Maximilian Teichler wird neuer Vorstand beim Maklernetzwerk Unison Brokers. Er war bis vergangenes Jahr in der Geschäftsführung von Willis. Wichtige Personalien melden auch Aviva und Zurich: Der britische Versicherer verliert Finanzchef Patrick Regan, der zu QBE wechselt. Bei Zurich wird Saad Mered neuer Chief Claims Officer.
Schlagwort-Archiv für ‘Unfallversicherung’
Allianz hat keine Angst vor Italien
Die Allianz hat gute Chancen, mit ihrem Gebot für Teile der Unipol-Tochter Milano Assicurazioni durchzukommen. Damit zeigt der Versicherer auch Vertrauen in die ökonomische Entwicklung Italiens.
Ratingagenturen: So wird 2014
Bessere Aussichten in der Schaden- und Unfallversicherung, anhaltende Probleme in der Lebensversicherung. So ist die Prognose der Ratingagentur Moody’s für die deutsche Versicherungsbranche im kommenden Jahr. Standard & Poor’s erwartet für Versicherer in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika überwiegend stabile Ratings.
Gothaer kauft weiter zu
Der Kölner Versicherer Gothaer will 2014 in Osteuropa weiter zukaufen und die Industrie verstärkt im Ausland begleiten, sagte Vorstandschef Werner Görg beim Pressegespräch zum Jahresende. Görg glaubt, dass sein Unternehmen besser als andere auf Solvency II vorbereitet ist. Hagel und Sturm kommen teuer. In der PKV sinken durch Gesetzesänderungen die Beitragseinnahmen.
Fitch hält deutsches Sachgeschäft für stabil
Die Ratingagentur Fitch sieht den deutschen Schaden- und Unfallmarkt weiterhin im Status „stabil“. Starkes Wachstum und eine mittelfristig verbesserte Schaden- und Kostenquote wirken sich positiv aus, hohe Katastrophenschäden und sinkende Kapitalanlageerträge negativ. Fitch schätzt, dass Flut und Hagel die Erstversicherer netto 1,5 Mrd. Euro außerhalb des normalen Katastrophenbudgets gekostet haben.
Flut-Pflichtversicherung: Kampf ohne Wert
Die Versicherer sollten aufhören, sich hartnäckig gegen eine Pflichtversicherung gegen Hochwasserschäden zu stemmen, glaubt DEVK-Vorstand Bernd Zens. Es gibt seiner Meinung nach wichtigere Kämpfe, die ausgefochten werden müssen.
Beteiligung an Bewertungsreserven geht an die Substanz
Die Ratingagentur Standard & Poor’s sieht Lebens- und Krankenversicherer erhöhten Branchenrisiken ausgesetzt. Den Lebensversicherern könnte insbesondere die Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven langfristig zum Verhängnis werden.
Ausweg Run-Off
Herbert Frommes Kolumne: Versicherungsaufseher und EU-Bürokraten jubeln: Solvency II ist in trockenen Tüchern. Für viele Versicherungskonzerne beginnt jetzt aber eine Phase verschärften Rechnens und strategischen Nachdenkens, ob die Lebensversicherung sich überhaupt noch lohnt. Ein attraktiver Ausweg wäre der geordnete Run-Off – aber hier lauern Fallen.
Generali pusht Leben-Beiträge
Der Generali-Konzern hat in Deutschland in den ersten neun Monaten die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung um satte 15 Prozent steigern können. Zwar ging das Neugeschäft gegen laufenden Beitrag zurück, aber bei den Einmalbeiträgen legten die Generali-Töchter zu.
Philippinen: Hilfe kommt nur schleppend voran
Die nationalen und internationalen Hilfsmaßnahmen für die vom Taifun „Haiyan“ getroffenen Philippinen sind inzwischen angelaufen. Allerdings fällt es angesichts blockierter Straßen schwer, die Hilfsgüter dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden. Die Zahl der registrierten Toten stieg auf 1.774. Noch ist die Schadenhöhe nicht verlässlich abzuschätzen, „Haiyan“ dürfte aber zu den teuersten Taifunen gehören.
Mehrheit des Mittelstands fühlt sich gut abgesichert
Die Mehrheit der deutschen Mittelschicht blickt positiv auf ihre persönliche Situation und fühlt sich ausreichend mit Versicherungsschutz versorgt. Das hat eine Befragung im Auftrag der Gothaer ergeben. Ein bedenkliches Ergebnis aus Sicht von Vorstandschef Werner Görg: Nur drei Prozent zählen die private Pflegeversicherung zu den wichtigsten Policen überhaupt.
AM Best: Europas Versicherer weiter unter Druck
Die relative Stabilisierung der Eurozone hat auch den Versicherern des Kontinents genutzt, schreibt die Ratingagentur AM Best in ihrer jüngsten Analyse über die europäische Assekuranz. Allerdings bleibt die Lage insgesamt angespannt. In Deutschland müsse die künftige Regierung die Probleme der Lebensversicherer angehen. Und: Axa ist der größte europäische Versicherer, wenn nur Prämien aus den Ländern des Kontinents gemessen werden.
Trügerischer Aktienboom
Ihre Branche leidet unter den niedrigen Zinsen und schwachem Neugeschäft, aber die Aktienkurse der meisten börsennotierten europäischen Versicherer haben in den vergangenen zwölf Monaten kräftig zugelegt. Allerdings ist allzu viel Optimismus in den Chefetagen nicht angebracht. Denn beim Anstieg der Kurse spielen – das ist schon fast ironisch – wiederum die niedrigen Zinsen für Anleihen eine Rolle, außerdem steigende Preise in der Schaden- und Unfallversicherung. Daneben haben Anleger Hoffnungen auf höhere Dividenden und Aktienrückkäufe.
Druck auf Schaden- und Unfallversicherer
Nach Einschätzung der Rating-Agentur A.M. Best müssen die Schaden- und Unfallversicherer in Deutschland zunehmend die schwachen Ergebnisse der Lebensversicherer ausgleichen. Die Anbieter werden daher versuchen, Prämien und Gewinnmargen zu erhöhen.
Langzeitwirkung von Flut und Hagel
Herbert Frommes Kolumne: Die Milliardenlasten aus Flut und Hagel sorgen dafür, dass viele Gesellschaften ihre optimistischen Jahresprognosen für 2013 revidieren müssen. Das kann weitreichende Auswirkungen haben – sogar auf die Karriere so manchen Managers.












