Autorenarchiv

Herbert Fromme, Jahrgang 1953, schreibt über die Versicherungs- und Rückversicherungsbranche. Er ist Versicherungskorrespondent der Süddeutschen Zeitung. Zu seinen Stationen gehören Reuters, Financial Times World Insurance Report, Lloyd's List und Insurance Day. Von 2000 bis Dezember 2012 war er Versicherungskorrespondent der Financial Times Deutschland. Er ist Herausgeber des Versicherungsmonitors.

  • Munich Re steckt Großschäden weg

    Munich Re hat schon Ende September einen Gewinn von 2,49 Mrd. Euro erreicht, 22 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Diese Summe hatte sich der Rückversicherer eigentlich für das volle Jahr vorgenommen. Hohe Kapitalerträge, Wechselkursgewinne und ein insgesamt solides operatives Ergebnis bei Ergo und beim Rückversicherer sorgten dafür, dass der Konzern trotz einer wuchtigen Großschadenbelastung die Gewinnsteigerung erzielen konnte. Finanzchef Christoph Jurecka geht davon aus, dass der Konzern die ursprüngliche Gewinnerwartung von 2,5 Mrd. Euro für 2019 übertreffen wird. … Lesen Sie mehr ›

  • Interview: Allianz-Deutschlandchef Röhler sieht Wende

    Die Allianz Deutschland hat im ersten Halbjahr bei den Beiträgen um 15 Prozent zugelegt. „Wir haben einen sich selbst verstärkenden Wachstumskreislauf in Gang gesetzt“, sagte Deutschlandchef Klaus-Peter Röhler im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor. Vorher sei das nur der Allianz Leben gelungen. Röhler spricht auch über die Digitalisierung, IT-Ausfälle, über den Plan, in der Kfz-Versicherung wieder die Nummer eins zu werden, über den Vertrieb der Stuttgarter Allianz Leben in Italien und über die Positionierung der Allianz Deutschland gegenüber der neuen Allianz Direct. Hier der Wortlaut des Gesprächs. … Lesen Sie mehr ›

  • Verlag Versicherungswirtschaft baut um

    Der Verlag Versicherungswirtschaft in Karlsruhe, einst vom Versicherungsmanager und späteren SPD-Finanzminister Alex Möller gegründet, hat seine Mitarbeiterbasis fast um die Hälfte reduziert und die Produktion von Büchern und Zeitschriften an einen Kölner Verlag abgegeben. In Karlsruhe verbleiben die Redaktionen der Zeitschriften „Versicherungswirtschaft“ und „Versicherungsrecht“ sowie des Newsletters „VW Heute“. Für 2018 erwartet das Unternehmen, das einem Verein unter Leitung des früheren GDV-Präsidenten Bernhard Schareck gehört, erneut einen Verlust. … Lesen Sie mehr ›

  • Lemonade zofft sich mit Telekom

    Um die Nutzung der Farbe Magenta ist ein Streit zwischen dem US-Versicherer Lemonade und der Deutschen Telekom entbrannt. Der Telekommunikationsriese sieht die pinke Unternehmensfarbe von Lemonade, die das Start-up nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland verwendet, zu nah an ihrem eigenen Magenta-Ton und hat eine einstweilige Verfügung gegen Lemonade erwirkt. Das Start-up will sich aber nicht kampflos geschlagen geben – und die Farbmarke der Telekom für nichtig erklären lassen. … Lesen Sie mehr ›

  • Insurtechs zwischen Dahinsiechen und Durchbruch

    Herbert Fromme

     Herbert Frommes Kolumne  Man muss nicht alles verstehen, was im bunten Insurtech-Kindergarten so abläuft. Da gibt es eine ganze Reihe von kleinen Insurtechs, deren Geschäftsmodell kaum eine Aussicht auf Erfolg hat, denen Investoren aber unverdrossen Millionen nachwerfen. Die künstliche Beatmung hält sie am Leben. Doch andere sind reich und erfolgreich, von ihnen wird man bald viel hören. Jetzt kommt auch noch Finleap mit seinem neuen Portal Joonko auf den Markt, das auch der chinesische Versicherer Ping An unterstützt. Es will Check24 Konkurrenz machen. … Lesen Sie mehr ›

  • Check24-Rivale Joonko geht live

    Joonko, das Berliner Start-up mit Ping An-Beteiligung, geht am Donnerstagvormittag online. Die Macher nennen den Auftritt die „Betaversion“, um Kundenfeedback zu erreichen. Unternehmenschefin Carolin Gabor will bis Mitte November ihr Angebot weiter verfeinern: Dann geht es in die heiße Phase der Wechselsaison im deutschen Kfz-Versicherungsmarkt. Gabor sprach mit SZ und Versicherungsmonitor darüber, wann der Dienst profitabel sein soll, und was sie von Check24 hält. … Lesen Sie mehr ›

  • Podcast: Axa-Chef Vollert sieht XL als Glücksfall

    Podcast O-Ton Mikrofon Microphone

     Versicherungsmonitor O-Ton   Axa-Deutschlandchef Alexander Vollert sieht die Übernahme des Konkurrenten XL als „Glücksfall“ für die deutschen Axa-Gesellschaften. Dadurch sei das Angebot in der Industrieversicherung deutlich erweitert worden, sagte Vollert im O-Ton-Interview für den Versicherungsmonitor-Podcast. Der Konzern habe eine Reihe von Großkunden gewonnen. Im Podcast spricht Vollert auch über die neue Arbeitsweise für die Mitarbeiter, über die Diskussionen mit Vertretern, die Möglichkeit, durch Zukäufe zu wachsen – und über die Fehler, die er im Umbauprozess gemacht hat. … Lesen Sie mehr ›

