Exklusiv Um den Einsatz von KI-Agenten kommt kein Versicherer herum, davon ist der KI-Experte Maximilian Vogel überzeugt. Im Interview erklärt er, wie schnell die Implementierung in der Branche kommen muss und welche Vorteile Agenten gegenüber generativer künstlicher Intelligenz (KI) haben. Agenten im Einsatz haben außerdem gezeigt, dass die KI manchmal allzu menschlich reagiert – in anderen Fällen dagegen gebremst werden muss, um menschlicher zu erscheinen.
Archiv ‘KI-Agenten’
Bots sind nicht geheim, aber brauchen klare Regeln
Digitaler Dienstag KI-Agenten bieten Versicherern erhebliche Effizienzgewinne – sei es in der Dokumentenanalyse, der Schadenbearbeitung oder der Portfolioauswertung. Sie bewegen sich dabei exakt innerhalb der ihnen zugewiesenen Rollen und Rechte, aber keineswegs frei oder unkontrolliert in IT-Systemen. Es muss sichergestellt werden, dass die Integration von KI-Agenten entlang etablierter Compliance- und Sicherheitsrichtlinien stattfindet.
Tech Radar: KI-Agenten und Maschinen-ID im Trend
Der Rückversicherer Munich Re und seine Erstversicherungstochter Ergo haben in ihrem aktuellen Tech Radar elf neue technologische Trends ausgemacht, die für die Versicherungsbranche interessant und wichtig sind. Unter anderem sollten Versicherer unbedingt erste Tests mit auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Agenten durchführen und Maschinen-Identität einführen.
DGTAL und PwC starten Zusammenarbeit
Das von Arndt Gossmann gegründete Insurtech DGTAL und das Beratungsunternehmen Pricewaterhouse Coopers (PwC) in der Schweiz wollen künftig im Bereich der Schadenbearbeitung mithilfe künstlicher Intelligenz zusammenarbeiten. PwC nutzt dafür die DGTAL-Plattform Driller, die unter Verwendung neuartiger KI-Agenten detaillierte Portfolio-Analysen durchführen und Muster in Schadenkonstellationen erkennen kann.
Agentic Workforce: Die nächste Evolutionsstufe der KI
Digitaler Dienstag Wenn in der Versicherungswirtschaft von Agenten die Rede ist, sind meist die Versicherungsagenten gemeint, die im Auftrag des Versicherers Policen verkaufen. Doch für die Branche kann es sich auch lohnen, in Agenten der künstlichen Intelligenz (KI) zu investieren. Eine „Agentic Workforce“ kann zunehmend Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und ganze Prozesse steuern. Sie kann menschliche Mitarbeiter bei der Schadenbearbeitung bis zur Steuerung von Portfolien unterstützen.
Die ersten KI-Agenten sind einsatzbereit
Digitaler Dienstag Die Versicherungsbranche steht an der Schwelle eines tiefgreifenden Wandels. Künstliche Intelligenz (KI) hat eine Flut von Pilotprojekten ausgelöst, und noch bevor viele davon abgeschlossen sind, rollt bereits der nächste Technologieschub auf die Branche zu: KI-Agenten. Diese autonomen Einheiten können komplexe Aufgaben eigenständig bearbeiten. Doch was genau sind KI-Agenten, warum wird ihnen eine so große Bedeutung beigemessen, und welche Relevanz haben sie für die Versicherungsbranche?
Warum Versicherer KI-Champions werden müssen
Digitaler Dienstag Wer glaubt, die tiefgreifenden Veränderungen durch künstliche Intelligenz (KI) würden sich über Jahrzehnte hinziehen, täuscht sich. Die digitale Transformation schreitet explosionsartig voran. Für Versicherer bedeutet das: Die Zeit vorsichtiger Experimente ist vorbei. Wer jetzt nicht ernsthaft in KI investiert, wird zurückfallen in einem Rennen, in dem es keinen zweiten Start gibt.
Karuth-Zelle: KI muss nachvollziehbar sein
Ob im Kundenservice, in der Produktentwicklung oder in der Betrugsbekämpfung – die Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz (KI) bei Versicherern sind vielfältig. Um die Chancen nutzen zu können, müssen die Unternehmen aber nachvollziehen können, wie die Technik zu ihren Ergebnissen kommt und diese stets kritisch hinterfragen, sagte Barbara Karuth-Zelle, Chief Operating Officer bei der Allianz SE, im Vorfeld des SZ-Versicherungstages auf Schloss Bensberg. Sie begrüßt den neuen EU AI Act, der erstmals klare Regeln für den KI-Einsatz bei Unternehmen definiert.
Xaver: Mit KI-Agenten zur Altersvorsorge
Digitale Trends 2025 Das Kölner Insurtech Xaver will mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) den Vertrieb von Altersvorsorgeprodukten effizienter machen. Gründer und CEO Max Bachem setzt dafür auf eine B-to-B-Plattform mit mehreren KI-Agenten. Sie können selbstständig beraten – bis zum Abschluss des Vertrages. Sie können auch Vertriebsmitarbeiter als Co-Pilot unterstützen. Parallel dazu baut Xaver an einem eigenen Vermögensverwalter, für den das Start-up noch auf die BaFin-Lizenz wartet.





