Daten spielen für Versicherer eine große Rolle bei der Verbesserung der Kundenkommunikation und der Entwicklung neuer Services. Allerdings ist die Unsicherheit im Umgang mit personenbezogenen Daten in der Branche hoch. Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Softwarehersteller Quadient zusammen mit Partnern erstellt hat. Als weitere Hemmschuhe gelten die mangelnde Qualität der Daten und die veralteten IT-Systeme der Versicherer. … Lesen Sie mehr ›
Die Versicherer fürchten, dass die Technologie-Riesen Google oder Amazon ihnen in Zukunft Konkurrenz machen könnten. Zumindest von Google gab es jetzt Entwarnung. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass Google in die Versicherungsbranche einsteigen werde, sagte Sarah Fix-Bähre, die bei Google Deutschland für den Versicherungsbereich verantwortlich ist, auf einer SZ-Fachkonferenz in Köln. Zurücklehnen können sich die Versicherer aber trotzdem nicht, denn die Disruption komme auf jeden Fall. Die Gefahr komme aber nicht von Insurtechs, sondern eher von großen Plattformen wie Amazon oder Alibaba, glaubt Fix-Bähre. … Lesen Sie mehr ›
Die Würfel sind gefallen. In Köln sind am Dienstagabend zum fünften Mal die „Digitalen Leuchttürme Versicherungen“ von Google und Süddeutscher Verlag Veranstaltungen verliehen worden. Der Jury ist wie in jedem Jahr die Entscheidung schwer gefallen. Von den zwölf nominierten Kandidaten haben sich am Ende drei durchgesetzt: Eucon Digital, Neodigital und Perseus Technologies. Der „Sonderpreis Vordenker 2018“ ging an das Beratungsunternehmen Risk-Consulting Prof. Dr. Weyer – es erhielt diese Auszeichnung bereits zum zweiten Mal. Impressionen von der Preisverleihung in Köln sehen Sie in unserer Bildergalerie. … Lesen Sie mehr ›
Der US-Krankenversicherer Oscar expandiert kräftig und wird von Investoren – zuletzt von der Google-Mutter Alphabet – jetzt mit 3,75 Mrd. Dollar (3,3 Mrd. Euro) bewertet. Das Unternehmen will in weitere Bundesstaaten vordringen und künftig auch im staatlich unterstützten Medicare-Segment tätig werden. Das sagte Gründer Mario Schlosser im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor. Die politische Debatte um die Zukunft der Krankenversicherung beruhige sich, sagte Schlosser. Man könne die Uhr nicht zurückdrehen. … Lesen Sie mehr ›
Die Berliner Gebrauchtwagen-Plattform Auto 1 zählt zu den am höchsten bewerteten deutschen Start-ups. Das Unternehmen kauft in 30 Ländern Autos auf und verkauft sie an kooperierende Autohändler weiter. Mitgründer und Co-Chef Hakan Koc kann sich jetzt die Zusammenarbeit mit Versicherern bei Telematik-Lösungen vorstellen. Bislang sei vor allem der Einbau von Telematikboxen zu teuer. Da Auto 1 aber zu Analysezwecken ohnehin in jedem Auto Dongles verwendet, könnte es hier einen Ansatz für Kooperationen geben. … Lesen Sie mehr ›
[versicherungsmonitoranalyse color=“white“ bg=“FireBrick“ content=“Digitale Trends 2019″]Die Wohngebäudeversicherung ist seit Jahren defizitär. Ein Grund dafür ist, dass Versicherer für Frequenzschäden oft zu viel zahlen, weil die Abrechnungen nicht genau genug kontrolliert werden. Das Unternehmen Oqio verspricht, mit seiner Plattform mehr Transparenz in die Schadenabwicklung zu bringen und so die Kosten bei Frequenzschäden um bis zu 40 Prozent zu senken. Der Name des Unternehmens ist angelehnt an das lateinische Wort für Auge „Oculus“, die Eule im Logo repräsentiert den Rundumblick. … Lesen Sie mehr ›
Das US-Insurtech Lemonade will außerhalb seines Heimatmarktes expandieren. Erster ausländischer Markt, in den der Digitalversicherer seinen Fuß setzen will, soll Europa sein, kündigte Chef und Mitgründer Daniel Schreiber an. Details über den Zeitpunkt und die Märkte, die er zuerst angehen will, blieb Schreiber allerdings schuldig. Lemonade bietet in den USA Policen für Mieter, Haus- und Wohnungseigentümer an – und wird von namhaften Investoren unterstützt. Dazu zählen neben der japanischen Softbank und Google auch Allianz und Axa. … Lesen Sie mehr ›
