Archiv ‘generative KI’

Wie der erfolgreiche KI-Einsatz bei Versicherern gelingt

Digitaler Dienstag

Künstliche Intelligenz (KI) ist globale Realität – in der Versicherungswirtschaft aber noch nicht flächendeckend angekommen. Warum moderne KI-Agenten längst bereit sind – und weshalb Versicherer jetzt handeln müssen, um den Produktivitätsabstand nicht dramatisch anwachsen zu lassen, erklärt Arndt Gossmann, CEO von DGTAL und geschäftsführender Gesellschafter der Gossmann & Cie. Gruppe.

Warum Versicherer KI-Schäden ausschließen wollen

Herbert Frommes Kolumne

Derzeit gibt es nur vereinzelt Schadenfälle aus der Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI). Aber mit der zunehmenden KI-Nutzung bei Industrie und Dienstleistern steht eine Welle solcher Schäden bevor. In den USA bereiten sich die Versicherer darauf vor, KI-Schäden aus der Industriehaftpflicht auszuschließen. In Deutschland wird darüber noch nicht öffentlich diskutiert, intern aber schon. Folgt auf Silent Cyber jetzt Silent AI? Und wer versichert die Risiken dann?

KI: Hohe Hürden in der Industrieversicherung

 Dossier – KI in der Praxis  Die Industrieversicherung hat sich lange als immun betrachtet gegenüber den Herausforderungen der Digitalisierung. Das ändert sich mit dem Siegeszug der generativen künstlichen Intelligenz. Doch während für Privatkunden und kleinere Unternehmen die weitgehende Automatisierung großer Geschäftsteile das Ziel ist, bleiben die Hürden in der Industrieversicherung hoch. Mittelfristig erwartet Experte Marc Kirchhofer vom Schweizer Berater Synpulse keine vollständige Dunkelverarbeitung im Geschäft mit großen Unternehmen.

„Noch keine branchenweite KI-Strategie erkennbar“

 Dossier – KI in der Praxis  Viele vereinzelte Anwendungsfälle, aber noch keine branchenweite Strategie – so beurteilen Matthias Wolf (links) und Simon Heetkamp, Professoren am Institut für Versicherungswesen an der TH Köln, den aktuellen Stand der deutschen Versicherungsbranche beim Thema künstliche Intelligenz (KI). Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erläutern die beiden Experten, in welchen Bereichen die KI bereits Anwendung findet und wo noch nicht – und welche Rolle die Regulatorik dabei spielt.

Automatisierung: Mehr Struktur, weniger KI-Hype

 Digitaler Dienstag  Wenn es um künstliche Intelligenz (KI) geht, sind die Erwartungen hoch – und die Schlagzeilen spektakulär. Doch wer glaubt, KI sei das Allheilmittel für alle Automatisierungsprobleme der Versicherungsbranche, verkennt die Realität. Die eigentliche Kunst liegt in etwas Unspektakulärerem, aber deutlich Wirksamerem: in der intelligenten Prozessautomatisierung.

Versicherer bereiten sich auf KI-Wandel vor

Bei dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) werden sich die Versicherer im kommenden Jahr verstärkt auf Datenmanagement und Cloud-Lösungen konzentrieren, erwartet die Unternehmensberatung Sollers Consulting in einem aktuellen Bericht. Nur so könnten die Gesellschaften, die mithilfe von KI die Effizienz steigern und den wachsenden Ansprüchen der Kunden gerecht werden wollen, ihr Vorhaben in die Tat umsetzen, glaubt Sollers.

KI: Langfristiges Potenzial wird unterschätzt

Das Potenzial von künstlicher Intelligenz (KI) wird kurzfristig überschätzt, langfristig aber unterschätzt, sagte Torsten Oletzky, Professor an der Technischen Hochschule Köln, bei einer Online-Konferenz der Vereinigung der Versicherungs-Betriebswirte. KI könne in einer Vielzahl von Bereichen eingesetzt werden. Oletzky warnte davor, die Einsatzmöglichkeiten von generativer KI überzubewerten, sie sei nicht für jedes Unternehmen geeignet. Dort, wo KI Schaden anrichten kann, müsse sie von Menschen überprüft werden.

