Archiv ‘Naturkatastrophen’

Industrieversicherer leiden unter Euro-Krise

Die europäische Währungskrise macht den deutschen Industrieversicherern zu schaffen. „Wir sehen eine sinkende Nachfrage bei Deckungen, weil Handel und Transport zurückgehen und Investitionen verschoben werden“, sagte Christopher Lohmann, Deutschlandchef beim Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS), der zur Allianz gehört.

Überschwemmungen schrecken Versicherer nicht

Versicherer und Rückversicherer sind von Überschwemmungen weniger stark betroffen als von schweren Stürmen. „Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Überschwemmungen und anderen Naturereignissen“, sagte Ernst Rauch, Leiter des Corporate Climate Centre beim Rückversicherer Munich Re. „Bei Stürmen etwa ist der Anteil der versicherten Schäden an den gesamwirtschaftlichen Schäden in der Regel deutlich höher.“

Allianz kommt mit blauem Auge davon

Der Hurrikan Sandy, der im Oktober 2012 die US-Ostküste traf, kostet den Weltmarktführer weniger als erwartet. Die Gruppe kommt billiger weg als der Konkurrent Zurich. Die Münchener gehen weiter von einem operativen Gewinn von mehr als 9 Mrd. Euro für 2012 aus.

Der Wirbelsturm Sandy schlägt bei der Allianz mit 590 Mio. Dollar (455 Mio. Euro) zu Buche. Das umfasst Zahlungen an Kunden und Prämien für die Wiederauffüllung des Rückversicherungsschutzes. Der Gesamtschaden für den deutschen Konzern ist damit niedriger als von vielen Beobachtern erwartet. Konkurrent Zurich meldete eine Gesamtbelastung von 700 Mio. Dollar.

Allianz-Vorstand Dieter Wemmer, seit Anfang des Jahres […]

Weniger Sturmschäden in Deutschland

2012 haben sich die Schäden durch Unwetter in Grenzen gehalten. Doch der Frost Anfang des Jahres hat viele Wasserleitungen zum Platzen gebracht. Das könnte Hausbesitzern auch in diesem Jahr blühen.

Nach einem von vielen Unwettern geprägten Jahr 2011 war das vergangene Jahr im Hinblick auf größere Sturm- und Elementarschäden relativ ruhig. Das ist das Fazit der aktuellen Schadenbilanz 2012 des zur Munich Re gehörenden Versicherers Ergo.

Die Schäden durch Unwetter lagen nach ersten Schätzungen noch unter der durchschnittlichen volkswirtschaftlichen Belastung von 1,1 Mrd. Euro. Im Vorjahr verursachten Elementarschadenereignisse Schäden in Höhe von 1,4 Mrd. Euro, davon waren 760 Mio. Euro […]

Neuer Anbieter zielt auf Asiens Wachstumsmärkte

Der chinesische Mischkonzern Fosun investiert in die Rückversicherung. Peak Re soll zu einer der führenden Adressen in Asien werden und wird mittelfristig Munich Re und Swiss Re Konkurrenz machen.

Der chinesische Konzern Fosun investiert erneut in die Versicherungsbranche. Das Unternehmen hält 85,1 Prozent der 550 Mio. Dollar Kapital, mit denen die neue Peak Re in Hongkong ausgestattet ist. Partner ist die International Finance Corporation, eine Tochter der Weltbank, die sich mit 14,9 Prozent beteiligt.

Fosun besitzt bereits 16,8 Prozent von Yong An Insurance in Xian, einem Schaden- und Unfallversicherer. Außerdem hat der Konzern gemeinsam mit der US-Gesellschaft Prudential einen Lebensversicherer […]

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