Nachschlag – Der aktuelle Kommentar Einen solchen Ansturm der Massen sieht man in der Versicherungsbranche selten. Er ist da, live und in Farbe! Alle hin, da gibt es etwas zu sehen! Auf der Vermittlermesse DKM in Dortmund stand FDP-Politiker Christian Lindner auf der Bühne – und begeisterte die Messebesucher. Nach dem Streitgespräch mit Peer Steinbrück, SPD, zum Thema „Die Zukunft Deutschlands – rosig oder rostig?“ wurde Lindner derart von Fans belagert, dass mancher Versicherungschef vor Neid erblasste. … Lesen Sie mehr ›
The Long View – Der Hintergrund Joachim Kaiser (Bild), der im Mai 2017 verstorbene Musik- und Literaturkritiker der Süddeutschen Zeitung, hat sich nur selten mit der Versicherungswirtschaft befasst – dann aber höchst anregend. Für die Buchreihe „Versicherung und Literatur“ der damaligen Bayerischen Rück – heute Swiss Re Germany – verfasste Kaiser 1975 den Text „Kann ein Versicherungs-Vorgang ein Lese-Erlebnis sein?“ Um das Manuskript gebeten hatte ihn Hans Hermann Wetcke, damals Direktor bei dem Rückversicherer. Die Bayerische veröffentlichte jährlich ein Buch – meistens einen Roman, später oft zweisprachig – mit Versicherungsbezug, das die Gesellschaft den Kunden schenkte. 1973 erschien das […] … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Die meisten Gesellschaften sind ihren Außendiensten treu ergeben. Aber langsam müssen sie über Alternativen nachdenken. Denn der klassische Versicherungsvertreter stirbt aus – die Vermittler werden zusammen mit den von ihnen betreuten Kunden immer älter. Außerdem müssen die Versicherer damit rechnen, dass über kurz oder lang die Rentenversicherung und der Zoll das Thema Scheinselbstständigkeit bei ihren Ausschließlichkeitsorganisationen wieder auf den Tisch bringen. Dazu kommt, dass ein großer Teil der Außendienstler schlecht bezahlt wird. Die Zustände sind oft unhaltbar und schaden den Versicherern. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Der japanische Elektronikriese Toshiba steht vor der Zerschlagung. Das Unternehmen ist etwas kleiner als Siemens, aber von der Marktbedeutung her mit dem deutschen Konzern vergleichbar. Der Fall wird weitreichende Bedeutung vor allem für japanische Versicherer haben, die Aktien und Anleihen des Konzerns halten. Auch Kreditversicherer sind betroffen. Vor allem aber enthält der Toshiba-Skandal Lektionen für große Konzerne, auch aus der Finanzbranche: Wer zu lange an überkommenen Geschäftsmodellen festhält und Probleme mit kreativer Buchhaltung übertünchen will, riskiert ein rasches Ende. … Lesen Sie mehr ›
Kommentar Der Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft (GVNW) veranstaltet am Donnerstag eine öffentliche Konferenz zu Cyber-Versicherungen und Financial Lines. Jeder kann teilnehmen – außer Vertretern der Presse. Denn der GVNW hat die Journalisten am Montag wieder ausgeladen, nachdem er sie vor zwei Monaten ausdrücklich eingeladen hatte. Einige Referenten hätten mit der Absage ihres Vortrags gedroht, wenn Pressevertreter im Raum wären, hieß es zur Begründung. Das ist ein interessanter Vorgang, der Fragen des Kartellrechts und der Pressefreiheit aufwirft – und des Umgangs der deutschen Wirtschaft mit dem Cyberrisiko. … Lesen Sie mehr ›
