Archiv ‘IT’

Alte Systeme, neues Verständnis: Wie Nomain Versicherern ihren Code erklärt

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Das finnische Start-up Nomain will eines der größten IT-Probleme von Versicherern lösen: den jahrzehntealten Mainframe-Code verständlich machen. CEO und Mitgründer Henri Kasurinen setzt dafür auf KI-gestützte Codeanalyse. Zu den Unterstützern des jungen Unternehmens zählt Ex-HDI-Chef Christopher Lohmann. Er sieht in der Technologie großes Potenzial für die Transformation, die Erfüllung regulatorischer Anforderungen und den KI-Einsatz bei Versicherern. Neben den nordischen Ländern ist für Nomain vor allem der deutsche Markt hochinteressant.

Neue Töne von Versicherungschefs, weiter so vom GDV

Herbert Frommes Kolumne

Stefanie Schlick, Chefin der Sparkassenversicherung Sachsen, und Axa-Deutschlandchef Thilo Schumacher fanden beim SZ-Versicherungstag Anfang Februar deutliche Worte zur Lage der Branche. GDV-Präsident Norbert Rollinger dagegen glaubt, dass eigentlich alles in Ordnung ist. In der Branche hat endlich die längst überfällige Diskussion begonnen, schreibt Herbert Fromme.

Nach „Akira“-Angriff: Ideal nimmt erste Systeme wieder in Betrieb

Der Berliner Versicherer Ideal nimmt nach dem Cyberangriff mit der Ransomware „Akira“ vor ein paar Tagen schrittweise wieder den Betrieb auf. Die forensischen Untersuchungen dauern an, Hinweise auf einen Abfluss von Kundendaten liegen nach Angaben des Berliner Unternehmens weiterhin nicht vor. Erste IT-Systeme wurden demnach wieder in Betrieb genommen, die telefonische Erreichbarkeit für Kunden und Vertriebspartner ist hergestellt. Der Geschäftsbetrieb läuft weiterhin mit Einschränkungen.

Agentic Fox setzt auf digitale Mitarbeiter statt Kernsystem-Modernisierung

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Digitale Mitarbeiter statt jahrelanger IT-Großprojekte: Mit Agentic Fox gründen der frühere HDI-Manager Sven Lixenfeld und sein Mitstreiter Christian Berngen ein Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen, das Versicherern einen alternativen Weg zur Automatisierung verspricht. Ihr Ansatz stellt gängige Annahmen infrage, etwa, dass Effizienz nur über neue Kernsysteme erreichbar ist. Wie das konkret funktioniert, erklären sie im Interview mit dem Versicherungsmonitor.

„Last Christmas“ in der Versicherungsbranche: gleiche Hits, neuer Beat, andere Tonalität

Digitaler Dienstag

Wer kennt ihn nicht, diesen alljährlichen „Wham-Moment“. Es ist wieder so weit, der Klassiker „Last Christmas“ erstürmt sämtliche Radiostationen. Und in der Versicherungsbranche? Dieselben „Hits“: Regulatorik, komplexe IT-Landschaften, Fachkräftemangel. Die Branche kennt sie in- und auswendig, trotzdem bleiben sie aktuell und fordern Aufmerksamkeit, schreibt Hans-Peter Holl, Vorstand der Convista AG im Bereich Versicherungen.

IT-Strategiewechsel bei der R+V

Exklusiv

Abschied von der Eigenentwicklung: Die Wiesbadener Versicherungsgruppe R+V hat einen Auswahlprozess für Anbieter von Standardsoftware gestartet. Das bedeutet einen Strategieschwenk, denn eigentlich wollte der Versicherer das neue Bestandssystem selbst entwickeln.

Nürnberger: „DORA ist cool“

Über regulatorische Themen sprechen Versicherer in der Regel nicht so gerne. Anders ist das beim Digital Operational Resilience Act. Zumindest der IT-Vorstand der Nürnberger, Thomas Reimer, sieht DORA, wie die EU-Verordnung abgekürzt heißt, positiv. Denn Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema. Das habe sein Unternehmen zuletzt im Zusammenhang mit der immer wahrscheinlicher werdenden Übernahme durch die Vienna Insurance Group festgestellt.

Fitch erwartet mehr Run-off-Deals in Deutschland

Die Ratingagentur Fitch sagt für 2026 mehr Übernahmen von geschlossenen Beständen auf dem deutschen Markt voraus. Deals in Höhe von insgesamt 25 Mrd. Euro seien möglich. Die aktuell starke Kapitalposition werden die deutschen Lebensversicherer, inklusive der Konsolidierer, beibehalten. Fitch bewertet den Ausblick für den Sektor mit „neutral“.

Neue Strategien und Captives

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Neue Strategie von Munich Re, Captive Day von KPMG, Pressegespräch zu Infrastruktur-Investitionen der Allianz und IT-Jahreskongress des GDV

Ein Fest für Maklerkonsolidierer

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Großmakler-Dinner der Süddeutschen Zeitung. Außerdem legen Hannover Rück, Munich Re, Swiss Re, Swiss Life, Generali, Talanx, Allianz, W&W sowie MLP Zahlen vor.

Neue Führungskräfte bei Baloise, MSIG, FM und FTI

Leute – Aktuelle Personalien

Die deutsche Baloise hat einen Nachfolger für die IT-Vorständin Manuela Moog gefunden. Ab 1. November wird Matthias Hilgert diese Position übernehmen. Die deutsche Niederlassung von MSIG Europe baut das Führungsteam in den Bereichen Risk Engineering sowie Captive und alternativer Risikotransfer aus. Außerdem hat der Industrieversicherer FM eine neue CFO. Außerdem verstärkt das Beratungsunternehmen FTI Consulting seine Cybersicherheitseinheit.

BaFin ermahnt Signal Iduna erneut

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Signal Iduna erneut aufgefordert, Mängel bei der IT-Geschäftsorganisation abzustellen. Hintergrund ist eine Nachprüfung im vergangenen Jahr. Dabei ist die Behörde zu dem Ergebnis gekommen, dass noch nicht alle bei der erstmaligen IT-Prüfung 2021 monierten Punkte behoben worden sind. Die Signal Iduna zeigt sich optimistisch, die Anforderungen bald erfüllen zu können.

Plattformen sind keine Tools

Digitaler Dienstag

In der Versicherungsbranche ist das Wort „Plattform“ schnell gesagt, wenn es um technologische Infrastruktur oder Anbindung geht. Doch so nützlich diese Perspektive ist – sie greift zu kurz. Denn Plattformen sind keine Tools. Sie sind Marktplätze, auf denen sich Rollen, Regeln und Relevanz ordnen. Wer sie nur als Erweiterung der eigenen Systemlandschaft betrachtet, wird ihrer Wirkung nicht gerecht.

Mit BPMN zu stärkerer regulatorischer Resilienz

The Long View – Der Hintergrund

Wachsende regulatorische Anforderungen durch SFDR, CSRD und DORA und gleichzeitig veraltete Systeme – die Herausforderungen für Versicherer nehmen spürbar zu. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an digitale Agilität und Resilienz. Business Process Model and Notation (BPMN) hilft, diese Herausforderungen zu meistern und durch standardisierte Prozessmodellierung nicht nur die Compliance zu sichern, sondern auch Effizienz, Automatisierung und Innovationsfähigkeit zu steigern. Die Auswahl der passenden Business Process Engine ist dabei ein Schlüsselfaktor.

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