Archiv ‘Fondspolicen’

Zurich verkauft Leben-Bestände an Viridium

Die Zurich Deutschland gibt ihr traditionelles Lebensversicherungsgeschäft in den externen Run-off. Insgesamt 720.000 Versicherungsverträge der Tochter Zurich Deutscher Herold mit Deckungsrückstellungen von rund 20 Mrd. Euro gehen an den Abwickler Viridium. Es ist der größte Deal seit der Run-off-Spezialist 2019 den Bestand der Generali Leben übernommen hat. Der Verkauf nimmt Zurich in vielerlei Hinsicht eine Last von den Schultern. … Lesen Sie mehr ›

Hielkema: Die Versicherer sind reif genug

 Exklusiv  Petra Hielkema ist seit September 2021 Chefin der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung und dem Versicherungsmonitor erklärt sie, warum Versicherer ihre individuellen Stresstest-Ergebnisse veröffentlichen sollten. Auch in anderen Bereichen, sei es bei Corona-Ausschlüssen in Reiseversicherungen oder fondsgebundenen Policen, wünscht sie sich mehr Transparenz. … Lesen Sie mehr ›

„Ein Viertel der Beiträge für Kosten!“

Nachdem die BaFin-Untersuchung zu Effektivkosten in der Lebensversicherung für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat, hat der Bund der Versicherten jetzt berechnet, wie hoch die Kostenlast im Verhältnis zur Beitragszahlung ausfällt. Im Schnitt fallen demnach bei klassischen Lebensversicherungen Kosten in Höhe von 16 Prozent der Beiträge an, bei fondsgebundenen Produkten sind es knapp 29 Prozent. Der BdV sieht einen Widerspruch zum Versicherungsprinzip. … Lesen Sie mehr ›

BaFin kritisiert hohe Kosten der Lebensversicherer

Die BaFin schlägt nach einer Abfrage unter deutschen Lebensversicherern Alarm: Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei etlichen Produkten im Markt ist zu schlecht. Außerdem gibt es Verbesserungsbedarf im Produktfreigabeverfahren und „beim Umgang mit potenziellen Interessenkonflikten im Vertrieb“, schreiben die Aufseher im aktuellen „BaFin-Journal“. Bei den Kickbacks, den Rückvergütungen von Anlagegesellschaften an die Anbieter von Fondspolicen, sieht die Behörde eklatante Mängel. … Lesen Sie mehr ›

Klassik-Tarife im Neugeschäft immer unwichtiger

Die laufende Verzinsung von klassischen Lebensversicherungen, Tarifen der „Neuen Klassik“ und Indexpolicen für 2022 ist über sämtliche Tarifgenerationen im Markt gegenüber dem Vorjahr nur marginal gesunken – im Durchschnitt um 0,03 Prozentpunkte auf 2,61 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die Ratingagentur Assekurata in einer aktuellen Studie. Klassische Verträge, deren Bedeutung seit Jahren abnimmt, werden immer mehr zum Auslaufmodell. Assekurata hat auch festgestellt, dass die Lebensversicherung wegen der zuletzt stark gestiegenen Inflation inzwischen im Schnitt keinen Inflationsausgleich mehr bietet. … Lesen Sie mehr ›

Zurich erwägt externen Run-off

 Exklusiv  Weitermachen oder doch abwickeln? Viele deutsche Lebensversicherer stehen vor der Frage, was sie mit ihren hochverzinsten Klassik-Verträgen machen sollen. Den externen Run-off versuchen die meisten Gesellschaften zu umgehen. Für die Zurich Deutscher Herold ist die Weitergabe an einen externen Anbieter durchaus eine Option, die derzeit geprüft wird. Der Versicherer will sich von einem Teil seiner klassischen Lebensversicherungsverträge trennen. Run-off möchte das Unternehmen das aber lieber nicht nennen. … Lesen Sie mehr ›

Prisma Life: Trotz Krise nach Italien

Der Liechtensteiner Versicherer Prisma Life hat sich viel vorgenommen. Trotz Corona-Krise soll die internationale Expansion nicht ins Stocken geraten. Als nächstes will er im zweiten Halbjahr 2020 ausgerechnet im stark von der Pandemie getroffenen Italien an den Start gehen. Mit dem Ergebnis der Gesellschaft, die vor einigen Jahren in finanzielle Schwierigkeiten geraten war, zeigte sich Unternehmenschef Holger Beitz zufrieden. Die Neuausrichtung auf nachhaltige Fondspolicen zahle sich aus – auch in Pandemiezeiten. … Lesen Sie mehr ›

