Archiv ‘Ideal’

Ideal nimmt Geschäftsbetrieb nach Cyberangriff wieder vollständig auf

Die Ideal sieht sich nach dem Cyberangriff wieder auf Kurs: Der Berliner Versicherer hat den Geschäftsbetrieb nach der Ransomware-Attacke vom 10. Dezember 2025 wieder vollständig aufgenommen. Wie die Berliner mitteilen, sind die notwendigen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Internetanbindung abgeschlossen. Website, Services sowie die Kommunikation mit Kunden und Vertriebspartnern laufen wieder ohne Einschränkungen. Kurz vor Weihnachten hatte es noch einige Einschränkungen gegeben.

Der Rückblick auf 2025, Teil 3: D&O-Beben, PKV-Preisschock und Captive-Comeback

Sinkende Rückversicherungspreise, neue Datenschnittstellen und ein Generationswechsel in der Maklerszene treffen im Herbst auf eine Welle von Großschäden. Von September bis Dezember prägen milliardenschwere D&O-Konflikte, stark steigende PKV-Beiträge, schärfere BaFin-Vorgaben im Vertrieb und im Kfz-Markt sowie weitere Umbrüche bei Maklern und Assekuradeuren die Schlagzeilen. Parallel erlebt das Captive-Thema in Deutschland ein Comeback.

Ideal nimmt nach Cyberangriff Geschäftsbetrieb wieder auf

Der Berliner Versicherer Ideal hat nach dem Hackerangriff von Mitte Dezember alle wesentlichen Bereiche des Geschäftsbetriebs wieder aufgenommen. Das teilte das Unternehmen mit. Die interne Infrastruktur sei wieder hergestellt, nach wie vor gebe es keine Anhaltspunkte, dass Kundendaten durch die Attacke abgeflossen seien. Hinter dem Angriff wird die Schadsoftware „Akira“ vermutet, die Sicherheitsexperten russischen Hackern zuschreiben.

Nach „Akira“-Angriff: Ideal nimmt erste Systeme wieder in Betrieb

Der Berliner Versicherer Ideal nimmt nach dem Cyberangriff mit der Ransomware „Akira“ vor ein paar Tagen schrittweise wieder den Betrieb auf. Die forensischen Untersuchungen dauern an, Hinweise auf einen Abfluss von Kundendaten liegen nach Angaben des Berliner Unternehmens weiterhin nicht vor. Erste IT-Systeme wurden demnach wieder in Betrieb genommen, die telefonische Erreichbarkeit für Kunden und Vertriebspartner ist hergestellt. Der Geschäftsbetrieb läuft weiterhin mit Einschränkungen.

Ransomware „Akira“ schlägt bei der Ideal zu

Der Berliner Versicherer Ideal ist Opfer eines Ransomware-Angriffs geworden. Die Systeme wurden daraufhin vom Netz genommen, der Geschäftsbetrieb funktioniert nur noch eingeschränkt. Kundendaten sind aber nach bisherigen Erkenntnissen nicht gestohlen worden, dabei ist die eingesetzte Ransomware „Akira“ für solche Aktionen bekannt. Die Tochter Mylife ist nicht betroffen.

Wachstum nur noch in Nischen oder bei Boomern

Der deutsche Versicherungsmarkt gehört zu den am stärksten fragmentierten. Gleichzeitig ist er in weiten Teilen gesättigt, und angesichts der demographischen Entwicklung stehen die Zeichen eher auf Schrumpfkurs denn auf Wachstum. „Wer wirklich wachsen möchte, wird den Blick nach links und rechts werfen oder sich in gute profitable Nischen begeben müssen und sich mit einer gewissen Größe zufriedengeben“, erklärte Mathias Röcker (Bild) von PwC bei einer MCC-Konferenz. Ideal-Chef Maximilian Beck plädierte dafür, mit Blick auf die wachstumsschwache Lebensversicherung und das Thema Rentenlücke das Vertriebspotenzial im Bereich der Babyboomer stärker zu nutzen.

Ideal mit neuem Kapitalanlage-Chef

 Exklusiv  Marc Schwetlik wechselt zum 1. Oktober 2025 von der Bayerischen in die Vorstände der Ideal Versicherungsgruppe. Dort wird er die Ressortverantwortung für die Kapitalanlage und Beteiligungen übernehmen. Er folgt auf den 62-jährigen Karlheinz Fritscher, der das Unternehmen Ende des Jahres mit Auslaufen seines Vertrags verlassen wird.

Allianz hält Überschussbeteiligung konstant

Während Ergo, Axa, Nürnberger, Inter und VPV die Überschussbeteiligung in der Lebensversicherung 2025 erhöhen, will Marktführer Allianz die Kundengutschrift nicht verändern. Vorstand Volker Priebe verweist im Gespräch mit dem Versicherungsmonitor darauf, dass der Versicherer die Kunden bereits in den vergangenen zwei Jahren und damit früher als andere Wettbewerber an den steigenden Zinsen hat teilhaben lassen. Für den Markt rechnet die Ratingagentur Assekurata mit einer weiter steigenden Überschussbeteiligung im kommenden Jahr.

Stefanie Schlick rückt ins VöV-Präsidium auf

 Leute – Aktuelle Personalien  Stefanie Schlick, die designierte Vorstandsvorsitzende der Sparkassen-Versicherung Sachsen, ist neues Mitglied im Präsidium des Verbands öffentlicher Versicherer (VöV). Sie übernimmt den Posten von Gerhard Müller. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei Dual, dem Berliner Versicherer Ideal, der SPB Group und der Zurich. Außerdem hat der frühere Talanx-Manager Christopher Lohmann einen weiteren Job.

Mylife gewinnt HDI als Partner

 Exklusiv  Die HDI-Tochtergesellschaften im Geschäftsfeld Bancassurance und die Ideal-Tochter Mylife gehen eine Partnerschaft ein. Künftig können Bankangestellte und ihre Kunden zwischen tausenden von Fonds und ETFs im Lebensversicherungsmantel wählen und sie täglich anpassen. Offenbar kann die HDI Bancassurance mit Sitz in Hilden mit ihrer bisherigen IT das nicht darstellen, deshalb die Lösung mit Mylife in Göttingen. In dem neuen Konsortium hat HDI 80 Prozent des Geschäfts, Mylife 20 Prozent.

Ergo und Alte Leipziger erhöhen Verzinsung

Mit der Ergo und der Alten Leipziger haben sich zwei weitere Lebensversicherer entschlossen, ihre Überschussbeteiligung für das kommende Jahr zu erhöhen. Zuvor hatten schon VPV und Nürnberger angekündigt, ihren Kunden mehr Geld gutzuschreiben. Rückenwind erhalten die Anbieter von den steigenden Zinsen, doch die Kapitalerträge sprudeln noch nicht so stark wie erhofft. Die Ratingagentur Assekurata rechnet damit, dass sich die laufende Verzinsung für 2024 um 20 bis 30 Basispunkte erhöhen wird.

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