Archiv ‘Jahreszahlen’

Aon sieht sich gut gerüstet für 2024

Der Großmakler Aon hat 2023 einen Umsatz von 13,4 Mrd. Dollar (12,4 Mrd. Euro) erzielt, was einen Anstieg des organischen Wachstums von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Damit sieht sich Aon in seinen strategischen Überlegungen bestätigt. Denn auch, wenn einige wichtige Kennzahlen noch besser hätten ausfallen können, fokussiert sich der Makler auf seine langfristigen Ziele. … Lesen Sie mehr ›

Gothaer sieht sich bei Fusion mit Barmenia auf Kurs

Der Kölner Versicherer Gothaer sieht sich auf gutem Weg, die geplante Fusion mit der Barmenia bis Ende 2024 abgeschlossen zu haben. Derzeit befinden sich beide Unternehmen in der Due Diligence-Phase, in der mögliche Risiken für den Zusammenschluss geprüft werden. Außerdem arbeiten die Gremien derzeit an der künftigen Konzernkonstruktion – wobei vor allem die beiden Krankenversicherer im Fokus stehen. Mit dem Gesamtjahr 2023 zeigte sich Vorstandschef Oliver Schoeller trotz zahlreicher Herausforderungen zufrieden. … Lesen Sie mehr ›

Gothaer: Ein schwieriges Jahr liegt hinter uns

Der Kölner Versicherer Gothaer blickt mit gemischten Gefühlen auf das vergangene Jahr zurück. Der Krieg in Europa, die wachsende Inflation und Rezessionssorgen wirken sich auf das Geschäft des Unternehmens aus, vor allem in der Lebensversicherung. Vorstandschef Oliver Schoeller zeigte sich jedoch optimistisch, denn trotz der Herausforderungen konnte der Konzern den Gewinn leicht steigern. … Lesen Sie mehr ›

Provinzial: Hohe Unwetterschäden, moderater Verlust

Der Provinzial-Konzern hat das vergangene Jahr mit einem Vorsteuerverlust von 78,3 Mio. Euro abgeschlossen. Grund war die starke Belastung durch Naturkatastrophen, allen voran Tief „Bernd“ im vergangenen Sommer. Die Katastrophe kostete den öffentlichen Versicherer brutto 1,6 Mrd. Euro, die Rückversicherung übernahm davon allerdings nur 683 Mio. Euro. Wie viele Lebensversicherer musste die Provinzial im vergangenen Jahr gut verzinste Wertpapiere verkaufen, um die Zinszusatzreserve zu bedienen. Auch das Jahr 2022 ist bislang von hohen Unwetterschäden geprägt. … Lesen Sie mehr ›

VGH ohne „Bernd“- aber mit hohen Feuerschäden

Zwei dramatische Brände in Industrieanlagen haben den Hannoveraner Versicherer VGH im vergangenen Jahr Millionen gekostet. Dagegen blieb die Gesellschaft, die aus dem Lager der öffentlichen Versicherer stammt, von Naturkatastrophenschäden durch „Bernd“ weitgehend verschont. Chef Ulrich Knemeyer sieht in allen Geschäftsbereichen noch Luft nach oben, glaubt aber, dass sein Unternehmen für die aktuellen Krisen gut aufgestellt ist. … Lesen Sie mehr ›

Ping An bekommt Covid zu spüren

Durch die Unsicherheiten an den internationalen Märkten infolge der Corona-Krise sind Chinesinnen und Chinesen zurückhaltender beim Kauf von Lebens- und Krankenversicherungen geworden. Das hat der chinesische Versicherer Ping An im vergangenen Jahr zu spüren bekommen. Der Nettogewinn ging um 29 Prozent auf 101,6 Mrd. Yuan (14,4 Mrd. Euro) zurück. Dazu beigetragen haben auch Wertminderungen bei Immobilieninvestments. Sehr gut läuft bei Ping An hingegen der Einsatz von künstlicher Intelligenz. … Lesen Sie mehr ›