  • Munich Re verdient sehr gut

  • Warum die Telematik eine Zukunft hat

    Herbert Fromme

     Herbert Frommes Kolumne  Die Mehrheit des deutschen Marktes bleibt skeptisch. Zwar arbeiten die beiden Marktführer HUK-Coburg und Allianz mit Telematik-Angeboten, aber die meisten anderen Kfz-Versicherer nicht. Zu wenig Nachfrage, Nischenangebot, technisch komplex. Das mag alles sein. Dennoch werden die Telematiktarife in Zukunft eine sehr große Rolle spielen – vor allem bei jüngeren, aber auch bei älteren Autofahrern. … Lesen Sie mehr ›

  • Kulturwandel in Holweide

    Die Axa sieht sich genau auf Kurs beim Kulturwandel – und weit vorn in der Branche. Deutschlandchef Alexander Vollert glaubt, dass der Versicherer nur so auf neue Anforderungen der Kunden eingehen kann. Der großflächige Umbau der Büros, das Recht auf zwei Tage Homeoffice in der Woche, die Abschaffung fester Arbeitsplätze – all das seien die äußeren Bestandteile einer Veränderung, die auf das Bewusstsein und die Arbeitsweise der Mitarbeiter zielt. … Lesen Sie mehr ›

  • Generali macht Ernst bei Kunst

    Die Generali will noch in diesem Jahr mit ihrem eigenen Kunstversicherer auf den Markt kommen. Die Arte Generali sitzt in München und soll weltweit Geschäft akquirieren, prüfen und verwalten. Auch die Schadenbearbeitung übernehmen die Münchener. Risikoträger bleiben aber die einzelnen Landesgesellschaften des Konzerns. Darin unterscheidet sich Arte Generali vom Rivalen Axa Art. Inzwischen nimmt die Führungsmannschaft Gestalt an. Nach Informationen des Versicherungsmonitors hat der italienische Konzern einen prominenten Manager für den CEO-Posten gewinnen können. … Lesen Sie mehr ›

  • D&O wird zum Kraftakt

    Es muss sich etwas tun in der D&O-Versicherung, darüber sind sich eigentlich alle Beteiligten einig. Die Versicherer haben seit Jahren ihre liebe Not, das Geschäft profitabel zu gestalten. Die Preise sind im Keller, die Schadenzahlen steigen ebenso an wie der Schadenaufwand. Die Versicherer müssen jetzt handeln, sind Experten der Anbieter AGCS, R+V und des D&O-Spezialmaklers Hendricks überzeugt. Aber sie sind sich keineswegs einig, was geschehen muss. … Lesen Sie mehr ›

  • Weg mit den Poesiealben

    Herbert Fromme

     Herbert Frommes Kolumne  Die Auftritte vieler Versicherer in den sozialen Netzen erinnern an die Poesiealben aus Grundschulzeiten, in der sich damals die Mitschüler gegenseitig verewigten. Alle sind toll, Vorträge sind meistens „awesome“, die Zusammenarbeit immer gut. Mit der realen Situation im Markt und in den Gesellschaften hat das wenig zu tun. Dass die Unternehmen so auftreten, ist sehr schade: Sie vergeben die Chance, die sozialen Netze zur echten Meinungsbildung im Unternehmen und zum Dialog mit den Kunden zu nutzen. Offenbar regiert immer noch die Angst. … Lesen Sie mehr ›

  • Bermuda-Versicherer wirft Uber raus

    Der Bermuda-Versicherer James River Group hat alle Verträge mit der Uber-Tochter Rasier vorzeitig zum 31. Dezember 2019 gekündigt. Das Unternehmen nannte keine Gründe für die Trennung von seinem größten Kunden, deutete aber an, dass hohe Verluste im dritten Quartal ihre Ursache auch bei Uber-Risiken haben. Der Mietwagenvermittler gehört weltweit zu den großen Kunden der Versicherer und gibt jährlich etwa 4 Mrd. Dollar (3,6 Mrd. Euro) für Versicherungsschutz aus. … Lesen Sie mehr ›

  • O’Neill verlässt AGCS

     Leute – Aktuelle Personalien  Der Industrieversicherer Allianz Global Corporate and Specialty (AGCS) muss einen Nachfolger für Paul O’Neill (Bild) suchen. Er hat das Unternehmen Ende September 2019 nach drei Jahren im Vorstand verlassen. AGCS-Chef Chris Fischer Hirs übernimmt O’Neills Aufgaben übergangsweise, bis ein Nachfolger ernannt worden ist. Außerdem: Marc Daniel Zimmermann ist neuer Finanzchef der Axa Deutschland. Sein Vorgänger Nils Kaschner wechselt zum Axa-Konzern nach Paris. Beim britischen Versicherer Tokio Marine Kiln übernimmt Aoife Woulfe die neu geschaffene Position des Head of Intellectual Property. … Lesen Sie mehr ›

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