Autorenarchiv

Herbert Fromme, Jahrgang 1953, schreibt über die Versicherungs- und Rückversicherungsbranche. Er ist Versicherungskorrespondent der Süddeutschen Zeitung. Zu seinen Stationen gehören Reuters, Financial Times World Insurance Report, Lloyd's List und Insurance Day. Von 2000 bis Dezember 2012 war er Versicherungskorrespondent der Financial Times Deutschland. Er ist Herausgeber des Versicherungsmonitors.

  • Ein Zukunftspool für schwierige ESG-Risiken

    Herbert Fromme

     Herbert Frommes Kolumne  Viele Versicherer haben inzwischen weitreichende Richtlinien über ESG-konformes Underwriting, die Kapitalanlagen und das Verhalten gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es wird nicht einfach sein, diese hehren Ziele in die Wirklichkeit umzusetzen. Und: Sie reichen nicht. Denn entscheidend für das Erreichen der Klimaziele wird es sein, neue Techniken wie die Geothermie einzusetzen. Ein Problem: Hier sträuben sich die Versicherer, die Entwicklung dieser Technologien durch entsprechenden Schutz zu begleiten. Eine Lösung muss her. … Lesen Sie mehr ›

  • Wie Adesso die IT-Zukunft sieht

    Der IT-Dienstleister Adesso hat eine Merkliste für Versicherungsvorstände aufgeschrieben: zehn Entwicklungen, die nach Ansicht des Unternehmens die „wichtigsten IT-Trends“ des Jahres 2022 sein werden. Verantwortlich ist Dirk Platz, Chef der Versicherungsabteilung bei Adesso. Die Auflistung ist sinnvoll, auch wenn das meiste nicht neu ist und einige Binsenweisheiten verbreitet werden. Ob diese zehn jetzt wirklich die wichtigsten Trends sind oder auch noch fünf andere dazugehören, ist dabei unerheblich. Dass ein IT-Unternehmen so etwas macht, um Umsatz zu generieren, auch. … Lesen Sie mehr ›

  • Makler Global kauft ATS Hamburg

     Exklusiv  Der Kölner Maklerkonzern Global kauft zu. Das Unternehmen, das von dem Private Equity-Investor Summit Capital in Boston finanziert wird, übernimmt nach Informationen des Versicherungsmonitors den Transportspezialisten ATS Hamburg. Die Integration wird nicht einfach: ATS hat ein sehr spezielles Geschäftsmodell – und die beiden Eigner wollen bald in den Ruhestand gehen. Eine Reihe von Interessenten hatte sich ATS angesehen, jetzt greift Global zu. … Lesen Sie mehr ›

  • Weniger Nase, mehr Algorithmus

    Herbert Fromme

     Herbert Frommes Kolumne  Der ehrwürdige Versicherungsmarkt Lloyd’s of London denkt darüber nach, aus dem Gebäude in der Londoner City in andere Büros umzuziehen, die deutlich kleiner wären. Damit reagiert Lloyd’s auf die durch die Pandemie beschleunigte Digitalisierung des Versicherungsmarktes und den Kostendruck. Das ist kein auf London beschränktes Problem. Auch deutsche Versicherer, die ihren Kunden gerne großzügige Kosten berechnen, müssen neu über ihre Arbeitsweise nachdenken. Gerade die Industrieversicherung verändert sich: Sie ist immer weniger „Nasengeschäft“ und wird stattdessen von Algorithmen getrieben. … Lesen Sie mehr ›

  • Community Life am Ende

     Exklusiv  Das Versicherungs-Start-up Community Life wird nicht wie geplant in diesem Jahr als Direktmarke in der Lebensversicherung für den Mehrheitseigner HDI an den Start gehen. Nach Informationen des Versicherungsmonitors wird HDI keine Zweitmarke benutzen, sondern auch den Direktvertrieb unter dem eigenen Namen betreiben. Die Marke Community Life wird verschwinden. Was mit dem 2014 von Claudia Lang und ihrem Mann Stefan Keck gegründeten Unternehmen passiert, ist offen. Ihm droht die Abwicklung. … Lesen Sie mehr ›

  • So wird 2022 (oder auch nicht)

    Herbert Fromme

     Herbert Frommes Kolumne  2022 wird hoffentlich das Ende der Pandemie bringen. Für die Versicherungswirtschaft stehen massive Veränderungen an, die zum Teil durch die Pandemie beschleunigt werden. Unsere Vorhersagen: Ein Kernpunkt wird die echte Digitalisierung sein, im Gegensatz zur Scheindigitalisierung. Die Branche muss mit erheblichem Druck beim Thema ESG rechnen. Die Aufsicht wird bissiger. Diese Vorhersagen stehen natürlich unter dem Vorbehalt, dass möglicherweise alles auch ganz anders kommt. … Lesen Sie mehr ›

  • Buchkritik: Der Fall Peter B.

