Archiv ‘GOÄ’

„Die PKV ist in meinem Herzen“

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach setzt auf die konstruktive Zusammenarbeit mit der privaten Krankenversicherung (PKV). Auf der PKV-Jahrestagung in Berlin unterstrich er die wichtige Rolle der Branche für das Gesundheitssystem. Den Einsatz der PKV für die Bewältigung der Corona-Pandemie wisse er zu schätzen, sagte Lauterbach. Er sicherte erneut zu, den Vorschlag für eine neue Gebührenordnung für Ärzte wohlwollend prüfen zu wollen. … Lesen Sie mehr ›

Laumann: Berlin sollte die GOÄ durchwinken

Wenn Ärzteschaft und private Krankenversicherer (PKV) sich über die neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) einigen, sollte die Politik dem Projekt nicht im Weg stehen, findet der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (Bild). Laut Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt und PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther steht eine Einigung über die GOÄ kurz bevor. Welchen Kosteneffekt die Novelle für die PKV haben würde, ist noch nicht klar. … Lesen Sie mehr ›

DAV unterstützt PKV beim Ruf nach Reformen

Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) sieht den Gesetzgeber in der Pflicht, sinnvolle Reformschritte in der privaten Krankenversicherung (PKV) auf den Weg zu bringen, vor allem bei der Verstetigung der Beitragsentwicklung und dem Versicherungsschutz für PKV-Kunden mit Zahlungsschwierigkeiten. Im Vorfeld der DAV-Jahrestagung präsentieren Wiltrud Pekarek von der Halleschen und Roland Weber von der Debeka einige Reformvorschläge – und warnen vor steigenden Steuerzuschüssen für die gesetzliche Krankenversicherung. … Lesen Sie mehr ›

Wissenschaftler: GOÄ schützt vor Überforderung

 Exklusiv  In Deutschland profitieren Patienten davon, dass es zwei unterschiedliche Systeme für die Vergütung ärztlicher Leistungen gibt. Durch die Existenz der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) sind sie auch bei Abrechnungen außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung vor überzogenen Forderungen geschützt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung im Auftrag des Wissenschaftlichen Instituts der privaten Krankenversicherung. Gesundheitsökonomen haben dafür die Situation in Frankreich, Österreich und der Schweiz mit der in Deutschland verglichen. … Lesen Sie mehr ›

Wissing lobt wichtigen Beitrag der PKV

Die private Krankenversicherung (PKV) spielt eine wichtige Rolle für die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen. Davon ist nicht nur die Branche selbst überzeugt, sondern auch der Wirtschaftsminister von Rheinland-Pfalz Volker Wissing (Bild). Ohne die PKV wäre es schwieriger, Landarztpraxen nachzubesetzen, sagte Wissing auf einer digitalen Veranstaltung. Auch der Präsident der Bundesärztekammer Klaus Reinhardt betonte den Beitrag der PKV zur medizinischen Infrastruktur. Reinhardt ist optimistisch, dass Ärzteschaft und PKV „weit vor der Bundestagswahl“ einen Entwurf für eine novellierte Gebührenordnung für Ärzte vorlegen können. … Lesen Sie mehr ›

Ärzte schießen gegen PKV

Die Absenkung der Hygienepauschale trotz Fortdauer der Covid-19-Pandemie hat den privaten Krankenversicherern (PKV) wie erwartet heftige Kritik aus der Ärzteschaft eingebracht. Ärzteverbände kritisieren, dass die Halbierung der Vergütung nicht nachzuvollziehen sei und sich die PKV damit als unsolidarisch erweise. Manche finden, die Branche mache sich mit einem solchen Verhalten überflüssig. Der PKV-Verband verteidigt den Schritt damit, dass die Praxen deutlich weniger Kosten hätten als zu Beginn der Pandemie und die Branche immer noch mehr zahle als andere. … Lesen Sie mehr ›

PKV zahlt weiter für Hygiene, aber weniger

Niedergelassene Ärzte können bei der Behandlung von Privatpatienten bis Jahresende weiter eine Hygienepauschale abrechnen. Darauf haben sich der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV), die Beihilfeträger und die Bundesärztekammer verständigt. Allerdings zahlen die PKV-Unternehmen für den Corona-bedingten Mehraufwand in den Praxen ab 1. Oktober weniger als bislang, die Pauschale reduziert sich um mehr als die Hälfte. Das kommt erwartungsgemäß bei den Ärzten nicht gut an. … Lesen Sie mehr ›