Verti will den Markt schlagen

Der Kfz-Versicherer Verti, der zum spanischen Mapfre-Konzern gehört, hat im vergangenen Jahr gut zugelegt und will auch weiterhin schneller als der Markt wachsen. Großes Potenzial sieht die Gesellschaft, die eigentlich als Direktversicherer unterwegs ist, im Geschäft mit Partnern wie Autohändlern. Die Spanier sind allerdings nicht in allen Ländern auf Expansionskurs. Aus einigen Regionen hat sich Mapfre zurückgezogen. Chef Antonio Huertas stört, dass der Konzern nicht überall so innovativ sein kann, wie er will. Er sieht sich von Versicherungsaufsehern ausgebremst. … Lesen Sie mehr ›

Berkshire Hathaway verkraftet hohe Schäden

Warren Buffett dürfte zufrieden sein mit den Erst- und Rückversicherern in seinem Berkshire Hathaway-Konzern. Trotz hoher Belastungen durch Corona, steigender durchschnittlicher Schadenkosten sowie der Naturkatastrophen „Ida“, „Uri“ und der Überschwemmungen in Deutschland verzeichnete er im Versicherungsgeschäft im vergangenen Jahr einen operativen Gewinn von 728 Mio. Dollar. Das Rückversicherungsgeschäft ist jedoch weiter in den roten Zahlen. … Lesen Sie mehr ›

WTW: Gewinn sprudelt, Personalabgang belastet

Der Makler- und Beratungskonzern WTW hat seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um vier Prozent auf 9 Mrd. Dollar (7,9 Mrd. Euro) gesteigert. Deutlich spektakulärer ist die Entwicklung des Nettogewinns, der sich gegenüber dem Vorjahr auf 4,2 Mrd. Dollar verdreifacht hat. Dabei hatte neben dem Verkauf des Rückversicherungsgeschäfts an den US-Makler Gallagher die 1 Mrd. Dollar einen großen Anteil, die Aon wegen der geplatzten Fusion an WTW zahlen musste. Ein großes Problem für WTW sind die Personalabgänge. Vorstandschef Carl Hess will die Lage aber bald in den Griff bekommen. … Lesen Sie mehr ›

Zurich präsentiert Zahlen

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Jahreszahlen der Zurich, Ergebnisse von Scor zur Vertragserneuerung in der Schadenrückversicherung, SZ-Nachhaltigkeitsforum und Vorstellung einer Prognos-Studie … Lesen Sie mehr ›

Corona: Kaum Auswirkungen für Braunschweiger

Der Sachversicherer der Öffentlichen Braunschweig musste vergangenes Jahr deutlich weniger für Kfz-Schäden bezahlen. Da die Deutschen pandemiebedingt weniger Auto fuhren, sanken die Schäden um 20 Prozent. Allerdings machten der Sturm „Sabine“ und die Betriebsunterbrechungsversicherung diese Effekte wieder zunichte. Auch auf Konzernebene hatte die Corona-Pandemie kaum Auswirkungen. Das Nachsteuerergebnis lag mit 24,6 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. … Lesen Sie mehr ›

Hanse Merkur wächst trotz Corona-Einbrüchen

Die Hanse Merkur musste im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie herbe Einschläge in der Reiseversicherung hinnehmen. Die Beiträge gingen um 33,3 Prozent auf rund 160 Mio. Euro zurück. Dass der Versicherer dennoch unter dem Strich eine positive Bilanz ziehen kann, hat er der guten Entwicklung in der privaten Krankenversicherung und der Lebensversicherung zu verdanken. Auch mit dem Kapitalanlageergebnis ist das Unternehmen zufrieden. Es erreichte im Corona-Jahr einen neuen Höchstwert. … Lesen Sie mehr ›

DVAG sorgt sich um politische Debatten

Die Vertriebsorganisation Deutsche Vermögensberatung (DVAG) ist beunruhigt über die politische Debatte um die Altersversorgung im Vorfeld der Bundestagswahl. Die Diskussion um eine kapitalgedeckte, obligatorische Altersversorgung bereite erhebliche Sorge, schreibt der Vorstand im Geschäftsbericht. Das Unternehmen meldete für 2020 einen Umsatzanstieg um 5,9 Prozent auf 1,98 Mrd. Euro und einen höheren Gewinn. Wie in den Vorjahren bricht die Gesellschaft in ihrem Jahresabschluss das Gesetz und veröffentlicht nicht die Vorstandsgehälter. Erneut trug ihr das einen Rüffel der Wirtschaftsprüfer ein und einen nur eingeschränkten Bestätigungsvermerk. … Lesen Sie mehr ›