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Autonomes Fahren: Große Kfz-Versicherer gewinnen

Der Trend hin zu immer autonomeren Autos wird nach aller Wahrscheinlichkeit zu weniger Unfällen und einer Verschiebung der Haftung vom Fahrer auf das Fahrzeug führen. Die Autoversicherer sind deshalb nicht automatisch dem Untergang geweiht, zumindest nicht alle. Zu diesem Ergebnis kommt die Bank of America in einer Analyse des US-amerikanischen Privatkundenmarktes. Die Analysten erwarten, dass die fünf größten Anbieter von der Entwicklung profitieren werden.

A.M. Best: Viele Katastrophen, wenig Geldsorgen

Der globale Rückversicherungsmarkt ist seit 2023 deutlich gewachsen, stellt die Ratingagentur A.M. Best fest. Sie führt das Wachstum auf robuste versicherungstechnische Ergebnisse, Gewinnrücklagen und hohe Kapitalerträge der Gesellschaften zurück. Zudem erreichte die Emission von Katastrophenanleihen 2024 und 2025 einen Rekordwert. Ein Ende dieser positiven Entwicklung erwartet A.M. Best trotz steigender Naturkatastrophen nicht.

Captive-Experte Reiner Hoffmann wechselt zu MSIG

 Leute – Aktuelle Personalien  Reiner Hoffmann, langjähriger Experte in den Bereichen Captives und alternativer Risikotransfer, wechselt vom Industrieversicherer Axa XL zur deutschen Niederlassung des Industrieversicherers MSIG Europe. Außerdem hat der Allianz-Vermögensverwalter Allianz Global Investors den renommierten Investmentexperten Björn Jesch als neuen Chief Product Officer von DWS geholt. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei Zurich Invest und dem Industrieversicherer FM.

Beitragsbild Buchreihe Buch Hut Strand

Versicherungsbetrug aus der Chefetage

 Lektüre  Sommer- und Urlaubszeit ist für viele Menschen auch Zeit zum Lesen. Für alle, die dabei nicht ganz auf etwas Versicherungsflair verzichten wollen, haben wir beim Versicherungsmonitor Bücher gefunden und gelesen, die einen Bezug zur Branche haben. Wir stellen sie in loser Folge vor. Heute: Sara Paretskys „Schadenersatz“ erzählt die Geschichte einer unerschrockenen Privatdetektivin, die einem großangelegten Versicherungsbetrug, organisierter Kriminalität und brutalen Gangstern gegenübersteht.

Fusion von Ostangler Brandgilde und LSH ist perfekt

Die beiden norddeutschen Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit Ostangler Brandgilde und Landesschadenhilfe Versicherung (LSH) haben ihre Ende 2024 angekündigte Fusion rückwirkend zum 1. Januar 2025 perfekt gemacht. Der neue Versicherer mit einem Prämienvolumen von gut 80 Mio. Euro firmiert als Ostangler Brandgilde VVaG, der Hauptsitz ist Kappeln. Die Marke LSH bleibt als Assekuradeur erhalten.

Härterer Markt in der Luftfahrtversicherung

Für Fluggesellschaften dürfte es in der kommenden Erneuerungsrunde teurer werden, sich mit Versicherungsschutz einzudecken. Das erwartet der Industrieversicherungsmakler Howden. Grund für den härteren Markt ist die Schadenentwicklung aus dem ersten Halbjahr, darunter der Absturz einer Air India-Maschine im Juni. Die Rückversicherer werden deswegen aller Voraussicht nach etwas restriktiver in den Verhandlungen werden.

KCC-Studie: USA hatten bislang Glück mit Hurrikans

Versicherer können froh sein, dass in den vergangenen Jahrzehnten kein schwerer Hurrikan in einer Metropolregion der USA auf Land getroffen ist. Würde das passieren, könnte es schnell zu versicherten Schäden von über 100 Mrd. Dollar (86 Mrd. Euro) kommen, schreibt der Katastrophenmodellierer Karen Clark & Company (KCC) in einem aktuellen Bericht. Die Fachleute haben historische Hurrikans simuliert und berechnet, wie hoch die Schäden nach heutigen Maßstäben ausfallen würden.

Wochenspot: Ende der Entspannung

 Wochenspot – der Podcast  Regelmäßig gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe des Wochenspots sprechen Chefredakteurin Friederike Krieger und Herausgeber Herbert Fromme über den anstehenden Verkauf der Nürnberger, und was das für den Markt bedeutet. Diesen Podcast können Sie auch frei auf den gängigen Plattformen hören: SpotifyApple Podcasts und Amazon Music

Mediobanca-Aktionäre lehnen Banca-Generali-Kauf ab

Rückschlag für die Mediobanca-Führung um Vorstandschef Alberto Nagel: Die Aktionäre haben die Übernahme der Banca Generali bei einer Generalversammlung abgelehnt. Die Mailänder Investmentbank, die größter Einzelaktionär der Generali ist, wollte sich mit dem 6,8 Mrd. Euro schweren Zukauf vor einer feindlichen Übernahme durch die italienische Bank Monte dei Paschi di Siena schützen. Die Neuordnung der italienischen Finanzbranche bleibt spannend.

Coalition setzt Europa-Expansion fort

Der US-amerikanische Cyber-Assekuradeur Coalition startet in Frankreich, seinem mittlerweile vierten europäischen Markt. Erst 2024 kam das Unternehmen nach Deutschland, seit Mai dieses Jahres ist es auch in Dänemark und Schweden aktiv. Risikoträger in Frankreich ist die Allianz Commercial, mit der Coalition auch in seinen anderen Märkten zusammenarbeitet.

Nachhaltigkeitsberichte: „Zu viel Prosa“

 Exklusiv  Die EU will ihre erst Anfang des Jahres eingeführten Pflichten zur Nachhaltigkeitsberichterstattung wieder abschwächen, Stichwort Bürokratieabbau. Aktuell diskutieren Gremien und Interessenvertreter darüber, wie sich ernsthafte Bestrebungen zu mehr Nachhaltigkeit mit weniger regulatorischen Hürden verbinden lassen. Im Interview erklären die GDV-Experten Margarita Winter und Götz Treber, wieso die Verschlankung notwendig ist und wie die nachhaltige Transformation dennoch gelingen kann.

Debeka sehr zufrieden mit neuer Cyberpolice

Die Debeka zieht eine positive Bilanz für die neue Cyberversicherung für Privatkunden. Die Zahl der Abschlüsse nähere sich dem fünfstelligen Bereich, es handle sich um eine sehr erfolgreiche Produkteinführung, sagte Vorstand Normann Pankratz. Kein Internetnutzer kann sich in Sicherheit wiegen, an der Beschäftigung mit dem Thema Cybersicherheit geht kein Weg vorbei, betonte der Cyberexperte und Berater Nikolaus Stapels. Sie lasse sich bereits mit einfachen Maßnahmen verbessern.

Zurich-Chef Greco kritisiert Apollo und KKR

Nordamerikanische Private-Equity-Investoren wie Apollo und KKR werden mit ihren Versicherungsdeals in Europa Probleme bekommen, glaubt Zurich-Chef Mario Greco. Der von Apollo unterstützte Versicherer Athora hat gerade den britischen Altersvorsorge-Spezialisten PIC gekauft. Die in den USA erprobte Strategie der Investoren werde in Europa jedoch kaum funktionieren, sagte Greco in einem Interview mit der Financial Times.

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