Der Industrieversicherer HDI Global, der zur Talanx-Gruppe gehört, unternimmt einen zweiten Anlauf zur Verbesserung der Ergebnisse in der Feuer- und Transportversicherung. In der Erneuerungsrunde 2016/2017 versucht Talanx, höhere Preise, erweiterte Selbstbehalte und andere Maßnahmen durchzusetzen, um das Verhältnis von Prämie zu Risiko zu verbessern. Das sagte HDI Global-Chef Christian Hinsch dem Versicherungsmonitor. Der Industrieversicherungsmarkt ist zurzeit in einer schwierigen Lage. … Lesen Sie mehr ›
Der Schweizer Versicherer Zurich meldet deutlich höhere Gewinne für das dritte Quartal und die ersten neun Monate. Nach Ansicht der Unternehmensspitze greift das Umbauprogramm des 2015 angetretenen Konzernchefs Mario Greco. Unzufrieden ist die Zurich mit dem Ergebnis der Versicherung großer Industrierisiken. Dort müsse die Gruppe sich weiter verbessern. Im laufenden Jahr hat sie schon erhebliche Prämienvolumen bei der Versicherung der großen Industrie aufgegeben. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Thierry Daucourt wird neuer Deutschlandchef des Industrieversicherers Axa Corporate Solutions, bleibt aber im Vorstand der Axa Deutschland. Er übernimmt den Posten von Moritz Finkelnburg, der das Unternehmen nach nur sieben Monaten an der Spitze wieder verlassen hatte. Außerdem: Beim Versicherer Chubb hat die Übernahme durch den Konkurrenten Ace einige Umstrukturierungen zur Folge. Unter anderem übernimmt in Deutschland Andreas Faden die Führung des neu geschaffenen Bereichs Property & Casualty. Das Technologieunternehmen xbAV hat mit Caren Brockmann eine neue Vertriebsleiterin. … Lesen Sie mehr ›
Der Kölner D&O-Versicherer VOV will die Schadenbearbeitung in der D&O-Versicherung mittels künstlicher Intelligenz beschleunigen. In einem sechsmonatigen Pilotprojekt will VOV die technischen Möglichkeiten testen. Versicherer seien sehr verwundbar durch externe Angreifer, glaubt VOV-Chef Diederik Sutorius. Deswegen müssten sie sich dringend mit neuen Technologien auseinandersetzen. … Lesen Sie mehr ›
Um überschüssiges Kapital loszuwerden und die Aktionäre gewogen zu halten, startet der Schweizer Rückversicherer Swiss Re am Freitag sein bereits in Aussicht gestelltes Aktienrückkaufprogramm über 1 Mrd. Schweizer Franken. In den ersten neun Monaten 2016 musste der Konzern einen Gewinnrückgang um 700 Mio. Dollar auf 3 Mrd. Dollar hinnehmen. Schuld sind Großschäden und das schwierige Marktumfeld. Weil Swiss Re verstärkt auf große, maßgeschneiderte Versicherungslösungen gesetzt hat, legten die Prämieneinnahmen dennoch zu. … Lesen Sie mehr ›
Der Schweizer Versicherer Zurich soll nach Medienberichten in Verhandlungen stehen, europäische Altbestände in Milliardenhöhe zu verkaufen. Das berichtet das Fachmagazin Insurance Insider und beruft sich auf Branchenkreise. Unter anderem soll es um das problembeladene Arzt- und Architektenhaftpflichtgeschäft in Deutschland gehen. Zurich wollte zu dem Bericht keine Stellung nehmen. … Lesen Sie mehr ›
Nach Einschätzung des weltweit größten Rückversicherers Munich Re wird die Explosion beim Chemiegiganten BASF den Feuerversicherungsmarkt nicht sonderlich stark beeinflussen. Den Sachschaden schätzt der Konzern als nicht sehr groß ein, als Unsicherheitsfaktor bleibt der Betriebsunterbrechungsschaden. Insgesamt ist der deutsche Feuerversicherungsmarkt in keiner guten Verfassung. Auch in der Rückversicherung sieht die Situation nach wie vor nicht rosig aus. Munich Re setzt daher auf innovative Produkte jenseits des Kerngeschäfts. … Lesen Sie mehr ›
Die AGCS expandiert in der Film- und Eventversicherung und hat ein dreiköpfiges Team für das Europa-Geschäft aufgestellt. Unter der Führung von Michael Furtschegger bedienen die Experten die deutschsprachigen Länder und Osteuropa. Furtschegger koordiniert auch den Ausbau in Australien und Asien. AGCS hat vergangenes Jahr das Gewerbe- und Industriegeschäft der früheren Allianz-Tochter Fireman’s Fund übernommen und ist damit zum führenden Filmversicherer in Hollywood avanciert. … Lesen Sie mehr ›
Namhafte Versicherer und Rückversicherer, darunter Allianz und Munich Re, starten eine Blockchain-Initiative. Die fünf Gesellschaften wollen mit einem Pilotprojekt herausfinden, wie sich die Technologie am sinnvollsten bei der Vertragsgestaltung einsetzen lässt. Am Ende sollen gemeinsame technische Standards für die Versicherungsbranche stehen. Die Unternehmen rechnen für Mitte 2017 mit ersten Ergebnissen. … Lesen Sie mehr ›