Der Berliner Digitalversicherer Element hat weitere 23 Mio. Euro von Investoren eingesammelt. Bei der Series A-Finanzierungsrunde waren der Inkubator Finleap und die Signal Iduna erneut beteiligt. Mit dem Geld will das Insurtech seine Expansionspläne vorantreiben. Ein Teil der Investitionssumme soll außerdem dazu dienen, wichtige Prozesse zu automatisieren. … Lesen Sie mehr ›
Die Aktien der Deutschen Familienversicherung werden voraussichtlich ab dem 4. Dezember 2018 an der Frankfurter Börse gehandelt. Das Unternehmen hatte seinen ursprünglich für den 14. November 2018 geplanten Börsengang mit Verweis auf das widrige Kapitalmarktumfeld Anfang November abgesagt. Beim zweiten Anlauf ist dem kleinen Frankfurter Versicherer mehr Erfolg beschieden. Bei einem auf 12 Euro reduzierten Preis je Anteilsschein fanden alle ausgegebenen Aktien schon am ersten Tag des neuen Angebotszeitraums Abnehmer. … Lesen Sie mehr ›
Digitale Trends 2019 Viele Verbraucher sind extrem misstrauisch gegenüber Angeboten, die mit Versicherungslabels verziert sind. Deswegen geht der Versicherungs- und Rentenberater Socialsolvent einen anderen Weg. Er hat eine App entwickelt, die zunächst der Zielgruppe Landwirte eine neutrale und ganzheitliche Risikoanalyse ihrer Betriebe bietet. Die Anwendung soll aber in Zukunft auch für andere Branchen und Verbrauchergruppen offen sein. Aktuell können Landwirte darin für den Fall eines Unfalls oder einer schweren Krankheit alle Informationen eintragen, die wichtig sind, um den Hof weiter zu bewirtschaften. Die Macher der App erhoffen sich über ihr Angebot indirekte Vertriebserfolge. Provisionen und Honorare fließen nicht. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Das Krankenversicherungs-Start-up Ottonova bekommt mit Jesko David Kannenberg einen neuen Vorstand. Der 40-Jährige kommt von der Gothaer und war Geschäftsführer des 2006 geschlossenen Direktversicherer Asstel. Er soll den Vertrieb des neugegründeten privaten Krankenversicherers stärken. Außerdem: Der Allianz-Industrieversicherer AGCS baut seine Führung in Großbritannien um und macht Sinéad Browne zur Chefin. Der Assistance-Dienstleister Europ Assistance hat mit Tim Schmidt einen neuen Vertriebschef gefunden. … Lesen Sie mehr ›
Die Versicherungsaufsicht BaFin beschäftigt sich intensiv mit der Digitalisierung der Versicherer, prüft das Cloud-Outsourcing und die IT-Sicherheit der Gesellschaften. Auch an der Behörde selbst geht der technologische Wandel nicht vorbei, berichtete der oberste Versicherungsaufseher Frank Grund auf einer Konferenz in München. Künftig soll Software die oft hunderte Seiten langen Solvency II-Berichte der Gesellschaften analysieren und damit den BaFin-Mitarbeitern die Arbeit erleichtern. Offenbar ächzen nicht nur Versicherer unter der Last der Berichte, sondern auch die Prüfer der BaFin. … Lesen Sie mehr ›
Nachdem die Deutsche Familienversicherung ihren Börsengang am 9. November 2018 abgesagt hatte, folgt keine zwei Wochen später der nächste Versuch. Investoren, die sich von dem widrigen Kapitalmarktumfeld abschrecken ließen, mit dem die DVF die Absage vor knapp zwei Wochen begründet hatte, können bis zum 29. November 2018 Anteile der DFV erwerben. Das nach eigenen Angaben einzige funktionierende Insurtechs Europas bietet die Aktien gegenüber dem ersten Anlauf stark verbilligt an – für 12 Euro statt für 17 Euro bis 23 Euro. Falls der Börsengang dieses Mal gelingt, würde die DFV im besten Fall 52,1 Mio. Euro erlösen. Das ist deutlich weniger […] … Lesen Sie mehr ›