Die Munich Re will Aktionären eine unveränderte Dividende zahlen, auch wenn der Gewinn für 2017 nach den Stürmen in der Karibik und den USA sehr bescheiden ausfallen wird. Das Unternehmen meldete für die ersten neun Monate einen Verlust von 146 Mio. Euro und rechnet für das volle Jahr mit einem „niedrigen dreistelligen Millionenbetrag“ als Gewinn, sagte Finanzchef Jörg Schneider. Ursprünglich hatte das Unternehmen einen Gewinn von 2 Mrd. Euro bis 2,4 Mrd. Euro erwartet. Zu dem Verkauf von Lebensversicherern im Run-off bei der Tochter Ergo sagte Schneider, noch sei nicht entschieden, ob die Gesellschaften wirklich verkauft würden. … Lesen Sie mehr ›
Die Hurrikans „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ haben auch den Rückversicherer Hannover Rück schwer getroffen. Das Unternehmen konnte allerdings anders als viele Konkurrenten einen Verlust im dritten Quartal vermeiden – weil es ein Aktienpaket im Wert von fast 1 Mrd. Euro verkaufte. Durch den Verkauf der Aktien werde allerdings auch Risikokapital frei, argumentierte Finanzchef Roland Vogel. Das könne der Rückversicherer nutzen, um Wachstumschancen wahrzunehmen und von den voraussichtlich steigenden Preisen zu profitieren. … Lesen Sie mehr ›
Der Makler Aon Benfield sieht die anstehenden Erneuerungsverhandlungen in der Rückversicherung als Herausforderung. Trotz der Forderung der Anbieter nach höheren Preisen erwartet Deutschlandchef Jan-Oliver Thofern für seine Kunden weiterhin attraktive Preise. Die genaue Höhe der Hurrikanschäden sei immer noch unklar. Trotz der Ereignisse ist der Rückversicherungsmarkt weiterhin stabil, so Thofern. Für deutsche und europäische Rückversicherer drohe in den kommenden Monaten noch das Risiko von Herbst- und Winterstürmen. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Quartalszahlen von Hannover Rück, Munich Re, Allianz, Generali und Zurich sowie die SZ-Konferenz CFO-Agenda … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Feiertage, Lebensversicherer in Abwicklung und Sturmschäden … Lesen Sie mehr ›
Der Hannoveraner Talanx-Konzern rechnet mit einer Belastung durch die US-Hurrikans „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ sowie die Erdbeben in Mexiko von rund 900 Mio. Euro – und kassiert sein Gewinnziel. Statt 850 Mio. Euro strebt der Versicherer nun ein Konzernergebnis von 650 Mio. Euro an. Hohe Schäden verbuchte Talanx auch in der Industrieversicherung. Die Rückversicherungstochter Hannover Rück will sich erst bei der Bekanntgabe ihrer Quartalsergebnisse am 8. November zu der Belastung durch Stürme und Erdbeben äußern. … Lesen Sie mehr ›
Nach Jahren niedriger Preise spekulieren die Rückversicherer in Folge der hohen Schäden durch die US-Hurrikans „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ auf steigende Prämien. Munich Re rechnet mit positiven Preiseffekten – nicht nur für die USA, sondern global, sagte Vorstand Hermann Pohlchristoph beim Rückversicherungstreffen in Baden-Baden. Das steht in scharfem Kontrast zu den Einschätzungen von Maklern wie Aon Benfield und Guy Carpenter, die keine Gründe für Preiserhöhungen bei schadenfreien europäischen Kunden sehen. Eine Einschätzung zu der eigenen Belastung durch die Naturkatastrophen will Munich Re – im Gegensatz zu Konkurrent Swiss Re – noch nicht abgeben. … Lesen Sie mehr ›
Seit Jahren mischen externe Investoren im Rückversicherungsmarkt mit und machen den etablierten Anbietern Konkurrenz. Nach den Hurrikans „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ gab es vereinzelt Hoffnungen, dass das alternative Kapital ob der hohen Schäden den Markt verlassen wird. Nach Meinung von Experten wird aber wohl eher das Gegenteil der Fall sein: Das Interesse am Markt für Versicherungsverbriefungen sei so hoch wie nie, heißt es im aktuellen Marktausblick von Willis Towers Watson. … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherer Swiss Re hat eine Schadenschätzung für die jüngsten Naturkatastrophen veröffentlicht und rechnet mit einem marktweiten versicherten Schaden von 95 Mrd. Dollar. Swiss Re selbst muss eine Belastung von 3,6 Mrd. Dollar tragen. Konkurrent Hannover Rück wollte sich auf seinem Investorentag noch nicht zur Höhe der Schäden äußern. Die Unsicherheit sei noch zu hoch. Konzernchef Wallin hofft allerdings auf eine Trendwende bei den Preisen. In den kommenden Verhandlungen will er das Prämienniveau von 2015 erreichen. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Nach den Hurrikans „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ setzen zahlreiche US-Versicherer Drohnen zur Schadenabwicklung ein, gekoppelt mit Verfahren der künstlichen Intelligenz zur Bildauswertung. Andere sind noch skeptisch und verlassen sich eher auf die Besuche von Schadenschätzern bei Betroffenen. Dennoch: Die Experten sind sich einig, dass die Hurrikan-Saison 2017 den Durchbruch für die Drohnen-Nutzung bei Naturkatastrophenschäden in den USA gebracht hat. Auch andere Techniken stehen kurz vor dem Siegeszug. Dazu gehören Sensoren, die Gesichtserkennung und Blockchain-Anwendungen. Wer glaubt, die Branche könne sich ohne Disruption leise digitalisieren, sieht sich getäuscht. … Lesen Sie mehr ›
Der Talanx-Konzern will in den USA in der Industrieversicherung zukaufen, hat aber noch kein konkretes Übernahmeziel im Auge. Das sagte Konzernchef Herbert Haas vor Journalisten in Frankfurt, wo er an den fünften Jahrestag des Börsengangs seines Unternehmens erinnerte. Wenn nötig stünden für Übernahmen bis zu 5 Mrd. Euro zur Verfügung, so Haas. Das Unternehmen denkt anders als die Rivalen Ergo und Generali nicht an einen Run-off von Lebensbeständen oder einen Verkauf. Die Stürme in der Karibik und den USA können für den Industrie- und Rückversicherungsteil des Konzerns teuer werden. … Lesen Sie mehr ›
Überflutete Warenlager und zerstörte Yachten – die Hurrikans „Harvey“ und „Irma“ werden auch die Transport- und Schiffsversicherung treffen, erwartet Markus Spielmann vom Rückversicherer Munich Re. Ob die Schäden ausreichen, um sich auf die Prämien auszuwirken, ist allerdings fraglich. Den Versicherern käme das gelegen, die Prämien in den Hauptsparten der Transportversicherung sind hart umkämpft und seit Jahren niedrig. Sorgen macht sich Spielmann über Kumulrisiken durch immer größere Schiffe und das mangelnde Problembewusstsein gegenüber Cyberangriffen in der Branche. … Lesen Sie mehr ›