Axa verkauft Milliardenbestand an Athora

Die Axa hat die erwartete Transaktion mit Athora vollzogen und einen Bestand an traditionellen deutschen Lebensversicherungspolicen mit Deckungsrückstellungen von 16 Mrd. Euro für 660 Mio. Euro verkauft. Der Deal soll Ende 2023 vollzogen werden. Der Pariser Konzern wird den Ertrag vor allem für ein Aktienrückkaufprogramm nutzen. Erst im Juni hatte Zurich einen Bestand über 20 Mrd. Euro an Viridium verkauft. Der Run-off-Markt in Deutschland hat 2022 an Fahrt aufgenommen. Spannend wird sein, mit welchem IT-Dienstleister Athora die Übernahme stemmen will.

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2 Antworten »

  1. In der Tat spannend sich auf einen Anbieter festzulegen, der noch nicht einmal die Entscheidung für eine stabile IT-Basis gelegt hat 🤔

  2. Ich bin absoluter Laie und verstehe die Systhematik derartiger Transaktionen nicht. AXA ist mit dem Geschäft überfordert und verkauft es. Die Zusagen an Versicherungsnehmer sind angeblich nicht oder nur schwer zu erfüllen, belasten also. Im Gegenzug kauft das Portfolio ein Investor und generiert Gewinne. Zudem erhält AXA noch 660 Mio für den Verkauf. Ich empfinde das als paradox und sehe den Kaufpreis eher als Gutschrift unter den Policen der Versicherungsnehmer. Das BaFin toleriert derartige Verfahren. Die Logik bleibt mir verschlossen und sollte aufgrund hoher Skepsis und Vertrauensverlust medial breit erläutert werden. (via LinkedIn)

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