einige Marktteilnehmer in Existenznot geraten könnten.

Mit welchen neuen Geschäftsmodellen Insurtechs die Branche aufmischen wollen und auf welche Märkte sie zielen.

Dass die vielgelobte künstliche Intelligenz (KI) nach Expertenmeinung eher noch die Grundschulbank drückt – und was eigentlich mit KI alles möglich wäre.

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Warum Insurtechs die Kunden womöglich doch nicht so gut kennen und verstehen, wie sie behaupten.

Womit Insurtechs aktuell bei Investoren punkten können und woher das nächste Einhorn – ein Insurtech, das mit mehr als 1 Mrd. Dollar bewertet wurde – nach Wefox kommen könnte.

Warum bei digitalen Ökosystemen sinngemäß die „Reise nach Jerusalem“ läuft: Wer als Versicherer zu langsam ist, verspielt seinen Platz in den begehrten Systemen.

Wie die Industrieversicherung nach dem Scheitern von Inex24 neue Lösungen finden will, um erfolgreich Risiken elektronisch zu platzieren.

Warum Telematik-Kfz-Policen, die in Deutschland bislang ein Nischendasein fristen, in Großbritannien ein Erfolg sind und warum sie sich in Italien an einen komplett anderen Markt richten.

Wie hoffen, das Dossier gefällt Ihnen. Über Rückmeldungen, sei es Kritik oder Lob, freuen wir uns.

Redaktion


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