Archiv ‘Hannover Rück’

Hannover Rück muss für Thomas Cook-Pleite zahlen

Der Rückversicherer Hannover Rück hat in den ersten neun Monaten 2019 erstmals die Gewinnmarke von 1 Mrd. Euro überschritten. Gewinntreiber war vor allem die Personenrückversicherung, wo sich die Sanierungsbemühungen im US-Geschäft mit Mortalitätsrisiken auszahlten. Auch beim Kapitalanlageergebnis konnte die Talanx-Tochter zulegen. In der Schadenrückversicherung sprengten Großschäden im dritten Quartal dagegen das Budget – dabei spielte auch die Thomas Cook-Pleite eine Rolle. … Lesen Sie mehr ›

ILS-Investoren haben keine Lust auf Cyber

Einige Experten glauben, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich externe Investoren nicht mehr nur damit begnügen, Geld in Versicherungsverbriefungen (Insurance-Linked Securities, ILS) für Naturkatastrophen zu stecken, sondern sich auch an Cyberrisiken heranwagen. Karsten Bromann vom Schweizer ILS-Manager Solidum Partners hält das für einen Trugschluss. Die Kumulrisiken seien viel zu groß und unüberschaubar als dass sich die Investoren in diesen Bereich vorwagen würden, sagte er bei einer Podiumsdiskussion beim Rückversicherungstreffen in Baden-Baden. Auch die traditionellen Erst- und Rückversicherer sind bei Cyberrisiken sehr vorsichtig geworden. … Lesen Sie mehr ›

Niedrigere Kfz-Preise – aber nur für Wechsler

Die Kfz-Versicherer versuchen in der aktuellen Wechselsaison, Kunden mit niedrigeren Prämien zu gewinnen, erhöhen aber gleichzeitig im Bestand leicht die Prämien, prognostizierte die E+S-Rück, die das Deutschland-Geschäft in der Hannover Rück-Gruppe macht. Die Ergebnisse der Autoversicherer werden im kommenden Jahr deutlich schlechter ausfallen als 2019, teilte das Unternehmen auf dem Rückversicherertreffen in Baden-Baden mit. Der Rückversicherer kommt außerdem mit einer Telematik-Lösung für Erstversicherer auf den Markt, die auf eine Bewertung des Fahrverhaltens verzichtet. … Lesen Sie mehr ›

Die Lehren aus Buffetts Spätstart in die Telematik

 Meinung am Mittwoch  Als einer der letzten großen Telematik-Verweigerer in den USA hat nun der Kfz-Versicherer Geico seinen Widerstand aufgegeben. Warren Buffett will mit dem Schritt den Konkurrenten Progressive überrunden, der mit seinen Telematik-Angeboten sehr erfolgreich ist. Auch in Deutschland ist es Zeit, Telematik aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, nämlich als Wettbewerbsvorteil über den Hebel beim Schadenaufwand und über eine positive Risikoselektion. … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück: Preise steigen kräftig

Im Gegensatz zu anderen Experten glaubt die Hannover Rück, dass der Trend zu Preiserhöhungen in der Rückversicherung im kommenden Jahr weiter an Fahrt gewinnen wird. Chef Jean-Jacques Henchoz hält Preiserhöhungen zwischen zwei und fünf Prozent für realistisch. Als Haupttreiber sieht der Konzern die USA und die Sachsparten. Zudem profitieren die Rückversicherer von den besseren Geschäften der Erstversicherer. Hannover Rück rechnet mit einem zweistelligen Prämienwachstum in diesem Jahr und will unter dem Strich 1,1 Mrd. Euro verdienen. Im deutschen Markt für die Autoversicherung erwartet der Rückversicherer eine Ergebnisverschlechterung. … Lesen Sie mehr ›

Fitch: Preiserhöhungen schwächen sich ab

Die Ratingagentur Fitch geht davon aus, dass die Preiserhöhungen in der Rückversicherung, die sich 2018 und 2019 gezeigt haben, nicht anhalten werden. Zwar rechnet das Unternehmen noch mit positiven Preisentwicklungen im Jahr 2020, sie werden aber weniger stark ausfallen als in diesem Jahr. 2019 waren die Prämien um ein bis zwei Prozent gestiegen. Auch Hurrikan „Dorian“ wird den Trend nicht drehen. Er wird die Versicherer wahrscheinlich unter 10 Mrd. Dollar kosten. Der Makler Aon erwartet einen Zuwachs beim alternativen Kapital. … Lesen Sie mehr ›

