Autorenarchiv

Anna Gentrup, geboren 1987, schreibt über die Versicherungsbranche und koordiniert als Chefin vom Dienst die Produktion und Entwicklung von "Herbert Frommes Versicherungsmonitor Premium"

  • Konzerne liebäugeln mit Cyberversicherung

    Das noch junge Geschäft der Versicherer mit Cyberpolicen nimmt derzeit ordentlich an Fahrt auf. Mit Siemens und dem Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen denken zwei wichtige Konzerne über den Abschluss einer solchen Versicherung nach. Das bestätigten IT-Manager der Unternehmen auf einer SZ-Konferenz in Köln. In Sachen Cyberversicherung findet ein Umdenken statt, sagte Jürgen Sturm, IT-Chef von ZF Friedrichshafen. Der Airbus-Konzern hat kürzlich eine Cyberpolice abgeschlossen. … Lesen Sie mehr ›

  • Cyberversicherung zu intransparent

    Die Cyberversicherung soll Unternehmen vor den Gefahren aus dem Internet schützen. Doch dem jungen Geschäft der Versicherer mangelt es an der nötigen Transparenz, monierte Philippe Cotelle, Head of Insurance Risk Management bei Airbus Defence and Space, bei einer Fachkonferenz der Süddeutschen Zeitung in Köln. Er wünscht sich von den Anbietern mehr Klarheit in Bezug auf die Bedingungen und Ausschlüsse von Cyberdeckungen. Versicherer wie HDI und AGCS arbeiten an der Stelle bereits nach. Sie durchleuchten ihren Bestand auf versteckte Cybergefahren, genannt … Lesen Sie mehr ›

  • Allianz mit Strategie für versteckte Cyberrisiken

    Die Allianz geht mit einer neuen Versicherungsstrategie Cyberrisiken an, die Schäden in anderen Verträgen als der reinen Cyberversicherung verursachen könnten, genannt „Silent Cyber“. Der konzerneigene Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) benennt und definiert ab Januar 2019 in allen Neuverträgen explizit das enthaltene Cyberrisiko. Durch Cybervorfälle ausgelöste reine Vermögensschäden sind durch eine Cyberpolice abgedeckt, nicht durch eine reguläre Sachversicherung, teilt die Allianz mit. Die neue Cyber-Versicherungsstrategie gilt für alle Firmen-, Industrie-, und Spezialversicherungsprodukte der Allianz. … Lesen Sie mehr ›

  • Besser atmen mit der R+V

     Nachschlag – Der aktuelle Kommentar  Versicherer und ihre Mitarbeiter stehen mächtig unter Druck: Solvency II, neue Produkte, agiles Arbeiten, Digitalisierung – die Liste der Themen ist lang. Da verfällt so mancher Angestellter in Schnappatmung. In unsteten Zeiten, in denen Versicherungsmitarbeitern oft nur der Schnitzel-Dienstag in der Kantine als verlässlicher Fixpunkt bleibt, geht die R+V neue Wege. Kollektives Atmen könnte man die Aktion nennen, ein Coach würde es wohl als „Breathing for Success“ verkaufen. Der Versicherer hat einen Künstler engagiert, … Lesen Sie mehr ›

  • Axa fordert gleiche Spielregeln

    Neue Versicherer wie Coya, Ottonova und One machen traditionellen Anbietern das Leben schwer. Die Neuen haben eine moderne IT-Infrastruktur und müssen sich nicht mit mehreren parallel laufenden Altsystemen herumschlagen, die große Investitionssummen verschlingen. Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender der Axa Deutschland, sieht seine Zunft gegenüber der jungen Konkurrenz im Nachteil. Er will aus der deutschen Axa einen „empathischen Technologiekonzern“ machen, der im Leben seiner Kunden relevant ist. Er fordert eine bundesweit  leistungsstarke Internet- und Mobilfunkinfrastruktur. … Lesen Sie mehr ›

  • Bäte: Allianz braucht globale Produkte

    Nachdem die Allianz am Freitagmorgen die Verlängerung von Oliver Bätes Amtszeit als Vorstandsvorsitzender der Allianz SE bekanntgegeben hat, erläutert der Konzernchef in München auf einer Konferenz, wie er die Allianz in den kommenden Jahren führen will. Veränderungen über Technologie voranzutreiben kann nicht funktionieren, warnt Bäte. Skalierbare Produkte seien der Schlüssel. Die Allianz wird ab sofort nur noch Produkte entwickeln, die sich für die globalen Märkte des Versicherers skalieren lassen, sagte er. … Lesen Sie mehr ›

  • BaFin digitalisiert sich

    Die Versicherungsaufsicht BaFin beschäftigt sich intensiv mit der Digitalisierung der Versicherer, prüft das Cloud-Outsourcing und die IT-Sicherheit der Gesellschaften. Auch an der Behörde selbst geht der technologische Wandel nicht vorbei, berichtete der oberste Versicherungsaufseher Frank Grund auf einer Konferenz in München. Künftig soll Software die oft hunderte Seiten langen Solvency II-Berichte der Gesellschaften analysieren und damit den BaFin-Mitarbeitern die Arbeit erleichtern. Offenbar ächzen nicht nur Versicherer unter der Last der Berichte, sondern auch die Prüfer der BaFin. … Lesen Sie mehr ›

