Das Insurtech Neodigital hat seine Bafin-Lizenz als Versicherer zurückgegeben und will jetzt Bestände für Dritte verwalten. Gründer und CEO Stephen Voss erklärt im Interview, warum er glaubt, dass das funktionieren kann und welche Rolle künstliche Intelligenz dabei spielt. … Lesen Sie mehr ›
Deutschland leidet seit Wochen unter einer massiven Hitzewelle mit Temperaturen weit über 30 Grad. Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Zukunftsfrage mehr, sondern Realität mit spürbaren Folgen für Gesellschaft, Wirtschaft und die Versicherungsbranche, schreibt Andrea van Aubel, Aufsichtsrätin beim Softwarehersteller MSG Nexinsure AG. … Lesen Sie mehr ›
Lässt das Investoreninteresse am Maklermarkt nach? Und welche Konsequenzen hätte das für die Strategie, Governance und Entscheidungsfindung in den Unternehmen? Welche Resilienz zeigen verschiedene Geschäftsmodelle in einer solchen Situation? Warum echter Wert nicht im Exit entsteht, sondern im Geschäftsmodell selbst, erläutert MRH-Trowe-Chef Ralph Rockel. … Lesen Sie mehr ›
Der Chef der HUK-Coburg, Klaus-Jürgen Heitmann, warnt die Kfz-Versicherer davor, sich auf der vermeintlichen Entspannung des Marktes auszuruhen. Es kämen ganz andere Probleme auf die Branche zu, erklärte er bei einer MCC-Konferenz. Das Autoland Deutschland stagniere, und das entzöge der Sparte die Ausgangsbasis für Geschäft, sagte er. Außerdem würde autonomes Fahren zu weit weniger Unfällen und damit zu geringeren Prämieneinnahmen führen. Die einzige Antwort darauf sei, das Geschäftsmodell in der Breite anzupassen. … Lesen Sie mehr ›
Während die Allianz nach Partnern für ihren Vermögensverwalter Allianz Global Investors sucht und die Axa ihren Asset Manager an die Großbank BNP Paribas verkauft hat, will der italienische Versicherer Generali sein Vermögensmanagement im Haus behalten. Für Asset Manager sei es von Vorteil, im Besitz eines Versicherers zu sein, sagte Generali-Versicherungschef Giulio Terzariol bei einer Fachkonferenz. Große Hoffnungen setzt er in die künstliche Intelligenz. Dazu müsse aber das Geschäftsmodell mit der Technologie harmonieren. … Lesen Sie mehr ›
Die lange erwartete Finanzierungsrunde des Berliner Insurtechs Element ist in trockenen Tüchern. Das Unternehmen unter Führung von Astrid Stange hat 50 Mio. Euro bei zwei Bestandsinvestoren, dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin und dem Insurtech-Fonds Alma Mundi, eingesammelt. Zuerst hatte das Handelsblatt darüber berichtet. Künftig will das Unternehmen stärker mit Assekuradeuren zusammenarbeiten und sich auf das Kerngeschäft fokussieren. … Lesen Sie mehr ›
Insurtechs sind nicht tot, meint Torsten Oletzky, ehemaliger Ergo-Chef und heute Professor an der Technischen Hochschule Köln. Sie sollten Lösungen für Kunden produzieren und nicht vor allem Stories für Investoren. Oletzky sprach beim jüngsten Breakfast Briefing, der Kurzkonferenz des Versicherungsmonitors. Dabei ging es auch um Wefox, die Rolle der BaFin bei Start-ups und die Probleme traditioneller Vertriebsformen, vor allem mit dem Nachwuchs. Oletzkys Vortrag inklusive der anschließenden Diskussion zeigen wir im Video. … Lesen Sie mehr ›
Schlimme Waldbrände auf Hawaii, Überflutungen in Österreich und Slowenien sowie Starkregen in Deutschland: Vermehrt auftretende Extremwetterereignisse und mangelndes Bewusstsein für die eigene Versicherungssituation der Menschen sind eine problematische Gemengelage für den Versicherungsmarkt, meint Thomas Hartung, Professor für Versicherungswirtschaft an der Universität der Bundeswehr in München. Es brauche stärkere Aufklärung und den Einbezug der Rückversicherer sowie die Berücksichtigung der Forschung, um Elementarschadenschutz bezahlbar zu halten. … Lesen Sie mehr ›
