Tag Archive for ‘S&P’

P&I-Clubs: Hohe Reserven wecken Begehrlichkeiten

Die Preise in der Schiffshaftpflichtversicherung werden bei der aktuellen Erneuerung für die meisten Reeder steigen. Fast alle Anbieter haben Prämienerhöhungen angekündigt. Die Makler hatten vergeblich dafür plädiert, angesichts der Corona-Pandemie das Prämienniveau unverändert beizubehalten. Jetzt wollen sie den Beitragsschock durch Rückzahlungen aus den freien Reserven abmildern. … Lesen Sie mehr ›

Briten wollen anders regulieren

Die britische Regierung sieht gute Chancen für Banken, Versicherer und Fonds nach dem Ende der Übergangsfrist am 31. Dezember 2020. Finanzminister Rishi Sunak sagte am Sonntag, Großbritannien könne „die Dinge etwas anders angehen“. Das könnte auch Veränderungen an Solvency II für britische Versicherer bedeuten. Allerdings dürften allzu starke Abweichungen die von der EU und Großbritannien angestrebte Äquivalenz gefährden – die gegenseitige Anerkennung der Aufsichtsregeln. … Lesen Sie mehr ›

S&P sieht britische Ratings stabil

Mit dem Jahresende läuft die einjährige Übergangsphase für Großbritannien aus, soweit es nicht noch eine Überraschung in letzter Sekunde gibt. Damit könnte das Land bedeutende Änderungen an den Regeln für die Versicherungsaufsicht vornehmen. Die Ratingagentur Standard & Poor‘s (S&P) rechnet aber nicht mit derart starken Veränderungen im Zuge des aktuellen Reviews des Finanzministeriums, dass sich Änderungen der Ratings für britische Versicherer ergeben würden. Tatsächlich bekennt sich die britische Aufsicht in einem aktuellen Brief zu den Prinzipien von Solvency II. … Lesen Sie mehr ›

S&P: Branche in unruhigem Fahrwasser

Die Versicherer haben sich im Umfeld der Pandemie bisher widerstandsfähig gezeigt, urteilen die Rating-Experten von S&P. Die Agentur hat im laufenden Jahr weniger als zehn Prozent der Ratings oder Ausblicke von Erstversicherern anpassen müssen. Der Großteil der Verluste werde von Rückversicherern beglichen. Doch das Umfeld bleibt schwierig. Vor allem auf der Kapitalanlageseite drohen den Anbietern auch in den kommenden Monaten Probleme, längst nicht nur von Corona. … Lesen Sie mehr ›

Schwächen in den Bedingungen ausmerzen

Die Streitigkeiten um Betriebsunterbrechungspolicen haben der Versicherungswirtschaft vor Augen geführt, wie wichtig klar definierte Vertragsbedingungen sind. „Man kann nicht vorsichtig genug sein, wenn es um die Wordings geht“, sagte Alison Martin, Europachefin des Versicherers Zurich, bei der Rückversicherungskonferenz der Ratingagentur Standard & Poor’s. Moses Ojeisekhoba, Rückversicherungschef der Swiss Re, betonte, dass die Branche jenseits der Auseinandersetzungen um Betriebsschließungen viele Corona-Schäden anstandslos gezahlt habe. Die Rechnung könnte in den kommenden Monaten noch weiter in die Höhe schnellen. … Lesen Sie mehr ›

S&P wünscht sich mehr Kommunikation bei IFRS 17

Die Ratingagentur Standard & Poor’s wünscht sich im Vorfeld der Einführung von IFRS 17 von den Versicherern mehr Angaben dazu, wie sich durch den neuen Bilanzstandard die Finanzberichterstattung der Gesellschaften ändert. Ratingagenturen, Aktionäre und auch die Gesellschaften selbst dürften profitieren, wenn es dadurch weniger Überraschungen gäbe und die Umstellung weniger abrupt wirke. S&P geht nicht davon aus, dass sich durch IFRS 17 die Ratings der Versicherer verändern – es sei denn, sie würden aufgrund des neuen Standards ein anderes Verhalten … Lesen Sie mehr ›