    Eduard Fels, lange Jahre erfolgreicher Rückversicherer, hat im Ruhestand einen Roman geschrieben. „Der Fall Peter B. und die Folgen“ ist ein lesenswerter Krimi über die Branche, der sehr intelligent mit dem Konzept des Buchs im Buch spielt. Wer sich nicht auskennt, wird gut unterhalten, wer sich auskennt, erkennt den einen oder anderen Protagonisten wieder. Allerdings wünscht man sich, dass Fels den eigentlich sehr cleveren Plot seines Buches liebevoller ausgeführt hätte. … Lesen Sie mehr ›

  • Dicke Luft bei Hunkenmöllers

    Herbert Fromme

     Herbert Frommes Kolumne  Die Stimmung ist schlecht bei Albert Hunkenmöller, dem Chef der Traditionsversicherung. Die BaFin prüft die IT – und dabei so manches andere auch mit. Hunkenmöller ist empört. Er fühlt sich in der Falle. Drei Scotch und intensives Nachdenken in seiner Bibliothek bringen ihm schließlich die Lösung, wie unser Herausgeber Herbert Fromme beobachtet hat. … Lesen Sie mehr ›

  • Sicher ist nur die Unsicherheit

     Themenschwerpunkt Megatrends 2025  Noch nie zuvor in ihrer Geschichte musste die Versicherungswirtschaft so viele Veränderungen gleichzeitig bewältigen wie aktuell. Neue Wettbewerber wie Amazon und Google, die Digitalisierung, der Klimawandel, Diversität im Unternehmen – der Markt ändert sich schneller, als es so mancher Versicherer wahrhaben will. In seinem neuen gedruckten Dossier wirft der Versicherungsmonitor einen Blick in die Zukunft der Versicherer und auf die Megatrends 2025. … Lesen Sie mehr ›

  • Guidewire-Chef: „Ohne Cloud keine Zukunft“

     Exklusiv  Versicherer, die sich langfristig Cloud-Lösungen entziehen wollen, haben keine Zukunft, glaubt Guidewire-Chef Mike Rosenbaum. Sie werden Probleme haben, Kunden die gewohnten digitalen Erfahrungen zu bieten und Entscheidungen auf Grundlage moderner Analytics-Techniken zu treffen, sagte Rosenbaum im Versicherungsmonitor-Interview. Rosenbaum glaubt, dass Versicherer einen Fehler machen, die weiter auf die komplette Eigenprogrammierung ihrer Software setzen. „Kein Versicherer würde einen eigenen Chip entwickeln.“ … Lesen Sie mehr ›

  • Allianz: Corona hält de la Viña auf

     Leute –Aktuelle Personalien  Der Führungswechsel bei der Allianz Leben verzögert sich. Amtsinhaber Andreas Wimmer gibt den Posten nicht wie geplant zum 1. Januar 2022 auf, sondern voraussichtlich erst Ende März. Die designierte Nachfolgerin Katja de la Viña ist mit ihrer Familie trotz Impfung an Corona erkrankt. Für Konzernchef Oliver Bäte kommt die Nachricht ungelegen, Wimmer wird an anderer Stelle gebraucht. … Lesen Sie mehr ›

  • Die große Wette auf Fonds Finanz

    Herbert Fromme

     Herbert Frommes Kolumne  Dieser Deal könnte Geschichte machen. Das britische Private Equity-Unternehmen HG Capital kauft 60 Prozent an dem Münchener Maklerpool Fonds Finanz für einen dreistelligen Millionenbetrag. Glückwunsch an die Fonds Finanz-Gründer und jetzigen Minderheitseigner Norbert Porazik und Markus Kiener. Aber was treibt einen milliardenschweren Londoner Investor, in einen deutschen Maklerpool zu investieren? Es geht um die Kundenschnittstelle – und Einkaufsmacht bei den Versicherern. … Lesen Sie mehr ›

  • BGH verhandelt Betriebsschließung im Januar

  • HUK investiert in Digitaloffensive

    Die Versicherungsgruppe HUK-Coburg beteiligt sich an dem Hamburger IT-Unternehmen SDA SE. Die Firma entwickelt die Software für Plattformen und Ökosysteme. Mit Hilfe der SDA-Werkzeuge wollen HUK-Coburg, HDI und LVM ihre gemeinsame Plattform Prisma betreiben, über die sie Kunden Mobilitätsdienstleistungen außerhalb der eigentlichen Versicherung anbieten wollen. Schon beteiligt an SDA sind Signal Iduna, der Softwarehersteller MSG, Allianz X und Debeka. … Lesen Sie mehr ›

  • Inflation und Zinsschock können teuer werden

    Die steigende Inflation könnte für viele Schaden- und Unfallversicherer zu einem ernsthaften Problem werden, weil Schäden teurer werden als erwartet, befürchtet die von Petra Hielkema geleitete EU-Versicherungsaufsicht Eiopa. Auch ein Zinsschock – also der plötzliche Anstieg der Zinssätze – würde die ganze Branche heftig treffen, glaubt die Behörde. Sie macht sich große Sorgen um Cyber und um Klimarisiken. Bei Unternehmensanleihen sehen die Eiopa-Analysten vor allem Ansteckungsgefahr – sollten Banken insolvent werden, könnte das Versicherer treffen. … Lesen Sie mehr ›

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