  • Finanzexperte Schick will sich Run-off vorknöpfen

    Der Grünen-Finanzexperte Gerhard Schick sieht schwere Missstände im deutschen Finanzmarkt, gegen die er mit seiner Bürgerbewegung „Finanzwende“ vorgehen will. Garantien sollen auf den Prüfstand. Aber auch die Beratung will Schick verändern. Durch Provisionszahlungen entstünden bei Beratern Fehlanreize, das mache Kunden misstrauisch. Ein Dorn im Auge ist dem Finanzexperten auch das Thema externer Run-off. Er will dafür sorgen, dass die Branche sich keine Exzesse erlaubt. … Lesen Sie mehr ›

  • Rückversicherer als Innovationsberater

    Braucht die Versicherungswirtschaft eigentlich noch Rückversicherer? Diese Frage stellte sich Frank Reichelt, Hauptbevollmächtigter von Swiss Re Deutschland, bei einer Konferenz in München. Seine Antwort: „Jein.“ Die Zukunft der Branche hänge in der Schwebe. Der Niedrigzins, Kapitalüberschuss im Markt, Preisdruck und vieles mehr setzen Swiss Re, Munich Re und Co. stark unter Druck. Erleichterung ist nicht in Sicht, sagte Reichelt. Die Rolle der Rückversicherer muss sich daher ändern. Als Wissenslieferant und Innovationspartner könnten sie punkten. … Lesen Sie mehr ›

  • Zurich will lokal punkten

    Der Versicherer Zurich ist weltweit aktiv, einen großen Teil des Geschäfts machen die Schweizer in Nordamerika. Doch auch ein globaler Konzern muss vor Ort und nah am Kunden sein, sagt Zurich-Chef Mario Greco auf einer Konferenz in München. Der Versicherer setzt dafür auf lokale Partner. Große internationale Fusionen und Übernahmen seien für Zurich kein Thema, betonte er. Eine Gefahr für die Branche seien Google und Amazon – wenn auch nicht im Kerngeschäft. „Die wollen unsere Kunden, nicht unser Geschäft“, sagte … Lesen Sie mehr ›

  • Axa investiert in Personaldienstleister Zenjob

  • Moody’s warnt vor steigenden Risiken

    Die Ratingagentur Moody’s warnt in einer aktuellen Prognose für den europäischen Versicherungsmarkt vor wachsenden Risiken für die Versicherer. Der Ausblick für 2019 bleibe zwar stabil, doch vor allem ein harter Brexit ohne Ausstiegsabkommen und eine Verschlechterung der italienischen Bonität könnten sich negativ auswirken, warnt Moody’s. Auch die Lage einiger deutscher Lebensversicherer bereitet der Ratingagentur Sorgen. Insgesamt 27 Gesellschaften stünden unter genauer Beobachtung der Aufsichten. … Lesen Sie mehr ›

  • Arag sichert Energieversorger-Wechsel ab

     Digitale Trends 2019  Der Düsseldorfer Versicherer Arag kooperiert mit dem digitalen Tarifvergleichsportal Switch Up, um Risiken beim Wechsel des Strom- oder Gasanbieters abzusichern. Der Arag Wechselschutz beinhaltet eine Rechtsschutz- und eine Insolvenzversicherung. Risikoträger sind die Arag SE und die Arag Allgemeine. Das Onlineportal Switch Up wirbt damit, die Energietarife der Nutzer laufend zu überprüfen und gegebenenfalls auf bessere Angebote hinzuweisen. Damit Wechselwillige keine Enttäuschung erleben, sichert das Portal alle Verträge über die Arag ab. … Lesen Sie mehr ›

  • Axa weitet Börsengang in den USA aus

    Der Axa Konzern bringt weitere Teile der US-Lebensversicherungstochter Axa Equitable an die New Yorker Börse. In einer zweiten Tranche gibt der Konzern in einem öffentlichen Zeichnungsangebot 50 Millionen Stammaktien ab. Zudem gewährt Axa eine Kaufoption für weitere 7,5 Millionen Anteile. Axa Equitable hat sich mit dem Axa-Konzern zudem auf einen Aktienrückkauf verständigt. Im Mai hatte Axa-Chef Thomas Buberl eine erste Tranche der US-Tochter an die Börse gebracht. Die Papiere brachten jedoch weniger ein als erhofft. Axa will mit den Erträgen … Lesen Sie mehr ›

  • Jung DMS & Cie. kooperiert mit Emil bei Telematik

    Der Maklerpool Jung, DMS & Cie. bietet seinen rund 16.000 Vermittlern ab sofort die kilometerbasierten Kfz-Policen des Start-ups Emil an. Zudem ist die neue Telematik-Versicherung auf dem Onlineportal Geld.de verfügbar, das ebenfalls zur Muttergesellschaft des Maklerpools JDC Group gehört. Die Police, bei der die Gothaer als Risikoträger fungiert, ist für Autobesitzer konzipiert, die im Jahr nur wenige Fahrkilometer zurücklegen. Sie sollen bei Emil bis zu 450 Euro pro Jahr sparen. … Lesen Sie mehr ›