Legal Eye – Die Rechtskolumne Am 25. Juni 2025 hat die EU-Kommission den Entwurf für einen EU Space Act vorgestellt, mit dem ab 2030 die von vielen für überfällig gehaltene Regulierung von Weltraumaktivitäten auf Grundlage einheitlicher europäischer Standards erfolgen soll. Eine solche Vereinheitlichung wäre aus Sicht der Versicherungswirtschaft begrüßenswert, um die komplexe Risikolandschaft übersichtlicher zu gestalten und das Angebot von Versicherungslösungen zu verbessern. … Lesen Sie mehr ›
Nach historischen Verlusten und hohen Preissteigerungen im vergangenen Jahr ist noch unklar, in welche Richtung sich der Markt für Raumfahrtversicherungen entwickeln wird. Der US-Makler Gallagher erwartet, dass sich die zur Verfügung stehenden Kapazitäten reduzieren werden, wie es auch nach einem Großschaden 2019 passiert ist. Ein Anbieter hat sich bereits ganz aus der Sparte zurückgezogen, andere wollen ihr Risiko vermindern. Unterdessen droht ein weiterer Großschaden. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Die Anbieter in der Weltraumversicherung hatten viele Jahre nicht viel zu lachen. Die Prämien waren niedrig, die Konkurrenz scharf. Nachdem einige große Anbieter aus dem Markt ausgestiegen sind und die verbliebenen begonnen haben, die Preise zu erhöhen, ist Besserung in Sicht. Marcel Fok, Senior Underwriter Space bei Helvetia, sieht die Lage positiv. Der Schweizer Versicherer ist im vergangenen Jahr neu in das Geschäft mit Satelliten und Raketen eingestiegen. Die Risikolandschaft verändert sich allerdings schnell, betont Allianz Global Corporate & Specialty. … Lesen Sie mehr ›
Zahlreiche Satelliten umkreisen den Globus, vor allem auf der erdnahen Umlaufbahn sind immer mehr Flugkörper unterwegs. Ihre Zahl wird sich in den nächsten zehn Jahren nochmals vervielfachen, zeigt eine Studie des Industrieversicherers Swiss Re Corporate Solutions. Oftmals setzen Privatfirmen Konstellationen von hunderten bis tausenden kleinerer Satelliten in einer Mission ein. Dadurch steigt das Risiko von Kollisionen. Das stellt die Versicherer der Satelliten vor Herausforderungen, warnt der Industrieversicherer. Sie müssten neue Lösungen entwickeln. … Lesen Sie mehr ›
Die Explosion der Antares-Rakete beim Start vom Weltraumbahnhof auf Wallops Island im US-Bundesstaat Virginia hat einen Schaden von mindestens 200 Mio. Dollar verursacht. Knapp 50 Mio. Dollar davon waren nach einem Medienbericht versichert. … Lesen Sie mehr ›
Heftige Schelte für die European Space Agency (ESA) kommt vom Rückversicherer Munich Re. Weil die ESA ihre Satelliten nicht versichere, bleibe sie auf hohen Schäden sitzen, sagt der Rückversicherer nicht ganz uneigennützig. Für die Münchener ist die Weltraumversicherung ein wichtiger Wachstumsmarkt – jetzt will die Gesellschaft nicht nur den Start, sondern auch den Betrieb der Satelliten versichern. … Lesen Sie mehr ›