PKV muss nicht für teure Technik zahlen

Private Krankenversicherer (PKV) müssen nicht zwangsläufig für die Mehrkosten aufkommen, wenn Ärzte moderne Verfahren benutzen, zu denen es günstigere Alternativen gibt. Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf in einem rechtskräftigen Urteil entschieden. Im konkreten Fall ging es um den Einsatz eines Femtosekundenlasers bei einer Operation des Grauen Stars. Ärzte müssen es danach in Kauf nehmen, wenn sich die Anschaffung neuer Technologien nicht amortisiert. … Lesen Sie mehr ›

Kommission: Vergütungssysteme harmonisieren

In der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung sollte es weiterhin zwei getrennte Honorarsysteme mit unterschiedlichen Preisen geben, sie sollten aber reformiert und zumindest teilweise harmonisiert werden. Das schlägt die Wissenschaftliche Kommission für ein modernes Vergütungssystem in dem Gutachten vor, das sie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn übergeben hat. Spahn will jetzt prüfen, wie er mit den Vorschlägen umgeht. Die privaten Krankenversicherer begrüßen, dass dazu keine gemeinsame Honorarordnung gehört. Die Anhänger der Bürgerversicherung sind mit dem Gutachten nicht zufrieden. … Lesen Sie mehr ›

KI sucht Fehler in Klinikrechnungen

 Digitale Trends 2020  Bei der Versicherungskammer Bayern prüft eine künstliche Intelligenz (KI) sämtliche Rechnungen von Krankenhäusern, in denen Kunden der beiden privaten Krankenversicherer des Konzerns behandelt wurden. Das System „StARS“ scannt die Rechnungen auf mögliche Fehler und sortiert diejenigen aus, die Spezialisten noch einmal gezielt unter die Lupe nehmen müssen. Das erhöht die Effizienz der Bearbeitung, senkt die Kosten und entlastet die Mitarbeiter von ungeliebten Routineaufgaben. … Lesen Sie mehr ›

Einheitsfront gegen Einheitsgebühren

Der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV), die Bundesärztekammer und der Verband der privatärztlichen Verrechnungsstellen warnen davor, für die Vergütung ambulanter ärztlicher Leistungen ein Einheitssystem zu schaffen. In einer gemeinsamen Erklärung plädieren sie dafür, die unterschiedlichen Systeme für die gesetzliche Krankenversicherung und die PKV jeweils zu modernisieren. Die beiden Gebührenordnungen würden sich gut ergänzen und vom Wettbewerb der Systeme würden letztendlich die Patienten profitieren, argumentieren die Organisationen. … Lesen Sie mehr ›

Versicherte beschweren sich über PKV-Beiträge

Beim Ombudsmann der privaten Krankenversicherung (PKV) ist im vergangenen Jahr die Zahl der Beschwerden von Versicherten sprunghaft gestiegen, die sich gegen Beitragsanpassungen wehren. Ein Grund für den Anstieg waren offenbar die Gerichtsverfahren zur Unabhängigkeit der PKV-Treuhänder. Weitere Themen, die dem Schlichter viel Arbeit bescheren, sind nach wie vor Streitigkeiten über die medizinische Notwendigkeit von Behandlungen und über die Auslegung der Gebührenordnung. Wegen Personalproblemen konnte die Schlichtungsstelle in vielen Fällen das Ziel, die Verfahren binnen 90 Tagen abzuschließen, nicht einhalten. … Lesen Sie mehr ›

Streit um Vergütung bei PKV-Sozialtarifen

Eine wissenschaftliche Kommission soll die Vergütungssysteme für die private und die gesetzliche Krankenversicherung neu bewerten und Reformvorschläge machen. Hintergrund ist die Abbildung des demographischen Wandels und des medizinischen Fortschritts. Die sogenannten Sozialtarife der PKV fallen allerdings nicht in das Aufgabengebiet der Honorarkommission. Das ist die Antwort der Bundesregierung auf eine Schriftliche Frage des Linken-Politikers Andreas Kessler. Nach Ansicht der Bundesregierung gibt es durch die niedrigere Vergütung in den Sozialtarifen keine Probleme. Kessler sieht das anders und kritisiert, dass das Gesundheitsministerium diese Regelungslücke ignoriert. … Lesen Sie mehr ›