Nachschlag – Der aktuelle Kommentar Im fantastischen Tierreich der Versicherungswelt tummeln sich allerhand possierliche Arten. Bei der täglichen Arbeit begegnet die flinkfingrige Gattung Scriptor Vulgaris Coffeinii, der gemeine Journalist mit ausgeprägter Koffeinsucht, immer wieder erstaunlichen Spezies. Begleiten Sie den Versicherungsmonitor auf eine Reise in die unbekannte Welt der Versicherer-Pressestellen. Ähnlichkeiten mit lebenden Exemplaren auf beiden Seiten sind rein zufällig. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Im Mai 2017 müssen die Versicherer ihre Kapitalquoten unter Solvency II offenlegen. Schon heute warnen der GDV und die BaFin davor, mittels dieser Zahlen Gesellschaften vergleichen zu wollen. Dafür sei die Basis zu verschieden. Diese Warnung ist völlig unrealistisch. Natürlich werden Presse, Verbraucherschützer und vor allem die Versicherer mit guten Solvabilitätsquoten die Werte öffentlich vergleichen und bewerten. Denn genau für diese Bewertung sind die Zahlen da. … Lesen Sie mehr ›
Nachschlag – Der aktuelle Kommentar Der Run-off-Spezialist Heidelberger Leben gibt sich einen neuen Namen. Ab dem Herbst wird die Obergesellschaft Viridium Gruppe heißen. Was der Name bedeutet? Das „V“ steht für die Versicherungsbranche, „Iridium“ ist ein seltenes Edelmetall – sehr stabil, widerstandsfähig und wertvoll, betont der Versicherer. Wer „Viridium“ googelt, erlebt eine Überraschung: Namensvetter des Versicherers ist eine quietschgrüne Figur aus dem Anime-Videospiel Pokémon. Das Fabelwesen, das aussieht wie eine Kreuzung aus Drachen, Reh und Hammerhai, ist ein schwieriger Charakter: ein Außenseiter mit ausgeprägten Vertrauensproblemen, jedoch mit interessanten Superkräften. … Lesen Sie mehr ›
Nachschlag – Der aktuelle Kommentar Deutschland optimiert sich. Immer mehr Menschen werten ihre Körperfunktionen mit Fitnessarmbändern und Apps aus. Manche Versicherer wollen den Trend nutzen und tüfteln an Tarifen, die Kunden für Sport und vitaminreiche Einkäufe belohnen. Ihr Plan: die Gesundheitskosten senken und mithilfe der Fitness-Daten mehr über den Kunden erfahren. Wird also alles besser, wenn Couch-Potatoes Fastfood und Zigaretten verschmähen und stattdessen die Joggingschuhe schnüren? Nicht zwangsläufig. Mancher Versicherer erinnert sich gerne an die Zeiten des Marlboro-Cowboys. … Lesen Sie mehr ›
Nachschlag – Der aktuelle Kommentar Heute Morgen erreichte uns eine Pressemitteilung der Cosmos Direkt mit spektakulärem Nachrichtenwert: 37 Prozent der deutschen Autofahrerinnen tragen manchmal High Heels und Stilettos hinterm Steuer, will eine Studie des Umfrageinstituts Forsa im Auftrag des Saarbrücker Direktversicherers herausgefunden haben. Wir fragen uns: Warum muss die Welt das wissen? Benachteiligt diese Studie nicht autofahrende Männer, die ebenfalls gerne hohe Schuhe tragen? Und was hat das alles mit dem Fetisch-Geschäft in der Kölner Engelbertstraße zu tun? … Lesen Sie mehr ›
Nachschlag – Der aktuelle Kommentar: Die lateinische Phrase „quo vadis“ ist in Mode in der Wirtschaft – auch in der Assekuranz. Übersetzt heißt das „Wohin gehst Du?“. „Versicherung – quo vadis?“ oder „Quo vadis, Honorarberater?“ lesen wir. Auch „Quo vadis Deutsche Versicherungslandschaft?“ und „Quo vadis Kfz-Versicherung?“ sind beliebt. Zwar wird die Redewendung in anderen Branchen, zum Beispiel der Presse, arrogant verkannt. Aber in der gegenwärtigen unsicheren Lage erfüllt sie sehr gut ihren Zweck, gerade in der Versicherungswirtschaft, finden wir. … Lesen Sie mehr ›