Von der Theorie zur Praxis: KI im Einsatz

 Digitaler Dienstag  Mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) bewerten Versicherer bereits heute Risiken, verbessern Prozesse und optimieren Kundenerlebnisse. Das führt zu erheblichen Effizienzsteigerungen und verbessertem Service. Mit generativer KI (GenAI) hat ein weiterer Player die Bühne betreten. Zusammen mit klassischer KI wird sie die Versicherungsbranche auf ein neues Level heben. Ein Blick in den Maschinenraum.

Zurich: Gut gerüstet für KI-Regulierung

Der Schweizer Versicherungskonzern Zurich sieht sich gut vorbereitet für die neuen EU-Regulierungen zur künstlichen Intelligenz (KI). Ericson Chan, Chief Information Officer der Gruppe, betonte, dass der Versicherer bereits umfangreiche Sicherheitsregeln umgesetzt habe. Der Versicherer sei ein Vorreiter bei der Nutzung von KI, zurzeit gebe es 160 Anwendungsfälle, so Chan. KI sei ein Schlüssel für eine kundennähere Versicherungswelt.

Schärfere Regeln für künstliche Intelligenz

 Exklusiv  Die weltweit erste umfassende Regulierung von künstlicher Intelligenz (KI) rückt in greifbare Nähe. Am Mittwoch hat das EU-Parlament ein KI-Gesetz beschlossen, den sogenannten AI-Act. Künftig gilt: Je höher das Risiko einer KI-Anwendung, desto strenger sind die Regeln. Inwieweit Versicherer davon betroffen sind und was sie beachten müssen, erklären die beiden Experten Frank Püttgen und Fabian Bohnert von KPMG im Interview mit dem Versicherungsmonitor.

Wie intelligent agieren die Versicherer?

 Digitaler Dienstag  Seit OpenAI die GPT-3-Version seines Large Language Models am 30. November 2022 kostenlos öffentlich zugänglich gemacht hat, wurde aus dem Expertenthema „künstliche Intelligenz“ (KI) ein Massenphänomen. Nach fünf Tagen hatte das neue Angebot eine Million Nutzer – heute sind es über 180 Millionen weltweit. Dass auch die Versicherer nicht unbeteiligt an der Seitenlinie stehen können und wollen, versteht sich von selbst. In der Diskussion über die Nutzung der KI geht aber noch vieles durcheinander.

Munich Re tastet sich an KI-Risiken heran

Künstliche Intelligenz (KI) wird Wirtschaft und Gesellschaft massiv verändern. Kein Wunder, dass die Technologie viele neue Risiken mit sich bringt. In einem Whitepaper haben Experten der Munich Re in San Francisco zusammengestellt, wie KI für Unternehmen Schäden verursachen kann und welche Versicherungsmöglichkeiten es gibt. Auch die Wirkung von KI-Schäden auf traditionelle Policen wird besprochen. Natürlich wirbt der Rückversicherer damit auch für eigene Deckungen, aber interessant ist das Papier allemal.

HDI Global lotet KI-Möglichkeiten aus

Die zur Talanx gehörende HDI Gruppe hat eine eigene Anwendung für sogenannte generative künstliche Intelligenz (KI) entwickelt. Sie basiert auf dem Sprachmodell, das bei dem bekannten KI-Chatbot ChatGPT zum Einsatz kommt. Die Nutzung erfolgt allerdings in einer geschützten Umgebung, eine Datenspeicherung findet nicht statt. Ziel ist eine Verbesserung der Prozesse, nicht ihre Automatisierung, betont Willi Weber, Head of Data Analytics beim Industrieversicherer HDI Global, bei dem die Anwendung zum Einsatz kommt.

Versicherer kritisieren EU-Regulierung zu KI

Das Thema künstliche Intelligenz (KI) wird aktuell heiß diskutiert. Bis Anfang Dezember 2023 plant die EU die Verabschiedung einer Regulierung für KI. Auch die Wirtschaft soll Feedback geben. Der Gesamtverband der Versicherer (GDV) hat das getan und sich in einem aktuellen Positionspapier geäußert. Gerade die Compliance-Vorschriften seien teilweise zu hoch, so der GDV.

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