Archiv ‘Makler’

Maklerkonsolidierung: Hat der Big Bang begonnen?

 Meinung am Mittwoch  Versicherungsmakler sind bislang von der Corona-Krise weitgehend verschont geblieben. Das macht sie attraktiv für Private Equity-Firmen, die sich Investitionsziele suchen. Für Unternehmer ist gerade also ein guter Verkaufszeitpunkt. Sie können sich ihre Investoren fast schon aussuchen. Bei der Übernahme von Maklern gibt es allerdings ein unterschätztes Risiko.

Altersvorsorge: Banken weiterhin Spitzenreiter

Banken bleiben insgesamt Spitzenreiter beim Vertrieb von privaten Altersvorsorgeprodukten. Während sie bei Einmalbeiträgen weiter fast die Hälfte des Neugeschäfts liefern, verlieren sie bei den laufenden Beiträgen jedoch leicht an Boden. Private Altersvorsorge an sich wird immer wichtiger. Das zeigt die jährliche Studie des Beraters und Maklers Willis Towers Watson über die Vertriebswege in der Lebensversicherung.

Dr. Klein Wowi Finanz schluckt Makler GWB

Der zum Finanzdienstleister Hypoport gehörende Finanzberater Dr. Klein Wowi Finanz AG aus Lübeck verstärkt sein Versicherungsgeschäft mit der GWB Gesellschaft für wohnungswirtschaftliche Beratung. Der Dresdener Versicherungsmakler ist wie Dr. Klein Wowi Finanz auf gewerbliche Kunden aus der Wohnungsbranche spezialisiert. Guido Raasch, Leiter des Versicherungsgeschäfts bei Dr. Klein Wowi, kennt die neue Tochter aus seiner beruflichen Vergangenheit gut.

LTA wildert erneut bei von Lauff & Bolz

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Kölner Makler LTA Legal & Tax Assekuranzmakler stellt sich in der Geschäftsführung breiter auf. Dafür bedient sich das neu gegründete Unternehmen pikanterweise einmal mehr beim Frechener Konkurrenten von Lauff & Bolz. Außerdem: Bei Phönix Maxpools Tochtergesellschaft Phönix Schutzgemeinschaft Assekuradeur GmbH übernimmt ein alter Bekannter die Führung. Blackfin Capital Partners angelt sich einen ausgewiesenen Experten.

Friederike Krieger

Makler im Kaufrausch

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Virtuelle Nachhaltigkeits-Konferenz von Analyst Carsten Zielke

Ecclesia kauft in Belgien zu

Die Detmolder Maklergruppe Ecclesia kauft in Belgien zu. Sie erwirbt die Firma Kegels & Van Antwerpen. Bislang ist die Gruppe schon mit zwei Töchtern in dem Nachbarland vertreten. Künftig wird sie rund 200 Mitarbeiter dort beschäftigen und zu den größeren Maklerhäusern gehören. Die Übernahme gehört zu einer Reihe von Zukäufen, mit denen Ecclesia die Präsenz in wichtigen Märkten Europas ausbaut.

Armon: „Die Zeit des Bauchladens ist vorbei“

 Exklusiv  Im Streit zwischen Gastronomen und Versicherern um Leistungen aus Betriebsschließungspolicen sind bisher sehr unterschiedliche Urteile gefallen. Während sich Wirte mit Versicherungsbedingungen, die einen dynamischen Verweis auf das Infektionsschutzgesetz enthalten, oft durchsetzen konnten, gleicht der Gang vor Gericht mit statischen Listen von Infektionskrankheiten einem Glücksspiel, so Anwalt Mark Wilhelm. Das könnte langfristig auch zum Problem für Makler werden, die den Wirten diese Policen vermittelt haben, glaubt Branchenkenner Marcel Armon (Bild). Die wichtigste Lehre aus der Corona-Krise für Vermittler aus seiner Sicht: Makler sollten sich spezialisieren.

Was Schunck digital vorhat

 Exklusiv  Der Spezialmakler Schunck arbeitet kräftig an seiner Digitalisierung. Kürzlich haben sich die Münchener mit der Plattform Thinksurance zusammengetan. Was sich Schunck von der Zusammenarbeit verspricht, wie es mit der Digitalisierung nach der Übernahme von Schunck durch Ecclesia weitergeht, und was der Einstieg des früheren Perseus-Chefs Richard Renner für die Digital-Strategie bedeutet, erläutern Klaus Rückel (Bild), Geschäftsführer der Schunck-Gruppe, und Sven-Stephen Petersmarck, Leiter digitale Geschäftsentwicklung bei Schunck, im Interview mit dem Versicherungsmonitor.

Neue Anforderungen für Vermittler

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Seit Inkrafttreten der EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD sind Versicherer und Vermittler verpflichtet, ihre Produkte einem speziellen internen Aufsichts- und Governance-Verfahren (Product Oversight and Governance, POG) zu unterziehen. Das soll sicherstellen, dass die Interessen des gesamten Produktlebenszyklus berücksichtigt werden. Jetzt hat die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa ihre aufsichtlichen Anforderungen an diesen Prozess definiert. Das stellt vor allem Makler mit eigenen Wordings, aber auch neue digitale White-Label-Anbieter vor große Herausforderungen.

Garlich Wulff ist gestorben

Garlich Wulff, Urgestein der Industrieversicherung, ist mit 81 Jahren gestorben. Wulff war erfolgreich als Makler und Assekuradeur und unterhielt exzellente Beziehungen zum Londoner Versicherungsmarkt Lloyd’s. Bis zuletzt verfolgte er aufmerksam die Entwicklungen in der Branche, der er auch im Ruhestand durch seine beiden Söhne Frederik und Lennart eng verbunden blieb. Wulff verbrachte den größten Teil seines Lebens im Rheinland, fühlte sich aber  immer als Hanseat.

Haas und Knof verlassen Marsh

 Exklusiv  Claudia Haas, Leiterin Corporate & Sales, sowie Bernd Knof, Chef des Marsh-Assekuradeurs Victor Deutschland, und der Großmakler Marsh gehen künftig getrennte Wege. Das teilte das Unternehmen am Dienstag seinen Mitarbeitern mit. Über die Ziele der beiden Manager ist bislang nichts bekannt. Marsh will die Positionen vorerst durch Doppelfunktionen besetzen.

BSV-Krimi: Vermittler rücken ins Visier

 Meinung am Mittwoch  Die Frage, ob Umsatzeinbußen von Gastronomen im Corona-Lockdown durch die Betriebsschließungsversicherung (BSV) gedeckt sind, haben Gerichte bisher höchst unterschiedlich beantwortet. Je nachdem, ob die zugrundeliegenden Bedingungen eine dynamische oder statische Verweisung auf das Infektionsschutzgesetz enthalten, fielen die Urteile zugunsten oder zuungunsten der Versicherungsnehmer aus. Warum haben die einen Kunden die für sie bessere Police abgeschlossen und die anderen nicht? Damit rückt auch die Frage nach der Beraterhaftung in den Fokus.

Truck digitalisiert Bestände

 Digitale Trends 2021  Der Scan-Truck von HDI soll die Papierberge im Kundenbestand von Maklern reduzieren. Ziel ist die Umstellung auf ein digitales Portfolio. Der Wagen nutzt zwei Computer, einen Hochleistungs-Scanner und eine eigene Strom- sowie Internetversorgung. Eine Software hilft außerdem dabei, das Portfolio zu optimieren. Zur Verfügung steht der Scan-Truck Vertriebspartnern von HDI und Maklern, die das werden wollen.

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