Der Abwicklungsspezialist Athora hat die Übernahme der britischen Pension Insurance Corporation (PIC) abgeschlossen und kündigt zugleich einen Standortwechsel an. Durch die Übernahme von PIC entsteht ein neues Schwergewicht im Bereich der Altersvorsorge in Europa.
Nachrichten
Die Linke fordert Pflichtversicherung gegen Elementarschäden
Seit den verheerenden Überschwemmungen im Ahrtal 2021 haben die Befürworter einer Pflichtversicherung für Hausbesitzer gegen Elementarschäden an Rückhalt gewonnen. Jetzt kommt aus dem Parlament ein Antrag, in dem die Regierung zum raschen Handeln aufgefordert wird.
Global sucht Zwischenfinanzierung
Der Maklerkonsolidierer Global Gruppe in Köln benötigt nach dem gescheiterten Verkaufsversuch dringend frisches Geld in dreistelliger Millionenhöhe, das Mehrheitseigner Castik organisiert. Vier renommierte Adressen sind dabei, darunter Goldman Sachs. Global muss mit hohen Schulden und dringenden Restrukturierungsaufgaben fertig werden.
CDU zu Standardprodukt: Finanzbranche soll zeigen, dass sie besser ist
Die CDU sichert der Finanzwirtschaft Wettbewerbsgleichheit für das geplante Standardprodukt zu – und ermutigt sie zu zeigen, dass sie besser ist als das öffentliche Angebot. Es hagelt derweil Kritik am Gesetzentwurf für die Altersvorsorge-Reform. BVK-Präsident Michael Heinz tobt, der Fondsverband spricht von einem Irrweg, die Versicherungskammer ist bemüht, die positiven Aspekte herauszustellen.
Riskante Meerenge: Folgen weit über Straße von Hormus hinaus
Die für den globalen Öltransport bedeutende Straße von Hormus ist durch den Iran noch immer versperrt. Versicherungen für Schiffe gibt es allerdings weiterhin. Einem aktuellen Bericht des Rückversicherungsmaklers Howden Re zufolge gehen die Probleme ohnehin weit über die Meerenge hinaus.
Datenzentren-Boom bringt Versicherer an ihre Grenzen
Der Boom bei Rechenzentren sorgt dafür, dass die Nachfrage nach Versicherungsschutz weltweit stark anzieht. Angesichts der teilweise milliardenschweren Sachwerte steigen jedoch auch die Kosten und die Risiken. Die Versicherungsbranche könnte an ihre Grenzen kommen, schreibt Swiss Re in einer aktuellen Studie.
W&W bügelt Gewinndelle aus und will sparen
Der Versicherungs- und Bausparkonzern W&W hat seinen Gewinn 2025 auf 121 Millionen Euro mehr als verdreifacht. Dennoch bleibt das Unternehmen weit von seinem langfristigen Ziel entfernt. Vorstandschef Jürgen Junker will den Konzern effizienter machen.
Die Woche in Bildern 13/2026
Ein mit einem Löschfahrzeug kollidiertes Flugzeug der Fluggesellschaft Air Canada, eine Demonstration gegen sexualisierte Gewalt in Hamburg, ein mit einem Bagger kollidierter ICE-Zug, der Frühlingsbeginn mit aufblühenden Kirschblüten in Washington, und ein an der Ostseeküste gestrandeter Wal: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.
Bundestag stimmt für Reform der geförderten privaten Altersvorsorge
Der Bundestag hat mit Stimmen der Regierungskoalition dem Gesetzentwurf für die geförderte private Altersvorsorge zugestimmt. Die Grünen, deren Vorschlag für einen staatlichen Fonds sich teilweise dort wiederfindet, enthielten sich. Verbände wie der GDV pochen auf gleiche Spielregeln für Finanzinstitute und den Staat, der erstmals selbst als Anbieter auftritt.
Neue Autos, neue Probleme?
Kein Beförderungsmittel ist so beliebt wie das Auto. Und doch verändern E-Autos und autonomes Fahren den Markt. Bei einer Fachveranstaltung sprachen Experten darüber, was das auch für die Versicherer bedeutet – und inwiefern sie selbst Einfluss auf die Entwicklungen nehmen können.
KI-Insurtech Onesurance startet in Deutschland
Das niederländische Insurtech Onesurance betritt den deutschen Versicherungsmarkt und will Maklerhäusern mit einem KI-basierten Tool dabei helfen, die Abwanderungsquote von Kundinnen und Kunden zu reduzieren.
Ausfinanzierungsgrad von DAX-Pensionen auf Rekordniveau
Die DAX-Konzerne erreichen mit 87 Prozent einen Rekord bei der Ausfinanzierung ihrer Pensionsverpflichtungen. Gestiegene Zinsen und robuste Märkte eröffnen neue Spielräume zur Senkung von Risiken sowie zur Diversifikation, heißt es in einer aktuellen Studie des Maklers und Beraters WTW. Es gibt aber weiterhin Herausforderungen.















