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HUK-Coburg eröffnet Autohaus

Die HUK-Coburg baut ihr Kundenbindungsprogramm weiter aus – und verkauft demnächst Gebrauchtwagen. Entsprechende Informationen von Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor bestätigte das Unternehmen. Das erste Autohaus mit dem Namen „HUK Autowelt“ soll demnächst in Düsseldorf seine Tore öffnen. Damit folgt Klaus-Jürgen Heitmann, Vorstand für das Kfz-Geschäft beim führenden deutschen Autoversicherer, konsequent dem Kurs, für die Kunden zum Dienstleister in allen Fragen rund um das Auto zu werden.

Check24 muss nachbessern

Das Münchener Landgericht hat der Klage des Vermittlerverbandes BVK gegen das Vergleichsportal Check24 teilweise stattgegeben. Das Unternehmen muss sich künftig bereits „beim ersten Geschäftskontakt“ dem Kunden gegenüber als Makler zu erkennen geben, so Richterin Barbara Clementi. Außerdem sieht das Gericht Nachbesserungsbedarf bei den Fragen, die Check24 zur Ermittlung des Versicherungsbedarfs stellt. Beide Seiten begrüßten das Urteil.

Fake President: Versicherer lehnen Deckung ab

In Deutschland kommt es zu immer mehr sogenannten Fake President-Betrugsfällen. Dabei rufen angebliche Unternehmenschefs bei Tochtergesellschaften an und verlangen Überweisungen im sechs- und siebenstelligen Bereich. Betroffene Unternehmen können sich trotz Vertrauensschadenpolice nicht sicher sein, dass der Versicherer den Schaden ersetzt. Denn einige Gesellschaften argumentieren mit grober Fahrlässigkeit, warnt Anwalt Fabian Herdter von der Kanzlei Wilhelm Rechtsanwälte.

Die Allianz sucht die digitale Schnellstraße

Im Schnellverfahren arbeiten 13 Teams der Allianz Deutschland zusammen mit externen Experten an Apps und Programmen. Das Projekt ist ehrgeizig: Mit ihm will der Konzern schnell auf Augenhöhe mit Start-ups und anderen digitalen Anbietern kommen. Nach drei Wochen werden Ergebnisse getestet, nach nur 100 Tagen soll eine Anwendung lauffähig sein. Partner bei der „agilen Softwareentwicklung“ ist das US-Unternehmen Pivotal, gearbeitet wird in „Garagen“.

Knof: „Auch die Allianz muss sich verändern“

Die Allianz Deutschland gibt hunderte von Millionen Euro aus, um den digitalen Umbau mit Macht voranzutreiben. Im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor erläutert Deutschlandchef Manfred Knof, warum sich das Unternehmen so beeilt, wo er die Bedrohungen und die Chancen durch die Digitalisierung sieht und warum die Allianz künftig alle Lebensbereiche ihrer Kunden im Blick haben will – Mobilität, Gesundheit, Smart Home. Als Sparprogramm will Knof die Digitalisierung nicht verstanden wissen. Vertreter werde es auch weiter geben.

Japan-Erdbeben mit 5,9 Mrd. Dollar am teuersten

Erdbeben in Japan und Ecuador, Waldbrände in Kanada sowie Unwetter in Europa und den USA haben im ersten Halbjahr 2016 für Gesamtschäden von 70 Mrd. Dollar (63 Mrd. Euro) gesorgt, davon waren 27 Mrd. Dollar versichert. Das zeigt ein aktueller Bericht von Munich Re. Damit waren Naturkatastrophen gesamtwirtschaftlich und für die globale Assekuranz teurer als im Vorjahreszeitraum. Andererseits ging die Zahl der Todesopfer im Vergleich deutlich zurück.

Clyde wirbt Anwälte bei Noerr ab

 Leute – Aktuelle Personalien  Die auf Versicherungsrecht spezialisierte Londoner Großkanzlei Clyde & Co. kommt nach Deutschland. Die Briten haben dafür ein Team unter der Leitung des bekannten Versicherungsrechtlers Henning Schaloske bei der Kanzlei Noerr abgeworben. Das Düsseldorfer Büro soll Ende August den Betrieb aufnehmen. Die Deutschlandpräsenz der global agierenden Kanzlei setzt deutsche Großkanzleien erheblich unter Druck, ihrerseits den Ausbau internationaler Netzwerke zu forcieren.

BaFin zufrieden mit ersten Solvency II-Quoten

Im Mai mussten die Versicherer zum ersten Mal Zahlen nach den neuen Aufsichts- und Eigenkapitalregeln Solvency II abliefern. Die BaFin nannte jetzt erste Ergebnisse und äußerte sich zufrieden. Die Versicherer hätten den Übergang zu Solvency II erfolgreich geschafft, teilte die Aufsicht mit. Drei Gesellschaften erfüllen die Mindestkapitalanforderungen allerdings nicht. Die BaFin hat bereits Maßnahmen ergriffen.

Generali scannt Autos auf Hagelschäden

Hagelstürme können zu großen Schäden an Gebäuden und Autos führen. Sie setzen die Versicherer unter Zeitdruck, weil sie in kurzer Zeit viele Schadenfälle bearbeiten müssen. Der Versicherungskonzern Generali hat nach dem Hagel infolge des Tiefdruckgebiets „Neele“ in Nordrhein-Westfalen erstmals einen Hagelscanner für die Begutachtung von Kfz-Schäden eingesetzt. Der Chef-Sachverständige Frank Decker berichtet von zufriedenen Kunden und Gutachtern, denen mehr Zeit für die Beratung bleibt.

Ergo: Fußball-Meisterschaften nicht voll abgesichert

Länderspiel Polen gegen Deutschland 2011: Mitten im Spiel ist im deutschen Fernsehen nur noch die polnische Reklame an den Banden zu sehen. Ein Übertragungswagen des deutschen Fernsehens fiel aus, die Produzenten mussten auf polnischen Kameras ausweichen. Das war mehr als eine unerfreuliche Panne. Die werbenden Unternehmen verlangten 1,5 Mio. Euro Schadenersatz. Arne Linke von der Ergo Specialty in Hamburg erklärt im Interview mit dem Versicherungsmonitor, wie in solchen Fällen Ausfallpolicen Veranstalter vor finanziellen Problemen schützen können und wie die Terrorangriffe in jüngster Zeit die Sparte verändern.

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