Die ZZR-Belastung geht weiter

Die Zinszusatzreserve (ZZR) könnte den Lebensversicherern länger erhalten bleiben als gedacht, glaubt Kay-Uwe Schaumlöffel, Versicherungsaufseher bei der Finanzaufsicht BaFin. Bleiben die Zinsen auf dem derzeitigen Niveau oder sinken sie noch weiter, müssten sich die Gesellschaften darauf einstellen, ab 2026 auch Kapital für Verträge mit einem Garantiezins von 0,9 Prozent in die Reserve zu stecken. Nach der Änderung der Rechenmethode für die ZZR im vergangenen Jahr waren viele Versicherer davon ausgegangen, dass sie weitgehend ausfinanziert seien, was die künftigen Einzahlungen in die Reserve betrifft. Der erneute Zinsrückgang macht diese Annahme zunichte. … Lesen Sie mehr ›

Fondspolicen-Kunden verzichten auf Rendite

[versicherungsmonitoranalyse color=“white“ bg=“FireBrick“ content=“Versicherungsmonitor-Analyse“]Inhaber von Fondspolicen können von Gewinnen am Kapitalmarkt profitieren – vorausgesetzt, dort läuft es gut, und das Fondsguthaben entwickelt sich positiv. Viele Kunden nutzen diese Renditechancen aber nicht. Um die Sicherheit zu erhöhen, können die Kunden bei vielen Anbietern eine Beitragsgarantie von teilweise bis zu 100 Prozent vereinbaren. Die Sparer greifen darauf gerne zurück, obwohl das […] … Lesen Sie mehr ›

Volkswohl Bund wächst mit Fonds- und Indexpolicen

Der Volkswohl Bund hat im vergangenen Jahr knapp die Hälfte seines Neugeschäfts in der Lebensversicherung mit fondsgebundenen Policen erzielt. Auch der Verkauf von Indexrentenpolicen lief 2018 für den in Dortmund ansässigen Maklerversicherer gut, ihr Anteil am Neugeschäft liegt bei 40 Prozent. Zufrieden zeigt sich das Unternehmen mit der jungen Tochter Dortmunder Lebensversicherung, die Policen zur Absicherung der Arbeitskraft als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung anbietet. … Lesen Sie mehr ›

BGH zur Rückabwicklung von Fondspolicen

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Mit Beschluss vom 3. Mai 2018 hat der Bundesgerichtshof seine jüngere Rechtsprechung zur Rückabwicklung von fondsgebundenen Lebensversicherungen, die nach dem Policenmodell abgeschlossen wurden, noch einmal ausdrücklich bestätigt. Hiernach sind – entgegen einzelner obergerichtlicher Entscheidungen – von den eingezahlten Prämien nicht lediglich die Risikokosten abzuziehen, vielmehr muss es sich der Versicherungsnehmer auch bereicherungsmindernd anrechnen lassen, wenn die Fonds, in die investiert wurde, zwischenzeitlich Verluste erwirtschaftet haben. Von daher sollten Kunden gut überlegen, ob sie ein etwaiges Widerspruchsrecht im Einzelfall ausüben sollen. … Lesen Sie mehr ›

Allianz adjustiert in der Lebensversicherung

Die Allianz will mit allen Lebensversicherungstöchtern bis 2018 eine Eigenkapitalrendite von 10 Prozent verdienen. Wenn ein Konzernunternehmen das nicht schafft, muss es damit rechnen, verkauft zu werden oder Bestände abgeben zu müssen. Das Ziel von 10 Prozent nannte Finanzchef Dieter Wemmer bei der Erläuterung der Quartalszahlen. Die Allianz hat in den ersten drei Monaten bei weniger Umsatz und fallendem operativen Gewinn ein besseres Nachsteuerergebnis erzielt. Unter anderem wirkten sich Aktiendeals positiv aus. … Lesen Sie mehr ›