Makler rss

Die Hoffnung für Cogitanda schwindet

Die Aussichten, den Cyber-Assekuradeur Cogitanda noch zu retten, werden immer schlechter. Der vom Vorstand des Unternehmens am Montag angekündigte Insolvenzantrag löst bei Aktionären Unverständnis und Empörung aus. Kein Investor wird in dieser Phase die nötigen Millionen locker machen. Mehrere Aktionäre werfen dem Vorstand vor, bei der Suche nach frischem Geld viel zu spät und laienhaft gehandelt zu haben. Klagen gegen die Vorstände sind wahrscheinlich.

Positiver Ausblick für Assekuradeure & Co

A.M. Best attestiert den Delegated Underwriting Authority Enterprises – das sind Assekuradeure und andere Spezialvermittler wie Underwriting Agencies – weiter gute Zukunftsaussichten und bestätigt den positiven Ausblick für das Segment. Die Ratingagentur lobt insbesondere die Technologie-Affinität der Unternehmen, mit der sie unter anderem bei Fachkräften punkten könnten.

Cyber-Assekuradeur Cogitanda kündigt Insolvenz an

Der auf die Cyberversicherung spezialisierte Assekuradeur Cogitanda kämpft um sein Überleben. Das Unternehmen hat seinen Aktionären am Montagvormittag mitgeteilt, dass der Vorstand „unverzüglich“ den Insolvenzantrag stellen wolle. Dem Management um Vorstandschef Jens Lison ist es nicht gelungen, weitere Kapitalzusagen einzuwerben, die den Fortbestand des Unternehmens gesichert hätten. Aktionäre erheben derweil schwere Vorwürfe gegen das Management. Dass Cogitanda jetzt keine Alternative zum Insolvenzantrag sieht, sei Vorstandsversagen.

Mit einem Klick durch Krankenakten

 Digitale Trends 2025  Wenn Kranken- oder Lebensversicherer mit freien Maklern zusammenarbeiten, erhalten sie bei Risikovoranfragen häufig E-Mails mit massenhaft PDF-Anhängen: Durch all diese Krankenakten, Arztbriefe und Entlassungsdokumente müssen sich Risikoprüfer quälen, um zu entscheiden, ob Antragsteller versicherbar sind oder nicht. Das braucht viel Zeit. Das muss nicht sein, dachte sich Sören Weyer von der Kölner Firma Risk Consulting. Ein neues KI-basiertes Tool soll die Risikoprüfung massiv beschleunigen.

Aktuelle Serie: Digitale Trends 2025

 Digitale Trends 2025  In unserer Serie „Digitale Trends 2025“ stellen wir Projekte vor, die für den Preis „Digitaler Leuchtturm Versicherung“ eingereicht wurden. Er wird am 10. Dezember 2024 in Köln vom Süddeutschen Verlag in Zusammenarbeit mit dem Insurlab Germany und dem Insurtech Hub Munich verliehen. In diesem Jahr haben sich Versicherer, Insurtechs, Makler und Dienstleister mit 24 Initiativen beworben. Hier finden Sie alle Teile der Serie.

Makler erwarten weitere Konsolidierung

Von 85 Industriemaklern, die es noch vor einigen Jahren gab, werden in fünf Jahren nur noch 25 übrig sein, prognostizierte Ralph Rockel (Bild rechts) von MRH Trowe auf dem Insurance Summit des Handelsblatts. Die Konsolidierung geht derweil weiter. Es werde aber auch am Ende noch kleine Makler geben, denn das sei der Wunsch der Kunden, sagte Jochen Körner von Ecclesia.

Internationale Netzwerke in unruhigen Zeiten

 Meinung am Mittwoch  Internationale Maklernetzwerke sind heute wichtiger denn je. Multinationale Maklerfirmen sind aber längst nicht mehr die einzigen Anbieter solcher Netzwerke. Kooperationen und Allianzen ermöglichen heutzutage fast allen den Zugang in die weite Welt. Dennoch gibt es viele Gründe, auf einen Makler mit eigenem Netzwerk zu setzen.

Ex-Allianzer Joe Müller steigt bei Assekuradeur ein

 Exklusiv  Joachim Müller, früher Allianz-Manager und inzwischen CEO von Wefox, hat eine weitere Beschäftigung. Er hat die Übernahme des Hannoveraner Assekuradeurs Konzept & Marketing (K&M) durch den Anleger Oakley Capital eingefädelt und ist jetzt nicht-operativer Chairman bei K&M. Offenbar plant Müller den Aufbau einer größeren Gruppe im Bereich Versicherungsvermittlung und Vertrieb.

„Eine Riesenchance für Assekuradeure“

Industrieversicherer haben immer häufiger Probleme, die steigenden und zunehmend individuellen Anforderungen der Unternehmen und ihrer Makler zu erfüllen. „Ich sehe hier eine Riesenchance für Assekuradeure“, sagte Thomas Zimmermann, Chef der GGW-Tochter Wecoya. Assekuradeure können seiner Ansicht nach bei Aufgaben punkten, die Makler nicht oder nicht mehr erledigen dürfen und zu denen Versicherer nicht mehr in der Lage sind.

MRH Trowe übernimmt Spezialmakler CRM

Der Industrieversicherungsmakler MRH Trowe übernimmt den Hamburger Spezialmakler CRM und erweitert damit sein Angebot im Geschäftsfeld Finance. CRM ist auf Risiko- und Liquiditätsmanagement spezialisiert und arbeitet vor allem mit mehreren Gesellschaften der Wirtschaftsauskunftei Creditreform in Norddeutschland zusammen. Der Maklerkonsolidierer MRH Trowe teilte außerdem mit, nun auch die restlichen Anteile an der Hansekontor Nord West Maklergesellschaft mbH mit Sitz in Bremen erworben zu haben.

Makler unter Wachstumsdruck

Im harten Markt ist es für Industrieversicherungsmakler kein Kunststück, hohe Wachstumsraten vorzuweisen. Mit Blick auf die investorengetriebene Konsolidierung stehen sie jetzt allerdings unter Druck, auch in einem weicheren Markt signifikantes organisches Wachstum zu erzielen. Das wurde beim Großmaklerdinner der Süddeutschen Zeitung deutlich. Außerdem wird es bei künftigen Transaktionen für die Konsolidierer verstärkt darum gehen, Synergieeffekte zu erzielen, statt nur an Volumen zu gewinnen.

VM-Maklerranking: Die Angreifer kommen näher

 Exklusiv  GGW Group, Global Gruppe und MRH Trowe: Die Konsolidierer im Maklermarkt gewinnen im Wettbewerb der deutschen Industriemakler. Laut dem aktuellen Maklerranking des Versicherungsmonitors wird die GGW Group die Funk-Gruppe bereits im laufenden Jahr vom dritten Platz verdrängen. Die aktuelle Übersicht zeigt: Der Markt wächst kräftig, von Ermüdungstendenzen ist noch nichts zu spüren.

Talanx erhöht Gewinnziel – trotz Naturkatastrophen

Der Versicherungskonzern Talanx präsentiert sehr gute Zahlen für das dritte Quartal und zeigt sich dementsprechend selbstbewusst: Für das aktuelle Jahr hat er die Gewinnprognose von 1,7 Mrd. Euro auf 1,9 Mrd. Euro angehoben, trotz Großschäden in Milliardenhöhe. Vor allem das Hochwasser in Osteuropa und Hurrikan „Milton“ kamen den Versicherer teuer zu stehen. Sorgenkind bleibt das deutsche Schaden- und Unfallgeschäft der Tochter HDI Deutschland.

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner