Unabhängig, kritisch, fair - Versicherungsmonitor ist Teil der WATCH MEDIA GROUP Di. 22. September 2026  ·  Newsletter  ·  Anmelden

Schlagwort-Archiv für ‘Kundennutzen’

Die BaFin und das Wohlverhalten der Vorstände

Herbert Frommes Kolumne

Bei der BaFin tut sich einiges. Dazu gehört, dass die Behörde vor Kurzem vergleichsweise leise eine neue Gruppe eingerichtet hat, die sich ausdrücklich nur mit der so genannten Wohlverhaltensaufsicht befasst und direkt an Versicherungs-Chefaufseherin Julia Wiens berichtet. Was klingt wie ein Begriff aus der Schulordnung eines Internats vor 60 Jahren, hat es in sich: Hier bündelt die Behörde alles, was mit fairer Kundenbehandlung zu tun hat. Die Branche kann sich darauf einrichten, dass die Aufsicht hier wesentlich aktiver werden wird. Sie hat dafür gute Gründe, schreibt Herbert Fromme. … Lesen Sie mehr ›

Zwischen Hype und Handwerk: Wie wir KI wirklich nutzen

Digitaler Dienstag

Versicherer neigen zu zwei gefährlichen Reflexen: zur Trendblindheit, also wir hoffen, dass der Hype vorbei geht, und zur Trendpanik. Wir fangen x Innovationen gleichzeitig an und beenden sie in sechs Monaten wieder leise. Beim Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) werden die meisten nicht an zu wenig Experimenten scheitern, sondern an unscharfen Entscheidungen, wofür sie KI überhaupt einsetzen. Wer Wirkung will, braucht einen klaren Filter, keinen Aktionismus, schreibt Thomas Rodewis, Chief Innovation Officer der Versicherungskammer. … Lesen Sie mehr ›

BaFin nimmt Kreditrisiken der Versicherer in den Blick

Die Finanzaufsicht BaFin will die Kreditrisiken der Versicherer intensiv überwachen. Die Unternehmen hätten bei Kapitalanlagen in alternative Anlageklassen viele Freiheiten, sagte Behördenchef Mark Branson bei der Vorstellung des Berichts „Risiken im Fokus“. „Wir müssen wissen, wie die Versicherer diese Freiheit nutzen.“ Erstmals analysiert die BaFin auch drei Risiken, die Verbraucher betreffen, darunter die Kosten von kapitalbildenden Lebensversicherungen. Auch hohe Provisionen sieht sie kritisch. … Lesen Sie mehr ›

BaFin bleibt an schwarzen Schafen dran

Die Bundesfinanzaufsicht BaFin stellt auch in diesem Jahr wieder die Wohlverhaltensaufsicht in den Mittelpunkt ihrer Arbeit, und die betrifft auch die Lebensversicherer. Versicherungsaufseherin Julia Wiens will weiterhin schwarze Schafe identifizieren, die nicht im Sinne von Kundinnen und Kunden handeln, sagte sie auf einer Veranstaltung des Handelsblatts. Gleichzeitig mahnt sie die Gesellschaften, die Modernisierung ihrer IT-Systeme zu forcieren. Insgesamt bescheinigt sie den Häusern eine robuste Verfassung. … Lesen Sie mehr ›

Run-off muss nicht schlecht für Kunden sein

Wird ein Lebensversicherungsbestand für das Neugeschäft geschlossen und an einen externen Abwickler abgegeben, geht dies zulasten der Kunden, so die häufig geäußerte Kritik von Verbraucherschützern. Eine Studie der Ratingagentur Assekurata zeigt: Das muss nicht zwangsläufig so sein. Die Anbieter geben zwar einen geringeren Anteil des Rohüberschusses an ihre Kunden weiter und mehr an ihre Aktionäre. Da sie aber oft einen höheren Rohüberschuss erwirtschaften, kann das den Versicherten durchaus eine höhere Umsatzrendite bescheren. … Lesen Sie mehr ›

BaFin will Wohlverhaltensaufsicht ausweiten

Die Finanzaufsicht BaFin plant, die sogenannte Wohlverhaltensaufsicht auszuweiten. Im kommenden Jahr will die Behörde Lebensversicherer mit hohen Stornoquoten genauer anschauen, kündigte Versicherungsaufseherin Julia Wiens (Bild) an. Zudem will sie auch bei Schaden- und Unfallversicherern und Krankenversicherern prüfen, ob bestimmte Produkte einen ausreichenden Kundennutzen bieten. Welche Verträge es genau treffen wird, ist noch unklar. Auch Eiopa-Chefin Petra Hielkema will sich verstärkt Nichtlebensversicherer vornehmen. … Lesen Sie mehr ›

Wiens mahnt Versicherer zur Vorsicht

Lebensversicherer, Pensionskassen und Pensionsfonds sollten den Höchstrechnungszins, der zum Jahresbeginn 2025 von 0,25 Prozent auf 1 Prozent steigt, nicht unreflektiert als Garantiezins für das Neugeschäft übernehmen, fordert Julia Wiens, Chefin der Versicherungsaufsicht bei der BaFin. Außerdem gelte es, den Kundennutzen stärker in den Blick zu nehmen. In der Schaden- und Unfallversicherung mahnt Wiens Prämienerhöhungen an. … Lesen Sie mehr ›

Was bedeutet Value for Money?

Nach der Kritik von Versicherungsaufseherin Julia Wiens am mangelnden Kundennutzen einiger Fondspolicen sieht Constantin Papaspyratos vom Bund der Versicherten den oft hochprovisionierten Vertriebsweg über Banken und Sparkassen in Bedrängnis. Moritz Schumann vom Versichererverband GDV betont, dass der Blick allein auf die Kosten zu kurz greife. Lebensversicherer böten noch viele andere Mehrwerte, die den Kunden gar nicht so bewusst seien. Abschläge bei Frühstornos hält der Verband für richtig. … Lesen Sie mehr ›

BaFin: Mangelnder Kundennutzen bei Lebenspolicen

Die Finanzaufsicht BaFin hat seit dem vergangenen Jahr bei 13 Anbietern von fondsgebundenen Lebensversicherungen geprüft, ob ihre Produkte einen angemessenen Kundennutzen stiften. Mit den Ergebnissen ist Versicherungsaufseherin Julia Wiens gar nicht zufrieden. Einige Versicherer missachteten formale Vorgaben, bei anderen sind die Effektivkosten und die Frühstornos viel zu hoch, monierte sie bei einer Fachkonferenz. Auch Rückvergütungen sind Wiens ein Dorn im Auge. Sie droht mit Vertriebsverboten, aber auch persönlichen Konsequenzen für die betroffenen Vorstände. … Lesen Sie mehr ›

Finanzwende: Riester-Rente ohne Kundennutzen

Typische Riester- und Rürup-Renten liefern über die gesamte Laufzeit eine Rendite von deutlich unter 2 Prozent – und damit keinen angemessenen Kundennutzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Finanzwende Recherche, die zur Bürgerwende Finanzwende gehört. 111 staatlich geförderte Verträge haben die Verbraucherschützer untersucht. … Lesen Sie mehr ›

DAV: Viele Produktmerkmale nicht quantifizierbar

Das Konzept „Value for Money“ ist ein zentraler Bestandteil der geplanten EU-Kleinanlegerstrategie. Dahinter steht die Frage, wie sich das Preis-Leistungs-Verhältnis von Anlageprodukten messen lässt, schreibt die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) in der aktuellen Ausgabe ihres Magazins „Aktuar Aktuell“. Die Versicherungsmathematiker halten die Aussagekraft von Kennziffern für den Kundennutzen aber für begrenzt. … Lesen Sie mehr ›

Lebensversicherer sollen Kosten besser verteilen

Nach ihrem Merkblatt-Entwurf zu den Kosten von Lebensversicherungen legt die Finanzaufsicht in ihrem hauseigenen BaFin-Journal nach: Bei der Beurteilung, ob ein Produkt einen angemessenen Kundennutzen stiftet, müssen die Anbieter die Möglichkeit einer vorzeitigen Vertragsbeendigung stärker in den Blick nehmen. Bei sehr hohen Stornowahrscheinlichkeiten reiche der gesetzliche Zwang zur Verteilung der Abschluss- und Vertriebskosten auf die ersten fünf Jahre nicht aus, um eine positive Rendite zu gewährleisten. Die Behörde plädiert dafür, die Kosten über die Vertragslaufzeit besser zu verteilen. … Lesen Sie mehr ›

BaFin veröffentlicht Richtwerte

Kurz vor ihrer Jahrestagung der Versicherungsaufsicht hat die BaFin ihre Vorstellungen von Kostenobergrenzen für Lebensversicherungen konkretisiert. In einem Merkblatt-Entwurf kündigt sie an, all jene Anbieter zu überprüfen, deren Hauptverkaufsprodukte Effektivkosten im oberen Viertel der Branchenwerte aufweisen. Anbieter, die bei ihren Aufwendungen für Versicherungsvermittler zu den oberen 25 Prozent gehören, können sich ebenfalls auf engeren Kontakt mit der Behörde einstellen. Die BaFin definiert auch, wie aus ihrer Sicht ein angemessener Kundennutzen auszusehen hat, den alle Gesellschaften gewährleisten müssen. … Lesen Sie mehr ›

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