Archiv ‘Cyberversicherer’

Ransomware-Angriff trifft Tokio Marine

Versicherer werden zunehmend selbst zu Opfern von Cyberangriffen mit Erpressungssoftware. Nach CNA, Axa und der Haftpflichtkasse hat es jetzt den japanischen Versicherer Tokio Marine getroffen. Der Angriff ist offenbar auf die Singapurer Einheit des Unternehmens beschränkt, Kundendaten sollen nicht abgeflossen sein. Der Vorfall zeigt aber, dass Ransomware-Attacken zu einem immer größeren Problem für die Branche werden. … Lesen Sie mehr ›

Lösegeld zahlen oder nicht zahlen?

Lösegeldzahlungen durch Cyberversicherer sind ein heikles Thema. Kritiker befürchten eine Befeuerung des Marktes, wenn Versicherer den Forderungen der Erpresser nachkommen. In den USA ist jetzt wieder eine Debatte um den Umgang mit Cyber-Erpressern entflammt, nachdem vergangene Woche mit Colonial Pipeline einer der größten Pipelinebetreiber des Landes Opfer eines massiven Hackerangriffs geworden war. Währenddessen hat die französische Axa schon Konsequenzen gezogen. … Lesen Sie mehr ›

S&P sorgt sich um Silent Cyber

Die Versicherer sollten sich nicht damit begnügen, Silent Cyberrisiken, also versteckte Cybergefahren, in konventionellen Haftpflicht- oder Sachverträgen zu identifizieren und explizit ein- oder auszuschließen, fordert Standard & Poor’s (S&P). Die Ratingagentur empfiehlt den Gesellschaften, die Cyberversicherung auch konsequent als eigenständige Sparte zu etablieren. Im eigenen Interesse und dem ihrer Kunden sollten die Anbieter damit aufzuhören, Cyberdeckungen an allgemeine Gewerbe- und Industriepolicen anzuhängen, fordern die Analysten. … Lesen Sie mehr ›

Videobotschaft vom falschen Chef

Cyberversicherer müssen sich in Zukunft neben Hackerangriffen mit einer weiteren Gefahr auseinandersetzen, warnt das Beratungsunternehmen Cybercube. Manipulierte Videos wie eine Ansprache vom britischen Premier Boris Johnson oder Audiodateien von Firmenchefs, durch künstliche Intelligenz kaum zu unterscheiden vom Original, könnten die Reputation und die Stabilität ganzer Firmen ins Wanken bringen und hohe Schäden verursachen. Die sogenannte Deepfake-Betrugsmasche erhält durch die Covid-Pandemie zusätzlichen Auftrieb. … Lesen Sie mehr ›

Datenschutzklagen bedrohen Cyberversicherer

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Cybergefahren und Datenschutzrisiken stellen für Cyberversicherer und Unternehmen ein schwer kalkulierbares Risiko dar. Durch die Musterfeststellungsklage und aufkommende Legaltech-Lösungen dürfte in nicht allzu langer Zeit ein weiteres Szenario in dieser Risikolandschaft an Bedeutung gewinnen: kommerzielle Datenschutzklagen. Eine erste Legaltech-Plattform ist bereits online, die sich auf die Organisation und Bündelung entsprechender Klagen spezialisiert. … Lesen Sie mehr ›

Versicherern fehlt eine Cyber-Richterskala

In der Cyberversicherung muss sich noch einiges tun, damit die Sparte künftig Erfolge liefert. Zu dem Schluss kommt eine Untersuchung der Ratingagentur Assekurata und der Strategie- und Kommunikationsberatung Instinctif Partners. Die Anbieter bräuchten dringend verlässliche Zahlen über Cyberbedrohungen und Schäden. Die Analysten sprechen sich für eine Art Cyber-Richterskala aus, die ähnlich wie bei Erdbeben die Schwere von Cybervorfällen anzeigt. Während die Anbieter im Vertrieb und bei Silent Cyber dazulernen müssen, sollten Privat- und Unternehmenskunden ihre Vorkehrungen in Sachen Cybersicherheit verbessern. … Lesen Sie mehr ›

KMU: Cyberversicherung könnte effizienter sein

Die Cyberversicherung für kleine und mittelgroße Unternehmen könnte mit einer besseren Schadenprävention und -analyse effizienter sein, glaubt der IT-Sicherheitsexperte Linus Neumann. „Es gibt bei den Versicherern viel Luft nach oben, um ein besseres Dienstleistungsniveau zu erreichen“, sagte am Dienstag bei der Euroforum-Konferenz „Cyber Insurance“ in Düsseldorf. Viele Annahmen und Prognosen der Gesellschaften bezüglich der Kosten von Cybervorfällen bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen hätten sich nicht bewahrheitet. … Lesen Sie mehr ›

Hohe Schäden durch Cyberangriff

Ein professionell geplanter und weltweit koordinierter Hackerangriff mit einer Erpresser-Software könnte zu einem gesamtwirtschaftlichen Schaden von 193 Mrd. Dollar führen, ergab eine Studie der Nanyang Technological University in Singapur und der Universität Cambridge. Die bisher verzeichneten Angriffswellen mit Schadsoftware wie „Wanna Cry“, „Notpetya“ oder „Ryuk“ würden durch ein solches Ereignis in den Schatten gestellt. Auch wenn die Versicherer nur einen Bruchteil der Schäden übernehmen müssten, würde die Schadenbelastung die jährlichen Beitragseinnahmen mit Cyberpolicen deutlich übersteigen, so die Studie. … Lesen Sie mehr ›