Archiv ‘Verlust’

Element macht höhere Verluste

2025 will der White-Label-Anbieter Element unter Führung von Astrid Stange, Michael Bongartz und Philipp Hartz (im Bild von links) in die Gewinnzone kommen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, wie ein Blick in den SFCR-Bericht des Unternehmens zeigt. Der Verlust ist im vergangenen Jahr von 17,3 Mio. Euro auf 23,5 Mio. Euro gestiegen. Auch die Solvenzquote und die Zahl der Mitarbeiter gingen zurück. … Lesen Sie mehr ›

Kfz-Versicherern drohen Milliardenverluste

Die deutschen Autoversicherer werden in diesem Jahr einen Verlust von bis zu 2 Mrd. Euro machen, erwartet der Versichererverband GDV. Schon 2023 waren die Anbieter mit einem Minus von 3 Mrd. Euro tief in die roten Zahlen gerutscht. Schuld sind laut GDV die steigenden Reparaturkosten. Kapitalerträge können den Kfz-Versicherern wohl nur bedingt helfen, die Verluste auszugleichen. Experten drängen auf steigende Preise für Kfz-Policen. … Lesen Sie mehr ›

Kfz: MSK sieht Chance auf schwarze Null

Die Kfz-Versicherer haben die Beiträge in der vergangenen Wechselsaison nicht so stark erhöht, wie es die Inflation erfordert hätte. Während HUK-Coburg-Chef Klaus-Jürgen Heitmann in diesem Jahr mit tiefroten Zahlen für den Markt rechnet, sieht die aktuarielle Beratungsgesellschaft MSK noch Chancen für die Anbieter, das Jahr annährend in den schwarzen Zahlen abzuschließen. Die Zinswende macht es möglich. Allerdings sind in der Prognose des Beraters noch nicht die Schäden durch Unwetter „Lambert“ enthalten – und die könnten teurer werden als zunächst gedacht. … Lesen Sie mehr ›

Wefox Insurance steigert Beiträge und Verlust

Der Versicherer Wefox Insurance, der zur milliardenbewerteten Versicherungs- und Vermittlungsgruppe Wefox gehört, hat seine Beitragseinnahmen 2022 um mehr als das Dreifache gesteigert. Besonders gut lief das Geschäft mit sogenannten Kurzabsenz-Policen in der Schweiz. Allerdings ist auch der Verlust gewachsen. Der Versicherer sieht sich aber auf Kurs, um schnell die Gewinnzone zu erreichen. … Lesen Sie mehr ›

Scor mit hohem Verlust trotz gutem vierten Quartal

Der französische Rückversicherer Scor hat im vierten Quartal des vergangenen Jahres 208 Mio. Euro verdient, ein Plus von fast 80 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das gute Ergebnis half, den Jahresverlust zu reduzieren. Unter dem Strich stand aber dennoch ein Minus von 301 Mio. Euro. Verwaltungsratschef Denis Kessler nannte die Ergebnisse „sehr enttäuschend“ und erhöhte direkt den Druck auf den neuen Scor-Chef Thierry Léger, der im Mai beginnt. … Lesen Sie mehr ›

Lemonade auf dem Weg zur Profitabilität

Das US-amerikanische Vorzeige-Insurtech Lemonade machte auch im zweiten Quartal 2022 Verlust. Mit rund 68 Mio. Dollar lag er sogar höher als im Vorjahreszeitraum. Trotzdem kündigten die Co-Chefs Shai Wininger und Daniel Schreiber an, dass Lemonade bald profitabel sein werde. Dazu trägt nicht unerheblich die Übernahme des Kfz-Versicherers Metromile bei. … Lesen Sie mehr ›

Scor steigert Prämien, aber macht Verlust

Wie die Konkurrenten bekam der französische Rückversicherer Scor die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, der hohen Naturkatastrophenschäden, der Finanzmarktturbulenzen und der Corona-Pandemie zu spüren. In der Folge machte das Unternehmen im ersten Quartal einen Verlust von 80 Mio. Euro. Bei den Prämieneinnahmen gab es in der Schadenrückversicherung ordentliches Wachstum, obwohl Scor den Kurs fortsetzte, weniger Naturkatastrophenrisiken zu zeichnen. Das Lebengeschäft stagnierte dagegen. … Lesen Sie mehr ›

Mailo ist wieder auf Kurs

Der 2019 gestartete Gewerbeversicherer Mailo hat die Corona-Pandemie hinter sich gelassen. Nach Ausbruch der Krise hatten die Kölner mit hohen Schäden und einer Nachfrage-Flaute zu kämpfen. Davon ist ein Jahr später keine Spur mehr zu sehen. Wie der Solvenzbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr offenbart, ist das Unternehmen kräftig gewachsen – nicht nur im Versicherungsgeschäft. Für das erste Quartal dieses Jahres meldet Mailo einen personellen Weggang: Chief Business Development Officer Florian Knörrich hat das Unternehmen verlassen. … Lesen Sie mehr ›

