Das am 13. November 2025 vom Bundestag verabschiedete NIS-2-Umsetzungsgesetz novelliert das BSI-Gesetz und bringt damit verschärfte Vorgaben zum Cyber-Risikomanagement mit sich. Diese werden sich auch auf die Cyber- und die D&O-Versicherung auswirken – in einer Zeit, in der infolge des intensiven Wettbewerbs in Teilen des Marktes Zeichnungsstandards und Preise eher sinken, schreibt Dan Schilbach von der Kanzlei Clyde & Co. … Lesen Sie mehr ›
Die EU-Richtlinie mit dem kryptischen Namen NIS2 hat es in sich. Sie weitet die Anforderungen an die Cybersicherheit stark aus. Nicht mehr nur kritische Infrastrukturen wie Energieversorger oder Krankenhäuser werden erfasst. Die Richtlinie gilt für bis zu 30.000 deutsche Unternehmen. Die Geschäftsführung betroffener Firmen muss bei mangelnder Cybersicherheit künftig persönlich haften. Experten schlagen Alarm. … Lesen Sie mehr ›
Wochenspot – der Podcast Regelmäßig gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe des Wochenspots sprechen Redakteurin Katrin Berkenkopf (rechts) und Chefredakteurin Friederike Krieger über die Folgen des Viridium-Verkaufs an ein Konsortium um die Allianz sowie über Cybersicherheit und Herausforderungen für Versicherer auf diesem Gebiet. … Lesen Sie mehr ›
Es ist der Albtraum für ein Unternehmen: Hacker haben die Systeme verschlüsselt, drohen mit dem Löschen oder der Veröffentlichung von Daten – und fordern ein Lösegeld. Vor wenigen Jahren lagen die Forderungen noch oft im vierstelligen Bereich, inzwischen verlangen die Kriminellen sechs- oder siebenstellige Summen. Bei vielen Unternehmen haben sie damit auch Erfolg, moniert Manuel Hable von der Krisenberatung RiskWorkers. Firmen gehen Lösegeldverhandlungen seinen Beobachtungen zufolge oft völlig falsch an. Dabei können professionelle Verhandlungen die Schäden für Unternehmen und ihre Cyberversicherer erheblich reduzieren. … Lesen Sie mehr ›
Legal Eye – Die Rechtskolumne Im Mai 2021 ist das neue „IT-Sicherheitsgesetz 2.0“ in Kraft getreten, welches das bisherige IT-Sicherheitsgesetz maßgeblich verändert. Neu ist, dass nunmehr neben Betreibern kritischer Infrastrukturen auch Unternehmen von erheblicher volkswirtschaftlicher Bedeutung in den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen. Verstöße gegen das IT-Sicherheitsgesetz können zu empfindlichen Bußgeldern von bis zu 20 Mio. Euro führen. Mit dem neuen Gesetz erhöht sich das Risiko für Managerinnen und Manager, nach einer Cyberattacke in Anspruch genommen zu werden. … Lesen Sie mehr ›
Die Generali könnte sich ganz oder teilweise von ihrem Geschäft in der Schweiz trennen. Laut einem Bloomberg-Bericht ist das eine der Optionen, die der italienische Versicherer derzeit mit Beratern prüft. Die Generali Schweiz kam zuletzt auf ein Prämienvolumen von 2 Mrd. Franken und eine Million Kunden. Unterdessen teilte der Konzern mit, dass er 245 Mio. Franken Entschädigung an die brasilianische Investmentbank BTG zahlt. Sie hatte 2015 Generalis frühere Schweizer Banktochter BSI gekauft, kurz darauf kamen Verstöße gegen das Geldwäschegesetz ans Licht. … Lesen Sie mehr ›
Das IT- und Beratungsunternehmen MSG Nexinsure und der Schweizer Softwarehersteller BSI haben eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. Künftig wollen die Tochter der MSG-Gruppe, die Versicherern Lösungen zur Bestands-, Schaden- und Leistungsverwaltung anbietet, und das auf die Kundenschnittstelle fokussierte Unternehmen BSI Kunden aus einer Hand bedienen. … Lesen Sie mehr ›
Das Bundesinnenministerium hat einen Referentenentwurf für ein IT-Sicherheitsgesetz 2.0 in die Ressortabstimmung gegeben. Es sieht unter anderem eine Erhöhung der Belegschaft und des Budgets des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor. Außerdem soll die Meldepflicht bei IT-Sicherheitsvorfällen auf weitere Bereiche ausgedehnt werden, darunter Rüstungsfirmen, Medienhäuser und bestimmte börsennotierte Unternehmen. Zudem sollen Verbraucher von einem Sicherheitskennzeichen für IT-Produkte profitieren. Vom 2015 verabschiedeten Vorgängergesetz hatten sich die Versicherer einen Nachfrageschub bei Cyberdeckungen erhofft. … Lesen Sie mehr ›
Gesundheits- und Sicherheitsvorfälle sind der führende finanzielle Verlusttreiber für Unternehmen weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Business Continuity Institute und der British Standards Institution (BSI). Demnach entstanden den Firmen im vergangenen Jahr Schäden in Höhe von fast 2 Mrd. Dollar, etwa weil sie mit Bakterien verseuchte Lebensmittel auf den Markt gebracht hatten. Die Schäden sind weit höher als die durch IT-Ausfälle und Cyberangriffe. Dennoch sorgen sich Unternehmen vor allem um diese Gefahren. Das BSI rät Konzernen, sich nicht nur auf die großen spektakulären Risiken zu konzentrieren. … Lesen Sie mehr ›
Das Lukaskrankenhaus in Neuss hat die Folgen des Cyberangriffs, der das Computersystem der Klinik im Februar lahmgelegt hatte, gut verkraftet. Die Verantwortlichen sind transparent mit dem Geschehen umgegangen, haben sofort die zuständigen offiziellen Stellen eingeschaltet. Ein Imageschaden ist dem Lukashaus durch die Attacke aus dem Netz nicht entstanden. Inzwischen hat die Geschäftsführung eine Cyberversicherung abgeschlossen. Bei diesem Thema hört die Transparenz allerdings auf. … Lesen Sie mehr ›