The Long View – Der Hintergrund Die Versicherungsbranche ist immer noch sehr zögerlich, was plattformbasierte Ökosysteme angeht. Dass es bisher erst wenige gute Beispiele gibt, hat nicht so sehr mit dem mangelnden Erfolg des Geschäftsmodells zu tun, sondern vielmehr mit schlechtem Management und der unzureichenden Berücksichtigung von Erfolgsfaktoren der Plattformökonomie. Die Gründe lassen sich mit vier Thesen erklären. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Ist das Geschäftsmodell nachhaltig, das Konzernchef Oliver Bäte der Allianz verordnet hat? Es beruht auf stetig steigenden Gewinnen, ebenso steigenden Dividendenzahlungen, möglichst wenig Überraschungen und einer spürbaren Zentralisierung. Innerhalb und außerhalb des Konzerns gibt es Zweifel, ob die Allianz so noch lange zu führen sein wird. Zwar geben die guten Quartalszahlen Bäte und seiner Führungscrew recht. Aber die heftige Reaktion des Aktienmarktes auf die schlechten Nachrichten aus den USA zeigen die Anfälligkeit des Modells. … Lesen Sie mehr ›
Die Pandemie bestimmt die Tagesordnung, doch die Themen, die sie bei den Versicherern nach oben spült, werden die Agenda für längere Zeit mitbestimmen: Nachhaltigkeit, robuste Portfolien, neue Geschäftsmodelle, Technologie. Das haben Führungskräfte der Assekuranz in einer weltweiten Umfrage des Vermögensverwalters Blackrock angegeben. Angesichts des schwierigen und volatilen wirtschaftlichen Umfeldes sind die Unternehmen in der Mehrzahl auch bereit, größere Risiken bei den Anlagen einzugehen. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Die Versicherer haben die großen Herausforderungen des ersten Halbjahrs 2020 gut gemeistert. Darauf dürfen sie stolz sein. Ihr langfristiges Geschäftsmodell hat sich einmal mehr als krisenfest erwiesen. Gleichzeitig steht die Langfristigkeit dieses Geschäftsmodells kulturellen Veränderungen in den Unternehmen oftmals im Wege. Wenn die Branche auf Dauer als Arbeitgeber attraktiv sein möchte, muss sie hieran arbeiten. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, nicht einfach zum Tagesgeschäft zurückzukehren, sondern die Erfahrungen aus den vergangenen Monaten als Startpunkt für grundlegende kulturelle Veränderungen zu nutzen. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Die Aufregung über den Verkauf der stillgelegten Generali Leben an den Abwicklungsspezialisten Viridium klingt langsam ab. Die BaFin muss noch zustimmen, das wird sie trotz heftiger Proteste mancher Verbraucherschützer wohl auch tun. Was danach bleibt, ist eine einzigartige Konstruktion: Ein Großvertrieb, der sich den zweitgrößten Privatkundenversicherer in Deutschland hält und dafür die Bilanz eines internationalen Konzerns ausleiht. Denn bei der Generali-Versicherungsgruppe in ihrer neuen Gestalt handelt es sich in Wirklichkeit um die DVAG-Versicherungsgruppe. Das hat Konsequenzen für den gesamten Markt – und wirft Fragen über die Lebensfähigkeit des Gebildes auf. … Lesen Sie mehr ›
The Long View – Der Hintergrund Um in der Kfz-Versicherung auch in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen die Gesellschaften ihr Geschäftsmodell ändern. Nur Kfz-Policen anzubieten, reicht nicht mehr aus, auch Telematik-Tarife werden die Branche nicht retten. Sie sind schwer zu vermarkten, das Abgreifen der Daten ist mühsam. Sinnvoller erscheint eine Verbreiterung des Geschäftsmodells wie es Allianz und HUK-Coburg mit Aktivitäten im Gebrauchtwagen-Segment vorgemacht haben. Auch ein Platz in digitalen Ökosystemen zur Mobilität erscheint aussichtsreich. … Lesen Sie mehr ›