Die SV Sparkassenversicherung erhöht die geschätzten versicherten Schäden durch den Hagel von Ende Juli auf 600 Mio. Euro. Damit bewegt sich die Belastung für den gesamten Markt in Richtung einer Milliarde Euro. Die Hoffnung der Gesellschaften auf flächendeckende weitere Gewinnverbesserung in der Sachversicherung ist damit für 2013 wohl zunichte.
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Zurich mit vier neuen Vorständen
Zurich Deutschland treibt den im vergangenen Jahr begonnenen Großumbau weiter voran und ernennt vier neue Vorstände. Darunter sind Jörg Bolay, der von der Allianz kommt, und Rolf Ulrich, der im Februar 2011 unfreiwillig bei der Ergo ausscheiden musste, wo er langjähriger Finanzchef war.
Generali erwartet Kursrückgang bei Anleihen
Die deutsche Generali hat im ersten Halbjahr gut verdient und sieht sich auf Kurs für einen ordentlichen Konzerngewinn von über 430 Mio. Euro. Sorge macht Konzernchef Dietmar Meister die Entwicklung der festverzinslichen Wertpapiere – und die Auswirkungen auf die Finanzen des Konzerns.
Allianz lockt erfolgreich Einmalbeiträge an
Die Allianz Lebensversicherung in Stuttgart wächst weiter kräftig mit Einmalbeiträgen – gegen den Markttrend. Die gesamte Allianz Deutschland musste im ersten Halbjahr einen erheblichen Gewinnrückgang hinnehmen: Sie spürt die Schäden aus der Flut und die Belastung aus der Schließung der Allianz Bank.
W&W mit hohen Hagelschäden
Das Unwetter Ende Juli kommt den Versicherungs- und Bausparkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) teuer zu stehen. Inzwischen rechnet der Konzern mit Schäden von bis zu 130 Mio. Euro. Zuvor war von nur 30 Mio. Euro die Rede gewesen.
Generationenwechsel bei LVM
Der Versicherer LVM verjüngt seine Führungsspitze. Rainer Wilmink und Mathias Kleuker sollen Anfang nächsten Jahres die Vorstände Klaus Michel und Ulrich Greim-Kuczewski ablösen.
Allianz verdient trotz Flut sehr gut
Der Allianz-Konzern hat trotz der Flut im zweiten Quartal gut verdient. Hauptgrund ist die positive Entwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung. In der Lebensversicherung machen Zinsschwankungen dem Unternehmen zu schaffen. Konzernchef Michael Diekmann glaubt, dass Solvency II auch bei Rivalen für die Einführung neuer Lebensversicherungsangebote mit veränderter Garantiestruktur sorgen wird.
Generali boomt bei Einmalbeiträgen
Die Versicherungsgruppe Generali in Triest hat im ersten Halbjahr nach eigenen Angaben so viel verdient wie seit fünf Jahren nicht mehr. Der gestiegene Gewinn stammt vor allem aus der Schaden- und Unfallversicherung – weniger Naturkatastrophen und höhere Preise in der Kfz-Versicherung. Für die deutschen Töchter meldet Triest einen erstaunlich kräftigen Beitragszuwachs von 24 Prozent in der Lebensversicherung.
Zugunglück in Spanien trifft Allianz
Das Zugunglück in der Nähe des spanischen Santiago de Compostela trifft die deutsche Allianz und den australischen Anbieter QBE. Zumindest die Allianz muss auch dann Entschädigung leisten, wenn der Zugführer den Unfall verschuldet hat.
Branche im Verteidigungsmodus
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft wehrt sich gegen Vorwürfe, die Branche würde Auszahlungen an Kunden verzögern. Die Assekuranz fühlt sich ungerechtfertigt von Verbraucherschützern und Medien an den Pranger gestellt. Kritik sind die Versicherer eigentlich gewöhnt. Der Unterschied dieses Mal: Das Bundesjustizministerium hat sich eingeschaltet und will die Vorwürfe klären. Die Versicherer haben Angst, zum Wahlkampfthema zu werden.