S&P: Negativer Ausblick trotz steigender Preise

Die Preise in der Rückversicherung steigen zurzeit stark. Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat der Branche dennoch erneut einen Dämpfer verpasst und den negativen Ausblick von Mai bestärkt. Sie geht davon aus, dass die Anbieter es in diesem Jahr erneut nicht schaffen werden, ihre Kapitalkosten zu verdienen, sagte S&P-Director Johannes Bender in einer Pressekonferenz. Die Gruppe der 20 größten Rückversicherer wird in diesem Jahr im Schnitt eine Schaden- und Kostenquote von 103 bis 108 Prozent erwirtschaften. Die Corona-Pandemie werde … Lesen Sie mehr ›

GDV kämpft für niedrigere Preise bei Rating-Daten

Die deutschen Versicherer setzen sich gemeinsam mit der Interessenvertretung der Asset Manager für eine stärkere Regulierung der drei großen amerikanischen Ratingagenturen ein. Als institutionelle Investoren seien sie auf die Daten von Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch angewiesen. Diese nutzten jedoch ihre starke Marktmacht, um immer weiter die Preise zu erhöhen. Der Versicherverband GDV und der Fondsverband BVI fordern deshalb in einem gemeinsamen Brief an die EU-Kommission, die Konzerne zu mehr Preis- und Kostentransparenz zu verpflichten. … Lesen Sie mehr ›

S&P erwartet Cyberboom

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) rechnet damit, dass der Cyberversicherungsmarkt bald um jährlich 20 bis 30 Prozent wachsen wird. Den nötigen Schwung wird ihm die Covid-19-Pandemie verleihen, glaubt S&P. Sie zwingt viele Unternehmen dazu, ihre digitale Transformation zu beschleunigen, was die Firmen verwundbarer für Cyberangriffe macht. Die Versicherer müssen allerdings ihre Hausaufgaben machen, wenn sie von dem Boom profitieren wollen. … Lesen Sie mehr ›

S&P zweifelt an Allianz-Industrieversicherer

Der Allianz-Industrieversicherer AGCS war zuletzt versicherungstechnisch in die roten Zahlen gerutscht. Eine Mischung aus Preiserhöhungen und dem Ausstieg aus unprofitablen Geschäftsbereichen soll ihn in den kommenden zwei Jahren wieder auf Kurs bringen. Standard & Poor’s (S&P) bezweifelt, dass das funktioniert – und hat den Versicherer mit einem negativen Ausblick versehen. Neben den Belastungen durch die Corona-Krise fürchtet die Ratingagentur, dass zusätzliche Reservestärkungen notwendig werden könnten – auch in Deutschland. … Lesen Sie mehr ›

USA: Was die Politik anrichten kann

Wenn die US-Schadenversicherer von der Politik und von Gerichten gezwungen werden, Betriebsunterbrechungsschäden wegen der Covid-19-Pandemie zu zahlen, auch wenn sie eigentlich ausgeschlossen sind, ist die Branche in zwei Monaten pleite. Das erwartet die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P). Allerdings glauben die S&P-Experten, dass die Wahrscheinlichkeit eines solchen Vorgehens gerade abnimmt. In einem Webinar erläuterte S&P, warum die Pandemie keineswegs der Megaschaden wird, den manche erwarten, aber durchaus Auswirkungen haben wird – zum Bespiel in der Arbeiterunfallversicherung (Workers‘ Compensation). … Lesen Sie mehr ›

Cat Bonds hui, Rückversicherer pfui

Die Aussichten für Rückversicherer sind düster: Ihre Schaden- und Kostenquote wird 2020 oberhalb von 100 Prozent liegen, glaubt die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P). Den Ausblick für die Branche setzen die Analysten deshalb auf negativ. Optimistischer sind sie bei Katastrophenanleihen: Sie seien von der Pandemie kaum getroffen. Aufgrund der geringen Korrelation mit anderen Bereichen des Finanzmarktes ist das ein Argument für die Anleihen als Investment. … Lesen Sie mehr ›