Archiv ‘Kapitalerträge’

Munich Re hält Gewinn trotz Stürmen und Covid

Der Rückversicherer Munich Re hält an seiner Gewinnprognose für 2021 in Höhe von 2,8 Mrd. Euro nach Steuern fest, einer deutlichen Steigerung gegenüber den 1,2 Mrd. Euro, die das Unternehmen 2020 verdiente. Das teilte der Konzern am Dienstag in München mit. Zwar trafen Katastrophenschäden und Mehrbelastungen aus der Pandemie die Gruppe, aber höhere Kapitalerträge – zum Teil aus Verkäufen von Wertpapieren – glichen das aus. Genaue Zahlen will der Rückversicherer am 9. November vorlegen. … Lesen Sie mehr ›

Policen Direkt: ZZR-Reform wirkt und war nötig

Die Änderung der Zinszusatzreserve (ZZR) 2018 hat die Ertragslage der Lebensversicherer verbessert und war außerdem dringend nötig. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Zweitmarktanbieters Policen Direkt. Die durchschnittliche Finanzstärke der Branche als Verhältnis von Kapitalanlageerträgen zu den Rechnungszinsanforderungen hat sich durch die ZZR-Reform von 105 Prozent auf 114 Prozent verbessert. Bei immerhin 30 von 84 Gesellschaften lag der Wert aber unter 100 Prozent. Bei einem einzelnen Versicherer reichten auch die Gesamterträge nicht aus, um den Anforderungen von Rechnungszins und ZZR gerecht zu werden. … Lesen Sie mehr ›

Aon Benfield: Rückversicherungskapital gesunken

Der Rückversicherungsmakler Aon Benfield hat die Ergebnisse der 27 größten Rückversicherer weltweit analysiert. Demnach ist das Rückversicherungskapital im vergangenen Jahr leicht gesunken. Das in der Branche gefürchtete alternative Kapital steigt aber nach wie vor an. Auch wenn die Gesellschaften noch gute Zahlen vorweisen können, machen sich der Preisdruck und die niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt allmählich bemerkbar. Aon Benfield erwartet, dass die Konsolidierungswelle in der Branche wieder an Fahrt gewinnt. … Lesen Sie mehr ›

Assekurata: Finanzkraft ist auch bei BU bedeutend

Bisher raten Experten vor allem bei kapitalbildenden Lebensversicherungen dazu, die Finanzkraft der Anbieter angesichts der Niedrigzinsphase stärker in den Blick zu nehmen. Die Ratingagentur Assekurata empfiehlt, das auch bei Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) zu berücksichtigen. Denn finanzschwache Versicherer können laut dem Lebensversicherungsreformgesetz Risikoüberschüsse, von denen BU-Versicherten eigentlich profitieren sollten, zur Quersubventionierung von Garantien aus klassischen Lebenspolicen nutzen. Dadurch würden die Prämien von BU-Versicherungen empfindlich in die Höhe schnellen. … Lesen Sie mehr ›

Wachstumsmotor Schaden und Unfall schwächelt

Angesichts schwachen Wachstums in der Lebensversicherung setzen immer mehr Konzerne auf die Schaden- und Unfallsparten. Doch auch diese Wachstumsquelle könnte in den kommenden zwei Jahren versiegen, warnt die Ratingagentur Fitch. Sie rechnet mit einem erneuten Ausbrechen eines Preiskampfes in der Kfz-Versicherung Ende 2016. Zudem befinden sich die Kapitalerträge in der Sparte weiter im Sinkflug. Für Solvency II sieht Fitch die Schaden- und Unfallversicherer dagegen gut gerüstet. … Lesen Sie mehr ›

A.M. Best: Versicherer lassen Banken links liegen

Nach einer Phase der Vernachlässigung rücken die Kapitalerträge wieder in den Fokus der europäischen Versicherer, glaubt die Ratingagentur A.M. Best. Statt den Umweg über Banken zu gehen, treten sie zunehmend selbst als Kreditgeber auf und investieren in Sachwerte. Nicht nur Infrastrukturprojekte sind nach Ansicht der Analysten interessante Investitionsobjekte für Versicherer. Auch die Kreditvergabe an kleine und mittlere Unternehmen könnte ihnen hohe Erträge bescheren. … Lesen Sie mehr ›