Axa: Marktzugang über Großkunden
Der Axa-Konzern will seine Industrieversicherungstochter für kleinere und mittlere Unternehmen öffnen. Das Ziel: Über Unternehmenskunden leichter in die aufstrebenden Märkte einzudringen. Zweiter Wachstumstreiber für die Sachversicherung soll das Direktgeschäft per Internet werden, außerdem setzt der Konzern auf die Telematik.
Haas hält das Pulver trocken
Für den Börsenneuling Talanx läuft das Geschäft derzeit rund. Der Konzern profitiert wie andere große Anbieter von guten Rahmenbedingungen in der Schaden- und Unfallversicherung. Für Herausforderungen sorgt aber der von Gerling übernommene Bestand an Lebensversicherungen.
Der Versicherungskonzern Talanx reitet die Welle. Der gesamten Branche geht es in der Schaden- und Unfallversicherung aktuell recht gut. Hier versichert sie Autos, Gebäude, Haftpflicht- und Unfallrisiken. Wenige Schäden durch Naturgefahren und steigende Preise sorgen dafür, dass die großen Versicherer in diesen Sparten gut dastehen. Das gilt ganz besonders für den 2012 frisch an […]
Traumhochzeit Allianz-Ergo
Der Ergo-Konzern ist kein Erfolgsmodell für Eigner Munich Re. Die Allianz will sich in Deutschland dringend vergrößern – und wäre wahrscheinlich die einzige Versicherungsgruppe, die Ergo kaufen könnte.
Die Traumhochzeit der deutschen Assekuranz ist nicht die vorerst gescheiterte Übernahme der Provinzial Nordwest durch die Allianz. Auch die Fusion der Provinzial-Gesellschaften in Münster und Düsseldorf wäre vergleichsweise kleine Münze. Den Markt wirklich verändern würde die Übernahme der Ergo durch die Allianz.
Das ist natürlich pure Spekulation. Aber für einen solchen Schritt sprechen eine Reihe von Gründen. Die Allianz muss in Deutschland dringend zukaufen. Sie verliert seit Jahren Marktanteile im Kerngeschäftsfeld Schaden- […]
Was sich 2013 bei Kfz-Policen ändert
Neue Typ- und Regionalklassen, veränderte Schadenfreiheitssysteme, Unisex-Tarife – das neue Jahr bringt etliche Änderungen in der Autoversicherung mit sich. Für viele Fahrer werden die Prämien teurer.
Viele Autofahrer haben in den vergangenen Wochen Post von ihrem Versicherer bekommen. Die unerfreuliche Botschaft: Die Prämien für die Kfz-Police steigen. „Insgesamt betrachtet wird es 2013 für Autofahrer teurer“, sagt Daniel Friedheim vom Vergleichsportal Check24. In Einzelfällen können die Preissteigerungen bei 20 bis 30 Prozent liegen. Capital erklärt, woran das liegt und was Autofahrer dagegen tun können.
Jedes Jahr überprüfen die Versicherer die Regional- und Typklassen der rund 22.000 Pkw-Modelle in Deutschland und passen […]
Zurich entdeckt Mittelstand für sich
Nach herben Verlusten durch Berufshaftpflichtpolicen für Krankenhäuser sortiert sich der Versicherer neu. Zurich will künftig vor allem mit mittelständischen Metallverarbeitungsbetrieben, Dienstleistungsunternehmen und Immobiliengesellschaften ins Geschäft kommen.
Der Versicherer Zurich will sich künftig stärker auf mittelständische Kunden konzentrieren. „Wir wollen das Mittelmarkt-Segment künftig fokussiert angehen“, sagte Ralph Brand. Er ist seit Anfang März 2012 Chef von Zurich Deutschland und im Vorstand für das Sachversicherungsgeschäft verantwortlich.
Zurich wolle nicht nach dem Gießkannen-Prinzip verfahren, sondern sich auf Deckungen für spezielle Branchen anbieten, wo der Versicherer einen Mehrwert sieht, sagte Brand. „Wir wollen einen Rundum-Schutz für Mittelständler anbieten, der die Hauptrisiken ihrer Industrie abdeckt“, […]