D&O-Versicherer tief in den roten Zahlen

Die Schäden in der Managerhaftpflichtversicherung sind im vergangenen Jahr deutlich angestiegen und haben die Anbieter in die Verlustzone befördert. Laut einer aktuellen Statistik des Versichererverbands GDV betrug die Schadenquote nach Abwicklung 110 Prozent, verglichen mit 85,3 Prozent im Jahr 2019. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle steigen schneller als die Beiträge. In diesem Jahr dürften mit VW, Wirecard und Greensill noch einige Großschäden hinzukommen. … Lesen Sie mehr ›

Fortitude-Verkauf beschert AIG Milliardenverlust

Der amerikanische Versicherer AIG verzeichnete 2020 einen Nettoverlust von 6 Mrd. Dollar (4,9 Mrd. Euro). Der Auslöser war nach Unternehmensangaben der Verkauf der Tochter Fortitude. Auch die Corona-Krise kostete den Konzern Milliarden. Wenn man diesen und andere Sonderfaktoren herausrechnet, hat AIG einen Gewinn nach Steuern von 2,2 Mrd. Dollar erzielt. Die Schaden- und Kostenquote konnte AIG ebenfalls verbessern. Für Chef Brian Duperreault war es die letzte Bilanzpräsentation. … Lesen Sie mehr ›

Lemonade: Kräftiges Wachstum, weniger Verlust

Der 2015 gegründete US-Digitalversicherer Lemonade ist im zweiten Quartal 2020 erneut stark gewachsen. Gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres konnte er die Zahl der Kunden um 84 Prozent auf mehr als 814.000 Personen ausbauen und die verdienten Netto-Prämieneinnahmen um 117 Prozent auf 29,2 Mio. Dollar (24,7 Mio. Euro) steigern. Der Quartalsverlust des bislang noch nicht profitabel arbeitenden Unternehmens betrug 21 Mio. Dollar, das ist deutlich weniger als in den ersten drei Monaten des Jahres. … Lesen Sie mehr ›

DFV: Nach dem Hund kommt die Katze

Die Deutsche Familienversicherung zieht ein positives Zwischenfazit für die im Mai 2019 lancierten Tierpolicen: Nach den ersten sechs Wochen hatte das Frankfurter Unternehmen mehr als 1.000 Verträge mit 492.000 Euro Prämienvolumen in den Büchern. Das bislang auf Hunde beschränkte Angebot soll im Oktober auch auf Katzen ausgeweitet werden, schließlich will Firmenchef Stefan Knoll in der Tierversicherung bis Jahresende auf 6.000 Verträge kommen. Mit den Zuwächsen im Neugeschäft und bei den Bruttobeiträgen in den ersten sechs Monaten zeigt sich das Unternehmen zufrieden. Aufgrund der weiter gestiegenen Marketing- und Vertriebskosten bleibt der Versicherer aber bei der Prognose, das Gesamtjahr mit einem Verlust […] … Lesen Sie mehr ›

Optiopay mit Millionenverlust

Das Start-up Optiopay ist bei Versicherern und Onlinehändlern beliebt. Für das Unternehmen selbst zahlen sich die vielen Kooperationen allerdings noch nicht aus, berichtet das Start-up-Magazin Gründerszene. Die Umsätze gingen im Mai und April deutlich zurück. Insgesamt machte das Start-up in den ersten fünf Monaten 2018 einen Verlust von 1,43 Mio. Euro. Ein Grund ist, dass der Hauptvertragspartner Amazon seinen Rabatt gekürzt hat. Über die Optiopay-Plattform können sich Versicherungskunden Gutscheine von Amazon und Zalando ausstellen lassen, anstatt einer direkten Schadenzahlung. Die Summe ist dabei meistens höher. … Lesen Sie mehr ›

Swiss Re mit Neunmonatsverlust

Die Sturmschäden durch die Hurrikans „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ haben in der Bilanz des Rückversicherers Swiss Re deutliche Spuren hinterlassen. Für die ersten neun Monate des Jahres meldete das Unternehmen einen Verlust von 468 Mio. Dollar. Im ersten Halbjahr hatte der Rückversicherer einen Gewinn von 1,2 Mrd. Dollar gemacht. Angesichts der hohen Schäden für die gesamte Branche rechnet Swiss Re-Chef Christian Mumenthaler jetzt mit steigenden Preisen in der Rück- und Industrieversicherung. … Lesen Sie mehr ›