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Signal Iduna plant weitere Kostensenkung

Der Versicherungskonzern Signal Iduna plant nach Informationen von Versicherungsmonitor und Süddeutscher Zeitung ein neues Effizienzprogramm, das von 2015 bis 2017 laufen soll. Die Gewerkschaft Verdi befürchtet einen möglichen Arbeitsplatzabbau, Signal Iduna-Chef Ulrich Leitermann betont, dass es nicht einfach um ein Sparprogramm geht.

Versicherungsvermittlung: Nur ein Tipp?

Legal Eye – die Rechtskolumne: Auf der Suche nach neuen Vertriebskanälen setzen Versicherer immer wieder auf Kooperationen mit Handelsketten oder Onlinehändlern. Die Kooperationspartner sollen dabei lediglich als sogenannte Tippgeber und nicht als Versicherungsvermittler auftreten. Solchen Praktiken hat der Bundesgerichtshof Grenzen gesetzt. Künftig bedarf es noch größerer Sorgfalt bei der Ausgestaltung des Vertriebs, damit die Grenze zur erlaubnispflichtigen Versicherungsvermittlung nicht überschritten wird.

Neue Bedrohung für die Assekuranz

Was die Woche bringt: An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Diskussion über staatliche Haftung für Fehler in der Geburtshilfe auf dem Deutschen Ärztetag, Bilanzpressekonferenz von Hanse Merkur und Continentale.

Gerlach: Übernahme der Provinzial-Vertriebe nicht geplant

Der westfälisch-lippische Sparkassenpräsident Rolf Gerlach hat bestritten, dass die Sparkassen an eine Übernahme des Vertriebs oder der Bestände der Provinzial Nordwest denken. Ein Verkauf der Provinzial Nordwest stehe nicht zur Debatte, sagte Gerlach und wollte damit beruhigend in die Diskussion über die Zukunft des Versicherers eingreifen.

Schaden/Unfall steht hoch im Kurs

Angesichts der schwierigen Lage in der Lebensversicherung werden sich mehr Anbieter auf die Schaden-/Unfallversicherung konzentrieren, erwartet die Ratingagentur Assekurata. Der Wettbewerb in der Sparte wird sich damit verstärken. Assekurata rechnet aber nicht mit großflächig sinkenden Prämien.

Angst vor dem Brand

Messegesellschaften fürchten nichts mehr als Feuer. Denn das bedroht nicht nur die eigenen Hallen, sondern auch die Besucher und damit den Ruf von Messeveranstaltungen. Schließlich müssen angesetzte Messen möglicherweise abgesagt werden – mit entsprechenden Umsatzeinbußen. Der Versicherungsmonitor sprach mit Stefan Richter, Rechtsreferent der Koelnmesse, über Risikomanagement und Versicherungsschutz.

Alte Leipziger glaubt an betriebliche Altersversorgung

Der Konzern Alte Leipziger-Hallesche sucht Wachstum in der Lebensversicherung vor allem in der betrieblichen Altersversorgung und bei Berufsunfähigkeitspolicen. Konzernchef Walter Botermann hält am Prinzip der Garantiepolicen fest. In der Krankenversicherung will er das Vertrauen der Kunden in die PKV stärken.

BaFin rügt Debeka

Bei der Debeka ist bei der Gewinnung von Neukunden in der Vergangenheit manches schief gelaufen. Zu diesem Ergebnis ist die BaFin bei ihrer Prüfung zu den Verkaufspraktiken des Versicherers gekommen. Die Aufsicht rügt das Unternehmen, verhängt aber keine Sanktionen.

Machtkampf bei der Provinzial

Bei der Provinzial Nordwest in Münster hängt der Haussegen schief. Aufsichtsratschef Rolf Gerlach hat Headhunter beauftragt, möglichen Ersatz für Vorstandschef Ulrich Rüther, Finanzchef Ulrich Lüxmann-Ellinghaus und Personalchef Gerd Borggrebe zu suchen. Unklar ist, ob Gerlach eine Mehrheit im Aufsichtsrat hat.

BaFin: Solvency-Ergebnisse im Oktober

Die Finanzaufsicht BaFin wird im Oktober Ergebnisse ihrer Umfrage bei allen deutschen Versicherern vorlegen, inwieweit sie auf das neue Aufsichtsregime Solvency II vorbereitet sind. Das sagte Versicherungsaufsichts-Chef Felix Hufeld bei der Pressekonferenz der Behörde. Hufeld sprach sich auch dafür aus, Staatsanleihen nicht länger als risikofreie Papiere zu betrachten.

Offshore: Marsh platziert Haftpflichtdeckung

Dem Makler Marsh ist es gelungen, eine besonders umfangreiche Haftpflichtpolice für den Betreiber eines Offshore-Windparks in der Nordsee zu platzieren. Sie deckt zusätzlich die Haftung für Schäden durch Subunternehmer und Regressansprüche des Netzbetreibers ab. Wettbewerber halten den neuen Vertrag allerdings nicht für sonderlich innovativ.

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