Parametrische Policen verdienen mehr Aufmerksamkeit

 Meinung am Mittwoch  Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Schäden durch Extremwetterereignisse entstanden. Davon ist aber nur ein Teil versichert. Ein Grund dafür sind die hohen Versicherungsprämien für entsprechenden Schutz. Parametrische Deckungen bieten hier einen alternativen Lösungsansatz. Rückversicherer können bei deren Entwicklung mit Know-how unterstützen. Solche indexbasierte Konzepte sind hierzulande noch nicht weit verbreitet, verdienen aber durchaus mehr Aufmerksamkeit. … Lesen Sie mehr ›

Talanx blickt optimistisch auf Industrieversicherung

Der Hannoveraner Versicherer Talanx sieht sich bei der Sanierung der schadenbelasteten Industrieversicherung auf Kurs. Finanzchef Immo Querner hält trotz einer stabilen Schaden- und Kostenquote in Höhe von 102,3 Prozent am Ziel fest, für das Gesamtjahr eine Quote von rund 100 Prozent zu erreichen. Dabei setzt er unter anderem auf bereits erreichte Verbesserungen in der Feuerversicherung und Wachstum aus dem Joint Venture für Spezialrisiken mit Hannover Rück. Die Talanx rechnet jetzt für 2019 mit einem höheren Gewinn von mindestens 900 Mio. Euro. … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück verdient an Viridium

Der Rückversicherer Hannover Rück hat sein Beitragsaufkommen im ersten Halbjahr um 17 Prozent gesteigert. Beim Gewinn profitierte der Konzern von einem Sondereffekt in Höhe von 100 Mio. Euro aus der Beteiligung an der Run-off-Plattform Viridium. In der Vertragserneuerung in der Schadenrückversicherung konnte die Talanx-Tochter höhere Preise erzielen, die Großschäden fielen vergleichsweise niedrig aus. Allerdings musste die Gesellschaft weitere Schäden aus dem Taifun „Jebi“ vom Vorjahr verbuchen. … Lesen Sie mehr ›

Gute Signale aus Florida

 Meinung am Mittwoch  Bei der Erneuerung der Rückversicherungsverträge im Katastrophengeschäft in Florida zum 1. Juni 2019 sind die Preise bei schadenbelasteten Programmen zwischen 10 und 30 Prozent gestiegen. Sicher hätte es hier und da mehr sein können, insgesamt war das aber ein gutes Zeichen für die traditionelle Rückversicherung. Die alternativen Kapitalgeber gingen von realistischeren Preiserwartungen aus und reagierten verhaltener. Es bleibt zu hoffen, dass sie nach dem nächsten teuren Schaden nicht wieder in alte Muster verfallen. … Lesen Sie mehr ›

Kfz-Versicherer 2019 mit schwarzer Null

Die deutsche Kfz-Versicherung wird 2019 eine schwarze Null schreiben, erwartet die Hannover Rück-Tochter E+S Rück. Sie rechnet mit einer Schaden- und Kostenquote von 99,8 Prozent der Beiträge, nach 96,2 Prozent im Vorjahr. Der Grund sind rückläufige Durchschnittsbeiträge und eine voraussichtlich normalisierte Elementarschadenlast, sagte Kfz-Experte Andreas Kelb beim Hannover Forum des Rückversicherers. Im vergangenen Jahr hatten die Versicherer von geringen Schäden aus Naturereignissen profitiert. HUK-Coburg-Vorstand Jörg Rheinländer sprach über das Potenzial von Telematik und darüber, was datenbasierte Tarife mit dem Ziel der Branche zu tun haben, Zugriff auf die in Autos erhobenen Daten zu erhalten. … Lesen Sie mehr ›

Zukunft der Autoversicherung

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Hannover Forum zum Thema Autoversicherung der E+S Rück, Versicherungsmonitor Breakfast Briefing und die Euroforum-Konferenzen „Cyber Insurance“ und „Rethinking Insurance“ … Lesen Sie mehr ›

Die Deckungslücke mit vereinter Kraft verkleinern

 Meinung am Mittwoch  Die Deckungslücke zwischen wirtschaftlichen und versicherten Schäden aus Naturkatastrophen, die sogenannte Protection Gap, ist nach wie vor hoch. Das gilt insbesondere für Schwellen- und Entwicklungsländer. Schließen lässt sie sich nur mit vereinten Kräften. Partner aus unterschiedlichen Bereichen müssen zusammenarbeiten, von der Weltbank über Regierungen bis hin zu Risikomodellierern, aber auch innerhalb der Versicherungsbranche ist Kooperation gefragt. Ziel ist es, Risiken aus Naturkatastrophen besser zu verstehen, um den Schutz zu verbessern. … Lesen Sie mehr ›