Ralf Berndt, ehemaliger Vorstand der Stuttgarter Lebensversicherung, wird Teil des Maklerbeirats des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Berndt hatte die Stuttgarter erst vor Kurzem verlassen und war in den Ruhestand gegangen. Seitdem hat er mehrere Positionen als Berater übernommen. Personelle Neuigkeiten gibt es auch beim Spezialversicherer Markel und dem Vermögensverwalter Fidelity.
Archiv ‘Stuttgarter Lebensversicherung’
Neuer Lloyd’s-CEO: Tiernan folgt auf Neal
Leute – Aktuelle Personalien Der Versicherungsmarkt Lloyd’s of London hat einen Nachfolger für den ausscheidenden CEO John Neal gefunden, und zwar intern: Patrick Tiernan, bisher Chief of Markets, wird ab Juni an der Spitze von Lloyd’s stehen. Die langjährige Ferma-Chefin Typhaine Beaupérin heuert beim Großmakler Marsh an, wo sie Client Leader Risk Management in Europa wird. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der RVM-Gruppe, der Stuttgarter, Howden Re Deutschland und Darag.
Gemischtes Echo auf BMF-Reformpläne
Die staatlich geförderte private Altersvorsorge soll um garantiefreie Depots und Auszahlungspläne erweitert werden. Die Pläne des Bundesfinanzministeriums (BMF) haben unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Der Dachverband der Verbraucherzentralen VZBV sieht die zentrale Kostenfrage nicht gelöst, die Pläne blieben hinter den Erwartungen zurück. Vermittlerverbände äußerten sich positiv, pochen aber auf eine qualifizierte Beratung. Die Versicherer stören sich vor allem an der geplanten Alternative zur lebenslangen Rente. Der Bund der Versicherten dagegen begrüßt sie als Ende des Verrentungszwangs.
Verbraucherzentrale setzt sich gegen Stuttgarter durch
Im Streit um eine Stornokosten-Klausel ist die Stuttgarter Lebensversicherung den Forderungen der Verbraucherzentrale Hamburg nachgekommen. Auf eine entsprechende Abmahnung der Verbraucherschützer reagierte der Versicherer mit einer Unterlassungserklärung. Die umstrittene Klausel erlaubte es der Stuttgarter, den Rückkaufswert ihrer fondsgebundenen Lebensversicherungen im Falle einer vorzeitigen Kündigung zu schmälern.
Kleinlein: „Provisionsdeckel ist wie Tempolimit 250“
Der Provisionsdeckel ist zurzeit eines der bestimmenden Themen in der Versicherungsbranche. Allerdings führt er – in seiner jetzt angedachten Form – am Ziel vorbei und ist damit unnötig, waren sich Verbraucherschützer und Versicherer auf dem Life Insurance Dinner der Süddeutschen Zeitung einig. „Das ist so, als ob auf der Autobahn eine Höchstgeschwindigkeit von 250 Stundenkilometer eingeführt wird“, sagte Axel Kleinlein, Vorstandssprecher beim Bund der Versicherten. Wer sich für einen besonders guten Fahrer halte, dürfe aber auch 400 Stundenkilometer fahren. Das ändere an der bisherigen Situation nichts. Sara Zinnecker von Finanztip sieht das eigentliche Problem in der fehlenden Transparenz der Abschlusskosten.
Versicherungsvereine kooperieren bei Nahles-Rente
Die Alte Leipziger Lebensversicherung, die Lebensversicherung von 1871, die Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung und die Volkswohl Bund Lebensversicherung wollen im Geschäft mit der neuen „Nahles-Rente“ über eine Kooperation mehr Schlagkraft erreichen. Die vier Versicherungsvereine haben das Konsortium „Initiative Vorsorge“ gegründet. Darüber wollen sie ihr neues Produkt „LebensRente“ anbieten, das sie nach dem neuen Sozialpartnermodell für die betriebliche Altersversorgung entwickelt haben. Der Vermögensverwalter HSBC Global Asset Management unterstützt das Konsortium bei der Kapitalanlage.
Streit um individuelle Tarifierung
Klaus Müller vom Verbraucherzentrale Bundesverband hat auf einer Tagung in Berlin für standardisierte Allgefahren-Verträge für Risiken wie Haftpflicht, Berufsunfähigkeit oder Überschwemmung mit Opting Out-Option geworben. Der Markt sei nicht nur unübersichtlich, sondern einige Verbraucher hätten auch keinen Zugang zum Versicherungsschutz, sagte er. Das liege auch an der Fragmentierung der Versichertenkollektive durch die Einführung von immer mehr Tarifierungsmerkmalen. Guido Bader von der Stuttgarter Lebensversicherung bezeichnete den Vortrag als „Angst-, Schiss- und Panikrede“.
Konsolidierungstreiber Maklerhaftung
Die Stuttgarter Lebensversicherung bietet Maklern eine Haftungsfreistellung vor Kundenansprüchen an. Wenn man genauer darüber nachdenkt, ist ein solcher Werbegag für Vermittler eine Bankrotterklärung der Gesellschaft.
Die Stuttgarter Lebensversicherung hat Maklern erneut ein Versprechen gemacht, das eigentlich ungeheuerlich ist. Wenn ein Kunde der Ansicht ist, dass sein Makler ihm durch die Empfehlung der Stuttgarter einen Schaden zugefügt hat, weil er nicht die beste Gesellschaft ausgesucht hat, zahlt der Versicherer den möglichen Schadenersatz.
Dahinter steht ein reales Problem. Die Lage einiger Lebensversicherer ist problematisch, die der meisten anderen zumindest schwer zu […]







